Dicke Brocken vor der Brust
Großsachsen, 10.11.2017
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10.11.2017 05:00
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Leserbrief
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Großsachsen. Groß war die Ernüchterung bei Spielern und Fans der Drittliga-Handballer des TVG Großsachsen nach der 27:30-Heimniederlage gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau. Statt des erhofften Sprungs ins Tabellenmittelfeld muss man sich an der Bergstraße wieder nach unten orientieren. Besonders das „Wie“ machte nicht nur den Fans zu schaffen. Auch Trainer und Spieler waren bedient.

Aber vielleicht musste das auch irgendwann einmal passieren. Woche für Woche geht die Mannschaft, durch viele Verletzungen geschwächt, nur mit einer Rumpftruppe an den Start. Die Leistungsträger laufen schon seit Wochen auf dem Zahnfleisch. Dass man dann einmal an einen Punkt kommt, an dem nichts mehr geht, ist nur allzu menschlich. „Natürlich haben wir das Spiel die Woche über im Training aufgearbeitet. Die Jungs wissen, dass das eine schwache Leistung war und wir besser und konzentrierter trainieren müssen. Klar ist aber auch, dass wir uns durch die fehlenden Wechselmöglichkeiten keine Ausfälle leisten können“, sagt TVG-Trainer Stefan Pohl vor dem Auswärtsspiel am Samstag um 19.30 Uhr beim HSC Bad Neustadt. „Wir werden in Bad Neustadt alles versuchen, um aus dem Tal wieder herauszukommen. Das wird natürlich mehr als schwierig, stehen doch alleine vier Profis im Kader des HSC.“

Die nächsten Wochen haben es für die „Saasemer“ in sich. Drei Spieltage stehen für Großsachsen noch an und mit Bad Neustadt, Großwallstadt und Magdeburg II hat man dicke Brocken vor der Brust. Die Hinserie endet – aufgrund der Frauen-WM in Deutschland – bereits am 9. Dezember, Rückrundenstart ist am 13. Januar. Eine Pause, die man im Lager des TVG herbeisehnt. Zu einem hofft man dann auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler. Zum anderen brauchen die verbliebenen Leistungsträger dringend eine Pause. Will der TVG nicht komplett in den Abstiegskampf rutschen, wäre es gut, noch Punkte vor der Winterpause zu holen. hm

Wer nach Bad Neustadt (Bürgermeister-Goebels-Halle) im Mannschaftsbus mitfahren möchte, meldet sich bei Ulrike Happes-Boch, Telefon 06201/56997.

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10.11.2017 05:00
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