Im Stadtwald fallen weniger Bäume
Lindenfels, 10.11.2017
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10.11.2017 05:00
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Lindenfels. Im kommenden Jahr werden die Arbeiter in den Lindenfelser Wäldern einige Bäume weniger fällen als in den Vorjahren. In der derzeit gültigen Zehn-Jahres-Planung sei ein durchschnittlicher Einschlag von 2200 Festmetern festgelegt, erläuterte Revierförster Dirk Dins den Mitgliedern des Bau- und des Finanzausschusses. 2018 sollen 200 Festmeter weniger gefällt werden. Vor allem Buchen werden im kommenden Geschäftsjahr dran glauben müssen – auf den 314 Hektar Lindenfelser Wald sind sie die häufigste Baumart, die zudem auf dem Markt gute Erträge brächten. Fichten seien zwar wertvoller, die Bestände seien aber begrenzt. „Es ist eigentlich schade, dass wir nicht mehr Nadelholz im Wald haben“, sagte Dins. Es solle darauf hingearbeitet werden, ihren Anteil zu erhöhen.

Bei der Planung der Waldarbeiten beachtet der Förster zum einen die Vorgaben des Lampertheimer Forstamts und zum anderen die Nachfrage auf dem Markt. Nur vertraglich gebundene Sortimente würden für den Verkauf abgeholzt.

Der Holzverkauf bleibt die mit Abstand größte Einnahmequelle des Lindenfelser Forstbetriebs. Rund 127 000 Euro soll die Stadt dadurch im kommenden Jahr einnehmen. Weitere Erträge bezieht die Försterei laut Plan, in dem sie einen der Waldarbeiter für etwa viereinhalb Monate an den Bauhof überstellt, die interne Verrechnung bringt ihr 22 400 Euro aufs Konto. Weitere 4900 Euro erhält der Betrieb aus Zuschüssen. Somit liegen die Erträge bei 164 000 Euro, die Aufwendungen bei 138 000. Es ergibt sich ein Überschuss von etwa 25 000 Euro. kbw

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