Eisbär aus Weschnitz gerettet
Weinheim, 02.02.2017
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02.02.2017 05:00
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Weinheim. Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: Passanten haben am Donnerstagvormittag einen leblosen Hund in der Weschnitz gemeldet. Die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt, rückten zur Verteilerschleuse an der Kappelenstraße aus. Tatsächlich sah es so aus, als treibe ein totes Tier im Fluss, schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. 

Die Mannschaft mit der Drehleiter und Rüstwagen samt Schlauchboot an um alle Möglichkeiten zur Bergung des Tieres bereitzustellen. Da sich das Tier hinter der Schleuse im seichten Wasser befand, reichte aber letztendlich eine Leiter zur Bergung aus. Und dann staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht: Der vermeintliche Hund war nämlich gar kein Hund, sondern ein Bär. Genauer gesagt, ein Eisbär. Und der war auch nicht ertrunken, sondern aus Plüsch. 

„Wie der Eisbär in die Weschnitz gekommen ist, ist nicht bekannt. Auch seine Eisscholle wurde nicht gefunden und scheint den inzwischen über dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen zum Opfer gefallen zu sein“, schreibt die Feuerwehr humorvoll. 

Und abschließend: „Wenn der Einsatz auch etwas kurios war, so war es trotzdem richtig, hier die Polizei zu verständigen“.   RM

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