Jeder kann etwas tun
21.01.2017
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21.01.2017 05:00
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Leserbrief
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Leserbrief: Gesetze gebeugt

WN/OZ vom 12. Januar

Herr Jürgen Morr aus Siedelsbrunn hat den Zeitpunkt der Genehmigungen für die Windkraftanlagen im Überwald kritisiert. Ein weiteres Argument wäre, dass die Entega-Tochter „Entega Regenerative GmbH&Co KG“ einen Schadensersatzanspruch in Millionenhöhe gegen die beteiligten Kommunen hätte, wenn die Genehmigung gerichtlich „gekippt“ werden sollte (was ich nicht glaube). Er beklagt weiter die „ins Uferlose gehenden Strompreise“ und rät bei den nächsten Wahlen, das „Kreuz an einer anderen Stelle“ zu machen. Die „Verantwortlichen“ durch eine andere Wahlentscheidung irgendwann einmal „zu bestrafen“, finde ich erfolglos wie bei kleinen Kindern, die man nicht gleich „erzieht“. Eine Möglichkeit wäre die persönliche Ansprache der „Verantwortlichen“ in der Öffentlichkeit gewesen, oder die Mitwirkung bei der Entscheidungsfindung. Was jeder Einzelne aber tun kann, ist, die Entega nicht auch noch mit den Stromkosten zu unterstützen.

Walter Kappes, Wald-Michelbach

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