Rodelunfall sorgt für Vollsperrung 
Rippenweier/Weinheim, 09.01.2017
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09.01.2017 06:20
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Rippenweier/Weinheim. Am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr wurde die Freiwilligen Feuerwehr Oberflockenbach zu einem Einsatz nach Rippenweier gerufen. Wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung schreibt, kam es auf dem Hang hinter der Keltensteinhalle zwischen Rippenweier und der Ursenbacher Höhe zu einem Rodelunfall. Ein junger Mann zog sich hierbei eine Fraktur am Bein zu und musste medizinisch versorgt werden.

Neben den Feuerwehrsanitätern aus Oberflockenbach, rückte auch ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe aus Trösel sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug des DRK Weinheim zur Einsatzstelle aus. Nachdem die Einsatzkräfte aus Oberflockenbach eintrafen, übernahmen sie die Erstversorgung des Patienten und lagerten ihn auf einen sogenannten Spineboard (Rettungsbrett). Ersthelfer hatten bereits zuvor den Verletzten in eine Rettungsdecke verpackt und sich um den Wärmeerhalt gekümmert. Zur weiteren Behandlung musste der Patient in die BG Unfallklinik nach Ludwigshafen gebracht werden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und musste zur Landung des Rettungshubschraubers die L 596 zwischen Rippenweier und Ursenbach für 25 Minuten voll sperren.

Küchenbrand und Fehlalarme

Auch die Abteilung Stadt musste am Wochenende mehrfach ausrücken. Am Samstagvormittag kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Freiburger Straße zu einem kleinen Küchenbrand, wodurch die Brandmeldeanlage ausgelöst wurde. Bei Ankunft der Feuerwehr war der Kleinbrand bereits gelöscht. Es wurde eine Brandnachschau sowie eine Belüftung der Räume durchgeführt.

Einen weiteren Alarm gab es in der Nacht auf Sonntag. Gegen 3:30 Uhr wurde die Abteilung_Stadt in den Schlehdornweg gerufen. Nachbarn hatten einen Rauchwarnmelder wahrgenommen. Da der Wohnungsinhaber nicht auf das Klopfen und Klingeln reagierte, wählten sie den Notruf. Ein Brandereignis konnte nicht ausgeschlossen werden, weshalb der Löschzug gemeinsam mit Polizei und Rettungsdienst anrückte. Vor Ort konnte dann aber schnell Entwarnung gegeben werden. Der Bewohner öffnete selbstständig die Tür und es stellte sich heraus, dass es zu keinem Brand gekommen war.

Kurz nach 6 Uhr ging es dann erneut in die Freiburger Straße. Wieder wurde die Brandmeldeanlage in einem Flur ausgelöst. Bei der Erkundung konnte kein Feuer oder Rauch festgestellt werden, es handelte es sich um einen technischen Defekts des Melders. Die Anlage wurde zurückgestellt und der Betreiber angewiesen, die Anlage zu prüfen. rm

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