Am Sonntag ist Martinsmarkt in Fürth
Fürth, 09.11.2017
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09.11.2017 05:00
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Fürth. Es geht um die Sankt Martins von heute, um die Helden des Alltags. Das sind in einer Gemeinde wie Fürth die ehrenamtlichen Helfer, die Jugendfeuerwehr, das Umfeld der Behindertenwerkstatt und des -Wohnheims, die Naturagendten und andere Vereine. Ihnen allen ist der Martinsmarkt des Gewerbevereins Fürth gewidmet, wie es Vorsitzender Bernd Schmitt zu verstehen gibt. Er soll ihnen und ihrer Arbeit ein Forum vor großem Publikum ermöglichen. Auch der Martinsmarkt als Voraussetzung eines weiteren verkaufsoffenen Sonntags in Fürth am 12. November von 13 bis 18 Uhr hat schon eine gewisse Tradition. Er wird bereits zum neunten Mal ausgetragen. Zentrum des Geschehens ist auch nach der Ladenschließung der Marktplatz.

Hier sind die Informations- und Verköstigungsbuden aufgebaut. Hier wird von der Jugendfeuerwehr das Martinsfeuer entfacht und bewacht und hier werden von den Jugendlichen später auch die Martinsbrezel verteilt. Pro Holzscheit können die Marktbesucher eine kleine Spende für die Jugendorganisation entrichten, die später vom Gewerbeverein aufgestockt wird, wie Schmitt versichert.

Die Rimbacher Tafel informiert über Ablauf und Organisation ihres Wirkens. Ebenso werden die Naturagendten mit Revierförster Jens Uwe Eder Einblick in ihre breit gefächerte waldpädagogische Arbeit geben: von der Geologie über die Vegetation im Jahresverlauf bis hin zur Kohlenmeilerei als naturhistorische Reminiszenz an frühere Generationen der Odenwälder. Die Behindertenhilfe Bergstraße (bhb) informiert ebenso über ihre Arbeit wie sie nützliche Gegenstände aus ihrer Produktion verkauft. Für die Kleinsten dreht sich ein Kinderkarussell. Die kulinarische Versorgung ist durch örtliche Betriebe ebenso gewährleistet. Ein Höhepunkt bildet dann wie immer das sogenannte Barock-Feuerwerk. Es ist buchstäblich kinderfreundlich, nicht so ohrenbetäubend laut und erscheint nicht in schillernden, eher in gedämpften Farbtönen. Zwischendrin werden Ensembles der Jugendmusikschule aufspielen. „Wie man sieht“, so fasst Schmitt das Geschehen zusammen, „bleibt es bei einem überschaubaren kleinen, aber feinen Markt, der von Jahr zu Jahr besser angenommen wird“. Für die Schnäppchensuche in den zahlreichen Geschäften können sich die Besucher auch jede Menge Zeit lassen. mk

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