Laudenbach
Hüpfen, Toben, Dosenwerfen
Laudenbach. Marvins Kleider sind voll mit Stroh. Der Achtjährige sieht aus, als hätte er sich gerade zwischen Strohballen gewälzt. Und genau das hat er auch - auf dem Platz hinter der Laudenbacher TG-Halle im Rahmen der Frosch-Kerwe. Dort standen gestern und am Wochenende neben großen Strohbergen zum Austoben auch eine Hüpfburg, eine Torwand und ein Stand zum Dosenwerfen für die Kinder bereit. "Richtig gut kamen bei den Kindern zudem die Streicheltiere, Ziegen und Hasen, an", erklärt TG-Vereinsvorsitzender Dr. Klaus-Jürgen Pittner und ergänzt: "Ich kann mich nicht erinnern, dass schonmal so viele Besucher da waren, wie an diesem Samstag." Und tatsächlich: auch gestern war viel Trubel hinter der Halle und die Tische und Bänke waren fast voll besetzt.
Königin thront auf Radlader
LAUDENBACH. Pünktlich um "dreiverdeldrei", begann sich am Samstag, taktvoll angeführt vom Spielmannszug der Feuerwehr, der gewaltige Lindwurm durch die Gassen von Laudenbach zu schlängeln. Hoch oben auf der Schaufel eines Radladers folgte den Musikanten gemischten Gefühls Ulrike Betz, um den Hals den Frosch am Bande. Sie repräsentierte die Pfadfinder, denen heuer die gemeinschaftliche Ehre des Froschkönigs gebührt.
Zwei "Tapper" tanzen
LAUDENBACH. "Was dem Einen sei Uhl, ist dem Andern sei Nachtigall" sagt der Volksmund - "was dem Einen sein Bullriding, ist dem Andern sein Frühschoppen", sagen die Laudenbacher Senioren, jedenfalls, was ihre Froschkerwe angeht.
Grundschule zehn Stunden verlässlich
Laudenbach. Die Grundschule in Laudenbach wird nach der Sommerpause noch verlässlicher: Die Gemeinde erweitert ab dem neuen Schuljahr das außerunterrichtliche Betreuungsangebot bis 17.30 Uhr. Gleichzeitig wird der Gemeinderat auf seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause über eine tiefgreifende Struktur der Elternbeiträge für die Grundschulbetreuung entscheiden.
Laudenbach auf großem "Frosch-Fuß"
LAUDENBACH. "Borscht, vertreib die Schnoke unner de Brick un kumm net ohne Frosch zurick." Mit diesen Worten scheuchte am Samstagnachmittag Kerwepfarrer Markus Höhnle, begleitet von Mundschenk Steffen Helly, seine Domestiken ins nahe Bachbett und hielt noch in derselben Minute unter den feierlichen Klängen des Spielmannszuges der Feuerwehr und umtost vom Beifall der erwartungsfrohen Gäste das grüne Symbol der Froschkerwe zu Laudenbach in den Händen. Der Rest des zeremoniellen Kerweauftaktes war wohlvorbereitete alljährliche Zugnummer : Merkwürden bat "mich selbst und den Bürgermeister", den Kerwekranz zu hissen, was problemlos gelang. Das vom Publikum geforderte "häischer" freilich scheiterte an der Konstruktion von Baum und Kranzaufhängung.
Auf zu einer Reise ins Ungewisse
Laudenbach. Wie wird seine Arbeit aussehen? Mit wem wird er arbeiten? Wird er sich schnell einleben können? Wie werden die Menschen dort sein? Diese und viele andere Frage sind das, was Robin Sättele zurzeit beschäftigt. Der 19-Jährige, der im Juli sein Abitur am Bergstraßen-Gymnasium als Jahrgangsbester glänzend bestanden hat, bricht am 17. September nach Kenia auf. In der Hauptstadt Nairobi wird er ein Jahr im Goethe-Institut verbringen.
Blutspende am 13. September
Laudenbach. Der Laudenbacher DRK-Ortsverein bittet um die Teilnahme an der nächsten Blutspende.