Unschönes Erlebnis
03.02.2017
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03.02.2017 05:00
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Leserbrief
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Thema: Auto blockiert Fahrradweg

Jetzt erst komme ich dazu, zu formulieren, was mir am 21. Dezember gegen 17.30 Uhr auf der Mannheimer Straße – Richtung Hallenbad Weinheim – passiert ist. Es war schon dunkel; ich hatte es eilig, da ich noch, bevor die Geschäfte in der Innenstadt schließen würden, etwas zu erledigen hatte.

Kurz vor Höhe des neu verpachteten griechischen Restaurants stand ein Auto auf dem Fahrradweg und machte es mir unmöglich, vorbeizukommen, zumal die Fahrertür offen stand und der Fahrer und seine weibliche Begleitung mit Kopftuch sich außerhalb des Autos aufhielten. Ich machte den Mann sachlich darauf aufmerksam, dass er dort nicht parken könne, da er den Fahrradweg blockiere. Er blaffte mich an, „ich sei eine alte Nazi ...“ (bin Jahrgang 1959). Im Disput und weil ich es eilig hatte, vergaß ich, aufs Autokennzeichen zu schauen.

Später überlegte ich, ob die Polizei ihm, wenn er noch da parkte, ein Knöllchen verpassen könne. Auf dem Polizeirevier empfahl man mir, noch mal nachzuschauen, ob ich das Kennzeichen ermitteln könne. Ich fuhr in richtiger Fahrtrichtung auf der gegenüberliegenden Seite der Mannheimer Straße zurück Richtung Wormser Straße, um bei der Schäfer-Apotheke die Mannheimer Straße an der Ampelanlage zu überqueren. Dort angekommen, stellte ich fest, dass mir der Mann auflauerte. Ich wollte nun vorrangig meine persönliche Sicherheit wahren, daher rief ich von der Seite der Wormser Straße aus vom Handy aus noch mal die Polizei an, um mitzuteilen, dass der Mann und seine Begleitung – mit ihrem Handy beschäftigt – mich beobachteten.

Da ich „rote Welle“ hatte und stark kurzsichtig bin, konnte ich im Dunklen das Kennzeichen nicht erkennen. Nun fuhr auch noch ein Kastenwagen bei Rot über die Fußgängerampel, sodass ich auch nicht zeitig genug an den Straßenrand der Mannheimer Straße kam, bevor der Mann mit der Frau wegfuhr. Als langjähriges ADFC-Mitglied stelle ich solche Erlebnisse wie dieses zur Diskussion. Außerdem ist anzumerken, dass im Dunkeln eine Sicherheitsweste für Fahrradfahrer – unter Androhung von Punkten in Flensburg – Pflicht sein sollte, besonders für Geisterfahrer auf den Radwegen.

Elke Bennighof, Weinheim

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