Angreifer noch flüchtig
Heidelberg, 08.11.2017
Diesen Artikel
08.11.2017 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
24

Heidelberg. Nach Tomatenwürfen auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Heidelberg haben Zeugenbefragungen und das Auswerten von Video-Aufzeichnungen bisher keinen Hinweis auf die Täter ergeben. „Das Verfahren wird aber weitergeführt“, sagte ein Sprecher der zuständigen Polizei in Mannheim zwei Monate nach dem Vorfall.

Der oder die Täter hatten bei einem Wahlkampfauftritt auf dem Universitätsplatz am 5. September zwei Tomaten auf Merkel geworfen. Dabei war die Kanzlerin an der linken Hüfte von einigen wenigen Spritzern getroffen worden. Auch eine Moderatorin bekam etwas ab. Der Zwischenfall ereignete sich zum Ende der Veranstaltung. Ihre Rede hatte die CDU-Vorsitzende zu dem Zeitpunkt bereits beendet. Den Auftritt verfolgten den Veranstaltern zufolge rund 3000 Menschen.

„Zahlreiche Videos, auch aus dem Internet, wurden ausgewertet, aber ermittelt worden konnte bisher niemand“, sagte der Polizeisprecher. Zwar hätten sich aus einigen Zeugenaussagen Hinweise ergeben, und die Behörden seien diesen Hinweisen nachgegangen. Ein konkreter Verdacht habe sich aber nicht ergeben. Die Polizei werde den Fall in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg weiter verfolgen, führt der Sprecher weiter aus. lsw

SOCIAL BOOKMARKS
08.11.2017 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns

Durchsuchen Sie unser Archiv!

 

Meistgelesen