Moderne Heizungen sparen Geld
Hemsbach, 07.09.2017
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07.09.2017 05:05
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Hemsbach. Veraltete oder schlecht regulierte Heizungen verpulvern unnötig Energie und erzeugen hohe Kosten. Eine Modernisierung kostet zwar Geld, doch durch Förderprogramme des Bundes sinken die Kosten erheblich. Auch die optimale Einstellung einer bestehenden Anlage rechnet sich und wird finanziell belohnt. „Viele Menschen, die eine betagte Heizung besitzen, wollen ungern so viel investieren“, sagt KliBA-Geschäftsführer Dr. Klaus Keßler. „Doch Einspareffekt und gestiegener Wohnwert sprechen für sich.“

Vor dem umzurüsten lohnt sich also. Mit einer Reihe finanzieller Anreize macht es die Bundesregierung Sanierungswilligen leicht, sich für eine zeitgemäße Wärmeversorgung zu entscheiden. Dank des Förderprogramms „Heizungsoptimierung“ etwa geht es seit rund einem Jahr ungeregelten Heizungspumpen massiv an den Kragen. Das ist dringend notwendig, denn die Oldtimer arbeiten das ganze Jahr über – gleich, ob die Heizung läuft oder nicht. Bis zu 150 Euro jährlich lassen sich einsparen, wenn eine Hocheffizienzpumpe den Job übernimmt, Heizungs- oder Brauchwasser zirkulieren zu lassen.

Förderung durch das BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt jeweils 30 Prozent der Nettokosten für einen entsprechenden Umbau durch Fachleute sowie für einen hydraulischen Abgleich. Hinter dem letzten Begriff verbirgt sich eine technische unkomplizierte Optimierung der Heizungsanlage, um den Verbrauch an Heizenergie effektiv zu senken. Eine Beispielrechnung zeigt, dass ein bezuschusster Pumpentausch mit hydraulischem Abgleich sich bereits in rund fünf Jahren amortisiert hat.

Noch mehr Möglichkeiten, sich sein Sanierungsvorhaben unterstützen zu lassen, bietet die KfW-Förderbank. Sie hilft mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten bei einer neuen Heizung - und das gleich auf mehreren Wegen: Wer etwa ein Wohngebäude besitzt, seine Anlage modernisieren und dabei auf erneuerbare Energie umsteigen will, fährt gut mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren“. Für ein KfW-Effizienzhaus bietet das „Programm 151“ beispielsweise günstige Kredite bis zu 100 000 Euro für eine einzelne Maßnahme oder Pakete bis zu 50 000 Euro an. Zusätzlich kann ein Tilgungszuschuss beantragt werden. Privatleute können alternativ über das Programm 430 einen Zuschuss wählen - dieser beläuft sich auf bis zu 30 000 Euro pro Wohneinheit.

Für einen Laien ist nicht immer leicht, sich durch die zahlreichen Förderangebote zu arbeiten und das richtige Programm zu finden“, sagt Dr. Klaus Keßler, „daher bieten wir Sanierungswilligen einen kostenlosen Beratungsservice an.“ Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Hermann Franken ist regelmäßig für Interessierte im Rathaus vor Ort – kostenlos und unverbindlich. Die nächsten Energieberatungen finden am heutigen Donnerstag und am Donnerstag, 21. September, 16 bis 18 Uhr, im Rathaus statt. Interessenten werden gebeten, im Bürgerbüro des Rathauses, Telefon 06201/70792, oder der KliBA, Telefon 06221/998750, einen Termin zu vereinbaren.

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