Fall von Tuberkulose bei Kind im Weschnitztal
Mörlenbach/Rimbach, 10.01.2017
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10.01.2017 06:10
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Mörlenbach/Rimbach. Dem Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße wurde gestern ein Fall von Tuberkulose gemeldet. „Die Ansteckungsgefahr ist gering einzustufen, trotzdem wurde vorsichtshalber mit dem Katholischen Kindergarten St. Josef in Mörlenbach Kontakt aufgenommen und eine Umgebungsuntersuchung geplant“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.

Bei der Untersuchung in der Familie des erkrankten Kindes wurde demnach bei einem weiteren Kind der Verdacht auf Tuberkulose festgestellt. Bei den Kindern handelt es sich um Geschwister, die sich aktuell im Krankenhaus in Mannheim in Behandlung befinden.

„Als reine Vorsichtsmaßnahme wurde die Schulleitung der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Rimbach, die das zweite Kind besucht, informiert, dass der Verdacht auf TBC besteht und deshalb eine Untersuchung für Mitschüler und Lehrpersonal durchgeführt wird“, heißt es aus dem Landratsamt weiter.

Kindergarten, Schule und Gesundheitsamt hätten sofort alle nötigen Maßnahmen ergriffen. Die erkrankten Kinder werden ärztlich behandelt und versorgt. „Das Risiko einer Ansteckung wird als äußerst gering eingestuft“, teilt das Landratsamt mit. Alle Kinder und Lehrer der jeweiligen Kindergartengruppe beziehungsweise Schulklasse würden eingehend untersucht und stünden unter ärztlicher Aufsicht.

„Der Kindergarten- sowie Schulleitung wurde von Seiten der Kreisverwaltung angeboten, dass bei einer geplanten Informationsveranstaltung das Gesundheitsamt für fachliche Antworten zu Fragen der Eltern und Mitarbeiter zur Verfügung steht“, heißt es abschließend.

Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die durch verschiedene Arten von Mykobakterien verursacht wird und beim Menschen am häufigsten die Lungen befällt. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. 

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