545 Kinder sind mit dabei
Region, 04.11.2017
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04.11.2017 15:26
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Region. Jeden Morgen steckt die Zeitung pünktlich im Briefkasten. Doch wie gelangt sie dorthin und wie viel Arbeit ist im Vorfeld nötig, bis der Leser in seinem Exemplar lesen kann? Das sind nur zwei der Fragen, denen Kinder aus der ganzen Region wieder auf den Grund gehen: Zeitung in der Schule („ZiSch“), ein Projekt zur Leseförderung von Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung, geht am Montag in die nächste Runde. In den kommenden sechs Wochen erhalten Viertklässler aus dem Verbreitungsgebiet von WN und OZ wieder täglich Zeitungen im Klassensatz in die Schule geliefert. Sie dienen den Kindern nicht nur zum Schmökern, sondern werden in vielfältiger Weise auch in den Unterricht einbezogen werden. „ZiSch“ wird in diesem Jahr erstmals unterstützt vom Verlag Beltz & Gelberg.

Seit Beginn des Projekts im Jahr 2009, ist die Zahl der Anmeldungen nach wie vor hoch: 545 Jungen und Mädchen aus 27 Klassen sind bei „ZiSch“ diesmal mit dabei. Es zeigt sich immer wieder, dass das Lesen der Tageszeitung auch schon für die Jüngsten interessant ist. Meldungen aus dem Reich der Tiere oder Berichte von Feuerwehr und Polizei, finden die Kleinen dabei immer besonders spannend.

Doch nicht nur das Lesen ist Teil von „ZiSch“. Auch das Schreiben eigener Artikel kommt dabei nicht zu kurz. Ausgerüstet mit einem eigenen „Presseausweis“ werden sich die Nachwuchsreporter in den kommenden Wochen auf Recherche begeben und gemeinsam mit der Klasse eigene Artikel schreiben, beispielsweise über Ausflüge, Hobbys oder Projekte an der Schule. Diese werden dann auf Themenseiten in der Zeitung veröffentlicht. Außerdem erscheint zum Abschluss eine große ZiSch-Beilage, in der alle Artikel und Fotos abgedruckt werden.

Wie der Arbeitsalltag eines Redakteurs aussieht, erfahren die Grundschüler ebenfalls. Denn auf Wunsch kommt ein Redakteur zu Besuch in die Klassen, um von seinem abwechslungsreichen Beruf zu erzählen und alle Fragen der Kinder zu beantworten. ank

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