Raus aus der Komfortzone
11.11.2017
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11.11.2017 05:00
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Leserbrief
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Thema: IKG Weschnitztal

In den letzten Jahrzehnten des Fortschritts und des Bevölkerungswachstums wurden schon immer neue Räume benötigt, ob es Bauplätze für neu zu schaffenden Wohnraum oder Grundstücke zur Ansiedlung von Gewerbe war. Nun ist es so, dass die Kapazitäten innerorts erschöpft sind oder es die Infrastruktur nicht mehr hergibt, sich zu erweitern. Die Gemeinden Rimbach und Mörlenbach besitzen diese Möglichkeiten. Firmen, die sich in Ballungsgebieten befinden, suchen nach solchen Möglichkeiten, sich zu erweitern, da sie bei ihnen erschöpft sind und die freien Flächen für den Wohnungsbau benötigt werden. Das Ansiedeln neuer Gewerbe bringt auch Steuereinnahmen in nicht unbeachtlicher Höhe mit sich.

Kleinere Gemeinden wie Rimbach können sich eine Abwanderung von Gewerbesteuerzahlern nicht leisten (siehe ESM). Es sind Firmen, die klein angefangen haben und expandieren konnten, weil ihnen die Gemeinden die Möglichkeit dazu gegeben haben. Jetzt vertreiben sie ihre Produkte auf der ganzen Welt. Auch werden neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen und Ortskerne zum Teil vom Verkehr entlastet. Gemeinden wie Grasellenbach und Wald-Michelbach würden sich um eine so komfortable Ausgangsposition freuen, wie wir sie haben.

Wir müssen die Chance nutzen, für uns und unsere Kinder. Nur dagegen zu sein, damit man einfach dagegen ist, ist armselig. Was haben die Gegner der IKG jemals für die Gemeinde getan? Etwa im Ehrenamt oder aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die Wenigsten! Ich bin Bürger der Gemeinde Rimbach und will diese auch aktiv mitgestalten. Kommt mal aus eurer Komfortzone und macht mal zur Abwechslung was für die Gemeinde, den die Gemeinde sind wir. Auch sollte man sich überlegen, wo des Eigenheim des einen oder anderen steht. Diese Grundstücke waren auch einmal eine Wiese.

Hartmut Koch, Rimbach

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