Viele Eindrücke und Erinnernungen
Birkenau, 04.11.2017
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04.11.2017 05:00
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Birkenau. Alle zwei Jahre fährt die ökumenische Reisegruppe in Birkenau in ein europäisches Reiseland: Dieses Mal ging es unter der Leitung von Melanie Rohn und Dieter Köffer nach Andalusien. Unter den insgesamt 37 Teilnehmern waren auch die Pfarrer Hans-Georg Geilersdörfer und Dieter Wendorff. Im Mittelpunkt der Reise stand der Austausch mit der Bevölkerung in Andalusien.

Von Frankfurt ging es mit dem Flugzeug nach Sevilla, wo der Startschuss zur zehntägigen Rundreise fiel. Die Birkenauer erkundeten zunächst Sevilla, die Hauptstadt der Provinz Andalusien. Den zweiten Reisetag verbrachten die Birkenauer in der einstigen Kalifenstadt Medinat az-Zahra. Auch die berühmte Moschee-Kathedrale Mezquita und das Judenviertel mit dem Besuch der einzigen in Südspanien erhaltenen Synagoge wurden besichtigt. Am nächsten Tag stand der Besuch auf einer Kampfstier-Zuchtfarm an mit iberischen Kampfstieren, die ausschließlich für den Kampf in der Arena gezüchtet werden. Die Besitzer dieser Hazienda berichteten über Geschichte, Brauchtum und Problematik dieser, oft kontrovers diskutierten, Sportart. Immer, wenn eine gute Gelegenheit war, waren die beiden Pfarrer mit besinnlichen Geschichten zur Stelle und konnten so die Reiseteilnehmer in den ökumenischen Gedanken dieser Reise einbinden. Ein schöner Brauch ist das gemeinsame Singen im Bus aus dem eigens für die Ökumene-Reisen zusammengestellten Liederbuch.

Der nächste Tag begann „hochprozentig“ in einer Sherry-Bodega. Anschließend besichtigte man gemeinsam die Gemäldesammlung von Joaquin Rivero. Am Nachmittag fuhr man mit dem Schiff über eine atlantische Bucht zur Hafenstadt Cádiz. Am fünften Tag war die Reisegruppe letztmalig in Sevilla unterwegs und besuchte die Kathedrale Giralda. Am späten Nachmittag fuhr man nach Granada, wo die Birkenauer die nächsten zwei Tage verbrachten. Der unbestrittene Höhepunkt dieser Reise war am sechsten Tag mit dem Besuch der Alhambra. Am Vormittag feierte man in der Kathedrale Santa Maria de la Alhambra unter Leitung von Pfarrer Geilersdörfer einen gemeinsamen Gottesdienst mit Abendmahl. Dann stand die Besichtigung des UNESCO-Weltkulturerbes auf dem Programm, inklusive prächtiger Gartenanlagen und auch dem Löwenbrunnen im Innenhof der Privatgemächer des Sultans. Am nächsten Tag wurde unter freiem Himmel eine kleine Andacht unter Leitung von Pfarrer Wendorff abgehalten. Am Abend erreichten die Birkenauer ihr letztes Domizil: Die Stadt Mijas an der Costa del Sol. Der achte Reisetag begann mit einer Fahrt nach Ronda: Auf einem 780 Meter hohen Plateau liegt diese weit über Spanien hinaus bekannte „weiße Stadt“. Der letzte Reisetag wurde individuell genutzt, wie zum Beispiel mit einem Ausflug nach Gibraltar. Am letzten gemeinsamen Abend bedankte sich die Reisegruppe mit einem Geschenk bei Rohn und Köffer. Auf der Heimfahrt wurde im Bus gesungen und in einer kleinen Andacht der beiden Geistlichen für diese schöne Reise gedankt. Die Reisegruppe freut sich schon heute auf ein neues Reiseziel im Jahr 2019.

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