Wo bleibt die Gegenleistung?
11.02.2017
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11.02.2017 05:00
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Leserbrief
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Überschuss auch ohne Steuerschraube

OZ vom 2. Februar

Generell ist es positiv, wenn endlich wieder mal ein Haushalt mit Überschuss vorgelegt wird. Die Steuerschraube wurde aber auch in diesem Jahr wieder angezogen, wenn auch gering. So erhöhte sich die Grundgebühr für den Kanal von drei auf 5,50 Euro pro Monat. Diese Gebühr lag im Jahr 2014 noch bei 2,60 Euro und im Jahr 2013 bei 2,08 Euro. Die Grundsteuer A und B wurden im Jahre 2014 und 2015 deutlich von 270 und 280 auf 400 Prozent erhöht. Im gleichen Zeitraum wurde auch die Gewebesteuer um fast 50 Prozent angehoben. Welche Gegenleistung erbringt die Gemeinde dafür? Zu Bedenken ist auch, dass die Gemeinde über das in den letzten Jahren höhere Aufkommen an Einkommenssteuer und an der kalten Progression partizipiert. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht im Jahr 2018 die „ versäumte“ Erhöhung nachgeholt wird.

Hans Wagner, Fürth

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