Geld sparsamer ausgeben
09.02.2017
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09.02.2017 05:00
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Leserbrief
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Debatte über Gestaltung des Mangels

OZ vom 28. Januar

Leider gab es zu Ihrem Bericht ein paar kleine, feine Fehler. Den längsten Redebeitrag des Abends lieferten nicht Herr Göttmann oder Herr von Hunnius, sondern Herr Kötter. Mit einer sehr, sehr gewissenhaften Aufzählung von Zahlen, die dankenswerterweise der Gemeindevertretung schon bekannt waren und durch den zu verabschiedenden Haushaltsplan bereits vorlagen. Zur Diskussion der Sparmöglichkeiten gab es nicht nur den Vorschlag, auf eine Elektroauto-Ladestation vorerst zu verzichten, nein es gab noch andere Einsparmöglichkeiten. An Sachlichkeit und Fachlichkeit der Gemeindekräfte gibt es nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Sie arbeiten „spitz auf Knopf“ und das bei einem Haushalt der „auf Kante genäht ist.“ An Menschen kann und will niemand sparen. Bei der Forderung nach Effizienzsteigerung geht es vor allem darum, die anvertrauten Steuermittel sparsamer auszugeben und sinnvoller zu investieren. Zum Beispiel sparsamere Leuchtmittel oder energiesparendere Heizanlagen würden die laufenden Kosten der Gemeinde drücken und das sofort. Es ist als steuerzahlender Rimbacher schwer nachzuvollziehen, dass eine Elektroauto-Ladestation ein „Zeichen setzen soll“ für die Zukunft, da die laufenden Belastungen für die Gemeinde und den Steuerzahler nur am Steigen sind. Dank der Steuer- und Gebührenerhöhungen hat es einen kleinen Überschuss gegeben. Diesen dann gleich wieder auszugeben, ist kein Zeichen von vertrauensbildendem Sparwillen. Mit Verlaub, wir reden hier von weniger als 1 Prozent Einsparmöglichkeit, und das bei einem Haushalt im zweistelligen Millionenbereich. Schade, dass dies Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen und im betreffenden Bericht zu kurz gekommen ist.

Karsten Schmitt, Rimbach

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