Das ist also der Dank
28.10.2017
Diesen Artikel
28.10.2017 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
84

Ein Tag der Helfer mit Spiel und Spaß

OZ vom 4. September

Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr von Mörlenbach und Berufsbrandmeister der Freudenberg-Werksfeuerwehr war ich verantwortlich für die Ausbildung, war stellvertretender Einsatzgruppenleiter und Wachhabender. Mehrmals wurde ich damals gebeten, eine Jugendfeuerwehr zu gründen und als erster Jugendwart tätig zu werden. Die Jugendfeuerwehr habe ich dann auch geleitet und zahlreiche Jugendliche ausgebildet. Nach 13 Jahren in dieser Position musste ich dann wegen zahlreicher Verleumdungen im Zusammenhang mit einem privaten Testament und Baugrundstreitigkeiten mit der Gemeinde aufhören.

Beim Bezirksjugendtag in Mörlenbach, als ich mein zehnjähriges Jubiläum als Jugendwart feiern konnte, würdigte der damalige Ortsbrandmeister Stephan, dessen Stellvertreter ich war, besonders, weil ich „in den vergangenen zehn Jahren viel Zeit investiert und viele Opfer für die Wehr gebracht habe“. Stephan dankte damals auch meiner Frau Margit. In ihr schlage das Herz einer echten Feuerwehrfrau. Auch der damalige Bürgermeister Marquart hob meine besonderen Verdienste für die Jugendfeuerwehr hervor. Nicht nur in der Gemeinde, sondern auch im Kreis, im Bezirk und auf Landesebene hätte ich hervorragende Arbeit geleistet. Ich erhielt das Vertrauen als erster Bezirksjugendwart, stellvertretender Kreisjugendwart, Kreisausbilder, Jugendschiedsrichter und war abnahmeberechtigt für die Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr. Mit 46 Jahren habe ich den Landesehrenbrief bekommen. Ausgerechnet Stephan und der Bürgermeister haben mit dann vorgeworfen, ich hätte an mehreren Übungen unentschuldigt nicht teilgenommen, was, wie es in drei Fällen gerichtlich bestätigt wurde, nicht der Wahrheit entsprach. Ebenfalls unwahr ist, wie es damals in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung behauptet wurde, ich hätte mich für mein Fehlen nicht entschuldigt. Vielmehr habe ich das damals sogar per Einschreiben getan. Dennoch wurde ich deswegen aus der Feuerwehr entlassen. Das war also der Dank für meine Aufbauleistung bei der Mörlenbacher Feuerwehr und meiner 13-jährigen Amtszeit als Jugendwart.

Hugo Klein, Mörlenbach

SOCIAL BOOKMARKS
28.10.2017 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns

Durchsuchen Sie unser Archiv!

 

Meistgelesen