Weg vom Genderismus!
21.10.2017
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21.10.2017 05:00
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Leserbrief
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Kommentar: Absturz

WN/OZ vom 14. Oktober

Es wäre vernünftig, an der traditionellen Art, die uns geprägt und gebildet hat, festzuhalten. Was von Anbeginn der Menschheit als normal und natürlich gegolten hat – die Zuordnung als Mann und Frau – soll nun von gesellschaftlichen Vorstellungen und Bestimmungen abhängen, und dies ist das für Ehe und Familie Bedrohliche. Genetiker, Politiker und die feministische Front gehören zu den Vorbereitern des neuen künstlichen Menschen, der reif gemacht werden soll für die neue Weltordnung, für die neue Welteinheitsreligion. Die Umerziehung soll schon im Kindergarten beginnen. Schwarzenegger hat 2007 in Kalifornien ein Gesetz unterzeichnet, das Jungen erlaubt, in Toiletten die Räume der Mädchen zu benutzen.

Damit hat er uns jenen ausgeliefert, die unsere Kinder den alternativen sexuellen Lebensstil aufdrängen wollen. Es ist eine dreiste Attacke gegen die traditionellen Werte der Familie. Dass in der Schweiz gegen das traditionelle Familienkonzept gearbeitet wird, kann folgendes Beispiel belegen: Schon vor 25 Jahren stand in einem Erstleseheftchen für Abc-Schützen, dass Kinder den Weisungen der Mutter widersprechen, davonlaufen, lügen und Wertmaßstäbe verachten sollen. Es ist seit 1976 im Lehrmittelverlag Zürich aufgelegt, wird weiter vertrieben und in Schulen verwendet.

Aus dem Familienministerium unter Frau von der Leyen ist ein Ratgeber zur kindlichen Sexualerziehung herausgebracht worden, in dem Eltern und andere Berechtigte zur sexuellen Stimulation ihrer kleinen Kinder aufgefordert werden. Mittlerweile wurde die Broschüre zurückgezogen.

Nun zur Schulpolitik: Wenn man Lehrer zu bloßen Begleitern und Förderern degradiert, zu Arbeitsblattanhängseln und zum mobilen Eingreifdienst, nimmt man ihnen das Eigentliche ihres Berufes: das Zeigen.

Das müssen sie sich nicht gefallen lassen, die Arbeit an der Basis leisten sie. Mittelmäßige Leistungen der Grundschüler? Der Hype des Absturzes der Ergebnisse des IQB-Bildungstrends sorgt für Ernüchterung. Man darf nicht alles auf die Schüler abwälzen – auch unter Berücksichtigung von Migranten. Die Politik braucht richtige pädagogische Erkenntnisse und nicht nur fragliche Reformen. Mehr ein Zurück zur alten Schulkultur und weg vom Genderismus!

Werner Kochem, Mörlenbach

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