Unpassende Kritik
28.01.2017
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28.01.2017 05:00
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Leserbrief
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Thema: Rede von Björn Höcke

Als normal denkender Bürger glaubt man es kaum. Da spricht jemand aus, was ein großer Teil unserer Bevölkerung denkt, und wird sofort mit dummer, unpassender Kritik und Hetze bedacht. Keine Frage: Wir tragen eine große Schuld aus unserer Vergangenheit. Und diese Vergangenheit darf auch nie vergessen werden. Aber wie lange soll dieses „Büßergewand“ von uns Deutschen, alles andere Gute unseres Landes überstrahlend, noch getragen werden? Es war nichts Falsches daran, was da gesagt wurde, nur vielleicht etwas undiplomatisch ausgedrückt. Dieses Denkmal in Berlin ist weiß Gott hässlich und in der vorhandenen Art unpassend. Man sollte sich endlich wieder auf das eigene Volk und seine Bedürfnisse besinnen. Die meisten anderen Länder, die auch dunkle Kapitel in ihrer Geschichte bewältigen müssen, haben dennoch ihr Nationalgefühl nicht verloren. Begrifflichkeiten wie Nation, Volk oder andere bei uns mittlerweile negativ belegte Begriffe zählen dort zur Umgangssprache. Politiker, die dem Massaker in Berlin und andere durch Flüchtlinge begangene Straftaten, die sehr oft gar nicht in die Öffentlichkeit gelangen, Vorschub geleistet haben, waschen ihre Hände in Unschuld und übernehmen keine Verantwortung. Und das ist nicht die vergangene, sondern die aktuelle Situation. Hier zeigt sich ganz offensichtlich, dass die Folgen politischer Entscheidungen, die vom einfachen Bürger nicht beeinflusst werden können, von diesem Bürger finanziell und gesellschaftlich getragen werden müssen. Es gibt genügend Menschen in Deutschland, die sich überlegen, das eigene Land zu verlassen, weil sie die Folgen dieser Politik nicht mehr ertragen. Die Situation wird noch schlimmer, wenn der Familienzuzug der Flüchtlinge ins Rollen gerät, zusätzlich zu den vielen Fremden, die weiter Monat für Monat in unser Land kommen. Wohlweislich wird dieser Zuzug von den etablierten Parteien aber erst nach der Bundestagswahl in Gang gesetzt. Und wieder wird uns ein falsches Bild vorgegaukelt.

Jutta Schmitt, Mörlenbach

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