RNK: Zwei weitere Todesfälle
Region, 05.04.2020
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05.04.2020 19:31
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Region. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle steigt weiter. Die Redaktion fasst hier täglich alle relevanten Informationen, die unser Verbreitungsgebiet betreffen, zusammen.

Sonntag, 5. April

19.29 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es 7 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Zwei davon in Birkenau, einer in Bürstadt,  einer in Heppenheim, zwei in Lampertheim und einer in Wald-Michelbach. Insgesamt sind damit 228 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Es gibt derzeit zwölf Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und die sich in stationärer Behandlung in den Krankenhäusern im Kreis Bergstraße befinden. Das hat das Landratsamt des Kreises Bergstraße bekannt gegeben.

16.44 Uhr: Der Rhein-Neckar-Kreis bittet bestimmte Personengruppen, sich auch dann testen zu lassen, wenn die Symptome nicht besonders ausgeprägt sind. Das gelt für alle, die Kontakt zu Corona-Kranken hatten, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten oder die zu einer Risikogruppe gehören. Das schreibt der Kreis in einer Pressemitteilung. 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis unterhält zusammen mit der GRN gGmbH, der Stadt Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg insgesamt drei Abstrichmöglichkeiten für den Coronatest im Rhein-Neckar- Kreis: bei der GRN-Klinik in Sinsheim, dem Drive In-Testzentrum in Schwetzingen und dem Drive In-/Walk In-Testzentrum in Heidelberg. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, unter Telefon 06221/522 1881 anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhalten Sie einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher Ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes und sagt weiter: „Nach wie vor empfehlen wir den Einwohnerinnen und Einwohnern im Stadt- und Landkreis, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen und akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber haben.“ 

Wichtig war es dem Amtsarzt nochmals auf Folgendes hinzuweisen: „Wenn man Symptome erkennt, sollte man sich testen lassen – und zwar, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder älter ist beziehungsweise entsprechende Vorerkrankungen hat. Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig der Schwere der Symptomatik getestet werden.“ Fragen zum Coronavirus (Covid-19) beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Tel. 06221/522 1881 von Montag bis Sonntag von 7.30 bis 19 Uhr. Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben und sich testen lassen möchte, erhält unter dieser Nummer auch den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich.


14.52 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis (RNK) stieg die Zahl der positiv getesteten Personen im Vergleich zum Vortag um 12 auf 713 an, im Stadtgebiet Heidelberg um 2 auf 234. Inzwischen sind im Kreis 305 (plus 37) Männer und Frauen genesen, im Stadtgebiet Heidelberg 100 (plus 13). In Weinheim sind es jetzt 95 (plus 1), davon 40 (plus 5) genesen. Im Kreis sind bislang 15 Personen verstorben (plus 2 im Vergleich zu Freitag), im Stadtgebiet Heidelberg 2. 

Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen  für ausgewählte Kommunen unserer Region (Veränderungen im Vergleich zum Vortag):

Heddesheim: 16 (unverändert), davon 5 Personen genesen.
Hemsbach: 7 (unverändert), davon 6 Person genesen.
Hirschberg: 20 (unverändert), davon 7 Personen genesen.
Ladenburg: 11 (unverändert), davon 4 Personen genesen.
Laudenbach: 10  (unverändert), davon 3 Personen genesen.
Schriesheim: 18 (unverändert), davon 7 Personen genesen.
Weinheim: 95 (plus 1), davon 40 genesen.

12.55 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis sind zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das schreibt der Kreis in einer Pressemitteilung. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Vormittag (5. April) mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um zwei über 80 Jahre alte Personen. Der Mann lebte im Landkreis und verstarb im Laufe des 3. April in einer Heidelberger Klinik. Auch die Frau wohnte im RNK und verstarb ebenfalls am späten Abend des 3. April in einer Heidelberger Klinik. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle mit Coronavirus im RNK auf 15 erhöht.

Samstag, 4. April

19.20 Uhr:  Am Samstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1335 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 18 515 an. Davon sind 1112 Personen bereits wieder genesen. 

19.00 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es 13 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Drei davon in Rimbach, zwei in Bensheim, zwei in Bürstadt, einer in Heppenheim, zwei in Lampertheim, einer in Neckarsteinach und zwei in Viernheim.
Insgesamt sind damit 221 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Es gibt derzeit acht Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und die sich in stationärer Behandlung in den Krankenhäusern im Kreis Bergstraße befinden.

15:00 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis (RNK) stieg die Zahl der positiv getesteten Personen im Vergleich zum Vortag um 25 auf 701 an, im Stadtgebiet Heidelberg um 6 auf 232. Inzwischen sind im Kreis 278 (plus 32) Männer und Frauen genesen, im Stadtgebiet Heidelberg 87 (plus 8). In Weinheim sind es jetzt 94 (plus 2), davon 35 (plus 2) genesen.

Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen  für ausgewählte Kommunen unserer Region (Veränderungen im Vergleich zum Vortag):

Heddesheim: 16 (unverändert), davon 4 Personen genesen.
Hemsbach: 7 (unverändert), davon 6 Person genesen.
Hirschberg: 20 (plus 2), davon 6 Personen genesen.
Ladenburg: 11 (unverändert), davon 4 Personen genesen.
Laudenbach: 10  (unverändert), davon 3 Personen genesen.
Schriesheim: 18 (plus 2), davon 5 Personen genesen.
Weinheim: 94 (plus 2), davon 35 genesen.

Freitag, 3. April

20:00: Die Zahlen für Mannheim: 288 Fälle (plus 21); davon 91 Personen genesen.  

19:00 Uhr: Die Zahlen für den Kreis Bergstraße: 208 registrierte Fälle. Das sind 5 mehr als am Vortag. Die Zahl derer, die vom Gesundheitsamt als „genesen“ in der Statistik geführt werden, stieg um 8 auf 55 Personen.

16:00 Uhr: Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen  für ausgewählte Kommunen unserer Region (Veränderungen im Vergleich zum Vortag):

Heddesheim: 16 (plus 2), davon 3 Personen genesen.
Hemsbach: 7 (unverändert), davon 2 Person genesen.
Hirschberg: 18 (plus 1), davon 5 Personen genesen.
Ladenburg: 11 (plus 1), davon 4 Personen genesen.
Laudenbach: 10  (plus 1), davon 3 Personen genesen.
Schriesheim: 16 (unverändert), davon 5 Personen genesen.
Weinheim: 92 (plus 2), davon 33 genesen.

16:00 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis stieg die Zahl der positiv getesteten Personen um 24 auf 676 an, im Stadtgebiet Heidelberg um 13 auf 226. Inzwischen sind im Kreis 246 (plus 25) Männer und Frauen genesen, im Stadtgebiet Heidelberg 79 (plus 16).

14:00 Uhr: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, hat eine Koordinierungsstelle für verfügbare Klinikbetten für Coronapatienten eingerichtet. Diese befindet sich am Universitätsklinikum Heidelberg und meldet über eine mit Unterstützung der SAP entwickelte Datenplattform die freien Kapazitäten der Kliniken im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg. Momentan stünden insgesamt 370 Betten zur Verfügung (Normal- und Intensivstationen), von denen 140 mit SARS-Cov-2-Patienten bereits belegt seien, teilte das Gesundheitsamt mit. Die Bettenkapazität könne aber je nach Bedarf erweitert werden. Ein interklinischer Stab kümmert sich außerdem um die Beschaffung von Schutzausrüstung.

10:30: In der Stadt Heidelberg ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, heute Vormittag mitteilte, handelt es sich dabei um einen über 60 Jahren alten Mann. Damit gibt es in Heidelberg nun zwei bestätigte Todesfälle mit Coronavirus, im Rhein-Neckar-Kreis sind es zwölf.  

Donnerstag, 2. April

19:30: Die Zahlen für Mannheim: 218 Fälle (plus 22 im Vergleich zu Freitag); davon 34 Personen genesen.  

18:30 Uhr: Am Donnerstag, 2. April, meldete der Kreis Bergstraße 203 registrierte Fälle. Das sind 11 mehr als am Vortag. Die Zahl derer, die vom Gesundheitsamt als „genesen“ in der Statistik geführt werden, stieg um 15 auf 47 Personen.

15:00 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis stieg die Zahl der positiv getesteten Personen um 27 auf 652 an, im Stadtgebiet Heidelberg um 18 auf 213. Inzwischen sind im Kreis 221 (plus 24) Männer und Frauen genesen, im Stadtgebiet Heidelberg 63 (plus 3).

Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen von Dienstag für ausgewählte Kommunen unserer Region (Veränderungen im Vergleich zum Vortag):
Heddesheim: 14 (plus 3), davon 2 Personen genesen.
Hemsbach: 7 (unverändert), davon 2 Person genesen.
Hirschberg: 17 (plus 1), davon 3 Personen genesen.
Ladenburg: 10 (plus 1), davon 4 Personen genesen.
Laudenbach: 9 (plus 1), davon 3 Personen genesen.
Schriesheim: 16 (unverändert), davon 5 Personen genesen.
Weinheim: 90 (plus 2), davon 30 genesen.

14:15 Uhr: Zwischenzeitlich gibt es im Rhein-Neckar-Kreis zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, mitteilt, handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen unter 40 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der  in einer Klinik im Landkreis Karlsruhe verstarb.

14:00 Uhr: In der Stadt Heidelberg gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, mitteilt, ist eine über 80-jährige Frau in einer Heidelberger Klinik verstorben.

Mittwoch, 1. April

20:00 Uhr: Die Zahlen für Mannheim: 251 Fälle (plus 16 im Vergleich zum Vortag); davon 71 Personen genesen.  Allerdings meldet Mannheim auch die ersten beiden Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

19:00: Im Kreis Bergstraße gibt es 192 Fälle (plus 12 im Vergleich zum Vortag); davon 32 Personen genesen. 

15:00 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis stieg die Zahl der positiv getesteten Personen um 34 auf 625 an, im Stadtgebiet Heidelberg um 9 auf 195. Inzwischen sind im Kreis 197 (plus 18) Männer und Frauen genesen, im Stadtgebiet Heidelberg 60 (plus 10).

Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen von Dienstag für ausgewählte Kommunen unserer Region (Veränderungen im Vergleich zum Vortag):
Heddesheim: 11 (plus 3), davon 2 Personen genesen.
Hemsbach: 7 (unverändert), davon 1 Person genesen.
Hirschberg: 16 (plus 1), davon 3 Personen genesen.
Ladenburg: 9 (plus 1), davon 2 Personen genesen.
Laudenbach: 8 (plus 3), davon 3 Personen genesen.
Schriesheim: 16 (plus 2), davon 4 Personen genesen.
Weinheim: 88 (plus 3), davon 24 genesen.

Dienstag, 31. März

17 Uhr: Das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises meldet in einer Pressemitteilung, dass zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind. Es handle sich um einen über 70 Jahre alten Mann und eine über 80 Jahre alte Frau. Beide lebten im Landkreis und starben in kreiseigenen Kliniken, heißt es. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis auf zehn. 

15.05 Uhr: Die aktuellen Zahlen (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Rhein-Neckar-Kreis 591 Fälle (plus 37), Stadtgebiet Heidelberg 186 Fälle (plus 15), insgesamt 777 Fälle (plus 52), davon genesen 229 Personen. Die Zahlen der einzelnen Kommunen entlang der Bergstraße (im Vergleich zu Montag, 30. März): Heddesheim 8 (unverändert), davon genesen 2. Hemsbach 7 (unverändert), noch niemand genesen. Hirschberg 15 (unverändert), davon genesen 3. Ladenburg 8 (unverändert), 2 genesen. Laudenbach 5 (plus 1), davon genesen 3. Schriesheim 14 (plus 1), davon genesen 4. Weinheim 85 (plus 8), davon genesen 22.

15 Uhr: Die Stadt Mannheim weitet die Coronatests aus. Wie die Stadt auf ihrer Internetseite mitteilt, hat das Gesundheitsamt Mannheim in Absprache mit den Mannheimer Kliniken die Kriterien für eine Testung auf das Corona-Virus in Mannheim angepasst. Damit setzt das Gesundheitsamt die aktualisierten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts um. „Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen verfolgen weiterhin das Ziel, die Corona-Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verzögern“, schreibt die Stadt. Auf das Virus getestet werden nun auch diejenigen Personen, die Krankheitssymptome der oberen oder unteren Atemwege haben und zudem bis maximal 14 Tage vorher Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten oder in einer Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus in Verbindung mit einer Häufung von Pneumonien betroffen sind, in der Pflege, einer Arztpraxis oder im Krankenhaus tätig sind, oder mindestens einen Risikofaktor erfüllen (z.B. über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren oder chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, Immunsuppression oder sonstige prädisponierende chronische Erkrankungen haben). Auch wer bis maximal 14 Tage vorher in einem Risikogebiet war und Krankheitssymptome zeigt, wird weiterhin getestet.

9.53 Uhr: Zwischenzeitlich gibt es im Rhein-Neckar-Kreis acht Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, am Montagnachmittag, 30. März, bestätigte, handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der gestern Vormittag,  in einer kreiseigenen Klinik verstarb.

Montag, 30. März

19:00: Die Zahlen für Mannheim: 226 Fälle (plus 8 im Vergleich zum Vortag); davon 45 Personen genesen.  

19:00 Uhr:  Im Kreis Bergstraße gibt es 170 Fälle (plus 2 im Vergleich zum Vortag).

15:00 Uhr: Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen für die Kommunen entlang der Bergstraße (Veränderungen zu Sonntag): Heddesheim: 8 (plus 1), davon 2 Personen bereits genesen. Hemsbach: 7 (unverändert), noch niemand genesen. Hirschberg: 15 (unverändert), 3 Personen genesen. Ladenburg: 8 (unverändert), 2 Personen genesen. Laudenbach: 4 (plus 1), zwei Personen genesen. Schriesheim: 13 (plus 2), 3 Personen genesen. Weinheim: 77 (plus 2), 16 Personen genesen. (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis).

14:30 Uhr: Die aktuellen Zahlen (Quelle Landratsamt): Rhein-Neckar-Kreis 554 (plus 33) Fälle, davon genesen: 146. Stadtgebiet Heidelberg: 171 (plus 16) Fälle, davon genesen: 41.

10:30 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, heute, 30. März 2020 mitteilt, handelt es sich dabei um einen über 70 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der gestern Abend, 29. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstarb. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis auf sieben erhöht.

Sonntag, 29. März

18.40: Im Kreis Bergstraße gibt es 168 Fälle (plus 27 im Vergleich zu Freitag). In Lampertheim ist eine 66-jährige Frau an den Folgen der Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben, teilte Landrat Christian Engelhardt mit. Es ist der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Bergstraße.

17:55 Uhr: Die Zahlen für Mannheim: 218 Fälle (plus 22 im Vergleich zu Freitag); davon 34 Personen genesen.  

17:00 Uhr: Nachfolgend die Zahlen der positiv auf SARS-Cov-2 getesteten Personen für die Kommunen entlang der Bergstraße (Veränderungen im Vergleich Freitag zu Sonntag): Heddesheim: 7 (plus 1), davon eine Person bereits genesen. Hemsbach: 7 (plus 1), noch niemand genesen. Hirschberg: 15 (plus 3), zwei Personen genesen. Ladenburg: 8 (unverändert), eine Person genesen. Laudenbach: 3 (unverändert), zwei Personen genesen. Schriesheim: 11 (plus 4), drei Personen genesen. Weinheim: 75 (plus 8), 15 Personen genesen. (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Stand: Sonntag, 14 Uhr)

15:00 Uhr: Die aktuellen Zahlen (Quelle Landratsamt): Rhein-Neckar-Kreis 521 (plus 32) Fälle, davon genesen: 124. Stadtgebiet Heidelberg: 155 (plus 12) Fälle, davon genesen: 39.

13:00 Uhr: Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim, das auch für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis zuständig ist, haben am Samstag insgesamt fast 1000 Personen kontrolliert. 264 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz wurden festgestellt. Gegen 217 Personen wurden Bußgeldverfahren, gegen 47 Personen Strafverfahren eingeleitet, teilte die Behörde am Sonntagvormittag mit. Bis auf wenige, teilweise eklatante Ausnahmen reagierte der überwiegende Teil der Menschen verantwortungsvoll und vernünftig. Das konnte auch Polizeipräsident Andreas Stenger bestätigen, der sich an verschiedenen Stellen in Mannheim und Heidelberg persönlich ein Bild machte.

Samstag, 28. März

14:30 Uhr: Die aktuellen Zahlen (Quelle Landratsamt): Rhein-Neckar-Kreis 489 (plus 29) Fälle, davon genesen: 95. Stadtgebiet Heidelberg: 143 (plus 10) Fälle, davon genesen: 35.

14:00 Uhr: Pressemitteilung Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg: Seit dem Start des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind bis dato über 100.000 Anträge (Stand: Samstag, 11 Uhr) eingegangen. Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte: „Mit unserer Soforthilfe leisten wir einen ganz wesentlichen Beitrag dazu, besonders notleidenden Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen schnell und unbürokratisch finanziell zu unterstützen und damit viele vor der Insolvenz zu bewahren.“ Die Ministerin kündigte an, dass ihr Ministerium derzeit mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet, um die bei den Antragstellern bestehenden Unsicherheiten über den Einsatz liquider Mittel im Soforthilfeprogramm zu klären. „Unser Ziel ist es, den Einsatz liquider Mittel auf den unmittelbaren betrieblichen Kontext zu beschränken, um privates Vermögen der Antragsteller so weit wie möglich zu schonen. Wir hoffen, diese Lösung noch heute präsentieren zu können.“

13:30 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis sind zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, mitteilt, handelt es sich dabei um einen über 80 Jahren alten sowie einen über 70 Jahre alten Mann. Beide lebten im Landkreis und verstarben gestern Abend in einer Heidelberger Klinik. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis auf sechs erhöht.

Freitag, 27. März

18:40 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es 141 Fälle (plus 18), davon sind 17 bereits genesen. Das hat Landrat Engelhardt eben in seinem Live-Video erklärt. Lindenfels hat jetzt auch seinen ersten Corona-Fall. 

18:00 Uhr: In Mannheim gibt es 196 Fälle (plus 17), davon haben 29 die Krankheit bereits überstanden.

17:00 Uhr: Die aktuellen Zahlen der Kommunen an der Bergstraße (Quelle Landratsamt):  Hemsbach 6, davon genesen 0. Hirschberg 12, davon genesen 0. Laudenbach: 3, davon genesen 1. Schriesheim 7, davon genesen 2. Weinheim 67, davon genesen 10.  

16:00 Uhr: Die aktuellen Zahlen (Quelle Landratsamt): Zahl der Fälle gesamt: Rhein-Neckar-Kreis 460 (plus 47 im Vergleich zum Vortag), Stadtgebiet Heidelberg 133 (plus 11). Davon bereits genesen: RNK: 79, HD: 25. Zahl der Personen in Quarantäne: RNK: 1357, HD: 357.

12:00 Uhr: Die Stadtwerke Weinheim und die Stadtwerke Viernheim stärken die sichere Energie- und Wasserversorgung für die beiden Städte. Die benachbarten Unternehmen haben jetzt vertraglich vereinbart, sich gegenseitig in Krisenzeiten beizustehen, um ihrer Aufgabe zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit in Ausnahmesituationen zuverlässig nachkommen zu können.

11:30 Uhr: Nachdem bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord bereits seit vergangenem Montag zur Eindämmung des Coronavirus die Pforten von 14 der 31 Geschäftsstellen geschlossen sind, folgen am 30. März fünf weitere. Der Zugang zu den Selbstbedienungsterminals und Geldautomaten bleibt offen. Betroffen sind die die Filialen Leutershausen und Edingen sowie die Mannheimer Filialen Schwetzingerstadt, Seckenheim und Neckarau.

11:00 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis ist der vierte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt i mitteilt, handelt es sich dabei um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der gestern Abend in einer Klinik verstarb.

Donnerstag, 26. März

19:30: Gemüse, Erdbeeren, Spargel, Rhabarber & Co. müssen geerntet und verkauft werden. Weil ausländische Erntehelfer im Moment nicht einreisen können, appellieren die Bürgermeister aus dem nördlichen Rhein-Neckar-Kreis an all jene, die vor Ort wohnen und Zeit haben oder entbehren können (zum Beispiel Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Nichtberufstätige, Berufstätige in Kurzarbeit, freigestellte Menschen aus der Gastronomie und viele andere): „Bitte bieten Sie unseren Betrieben (gegen Entlohnung natürlich) Ihre Hilfe und Arbeitskraft an. Registrieren Sie sich auf dem Portal www.daslandhilft.de oder sprechen Sie unsere örtlichen landwirtschaftlichen Betriebe direkt an. Es darf nicht passieren, dass tonnenweise regionales Obst und Gemüse auf unseren Äckern verdirbt oder aus Personalmangel nicht verkauft werden kann.

19:00:  Im Rhein-Neckar-Kreis haben aktuell 61 Menschen die Viruserkrankung überstanden, in Heidelberg 23, im Kreis Bergstraße 12.

18:30 Uhr: Seit Donnerstagmittag ist am Messplatz in Heidelberg-Kirchheim das zweite Corona-Testcenter des Rhein-Neckar-Kreises in Betrieb. Einwohner der 54 Kreiskommunen sowie der Stadt Heidelberg, die eine entsprechende Weisung und einen Code des Gesundheitsamtes erhalten haben, können dort einen Abstrich vornehmen lassen. 

Seit Mittwochnachmittag orientiert sich die Behörde bei der Frage, wer getestet werden kann, an den neuen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts, wie eine Sprecherin auf Nachfrage erklärte. Die Rückkehr aus einem Risikogebiet falle als Kriterium weg. Maßgeblich seien nun zum Beispiel Art und Schwere der Symptome, der direkte Kontakt zu einem Infizierten, Vorerkrankungen und die Tätigkeit in einem Beruf des Gesundheitswesens.

18:00 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es 19 neue Infektionsfälle. Deren Zahl ist am Donnerstag auf 123 gestiegen – darunter erstmals auch ein Fall in Mörlenbach, ein weiterer Fall in Birkenau (jetzt 4) und zwei neue Fälle in Viernheim (jetzt 9). Die Zahl der genesenen Corona-Patienten liegt nach Angaben des Kreises Bergstraße derzeit bei zwölf Personen.

16:30 Uhr: Die Zahlen für die Bergstraßen (Quelle: Landratsamt):
Weinheim 61 (plus 6 im Vergleich zum Vortag), Hirschberg 10 (plus 3), Hemsbach 6 (unverändert), Schriesheim 7 (plus 1), Laudenbach 3 (unverändert). 

16:00 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen (Quelle Landratsamt):
Rhein-Neckar-Kreis 413 (plus 42 im Vergleich zum Vortag), Stadtgebiet Heidelberg 122 (plus 4).

15:00 Uhr: Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, bestätigt einen dritten Todesfall mit Coronavirus. Ein unter 50 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist heute Vormittag, 26. März 2020, in einer Heidelberger Klinik verstorben. Es handelt es um den dritten Todesfall mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

Mittwoch, 25. März: 

19:00 Uhr: Mannheim meldet 168 Infizierte, elf mehr als am Dienstag. 

18:00 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionsfälle im Kreis Bergstraße ist auf 104 gestiegen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Das sind acht mehr als am Vortag. Unter anderem gibt es in Birkenau, Fürth und Grasellenbach jeweils einen neuen Fall. 

15.40 Uhr: Sehr traurige Nachricht: Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, hat bestätigt, dass es die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis gibt. Ein über 70 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist am 24. März in einer Heidelberger Klinik verstorben. Bereits am 21. März ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Angaben zum Wohnort der Opfer machte die Behörde nicht.

15:00 Uhr: Der Rhein-Neckar-Kreis meldet 371 Corona-Fälle (plus 41), in Heidelberg sind es jetzt 118 (plus 7). Die Zahl der Personen, die die Krankheit überstanden haben, ist insgesamt auf 61 (plus 10) gestiegen. 

12:00 Uhr: Weinheim, Hemsbach, Hirschberg, Laudenbach, Schriesheim und sechs weitere Kommunen im nördlichen Rhein-Neckar-Kreis setzen die Kinderbetreuungsgebühren im April vorläufig aus, um die betroffenen Familien zu entlasten. Das bedeutet zwar (noch) nicht, dass die Gebühren erlassen werden. Aber die Bürgermeister hoffen, dass das Land bald eine entsprechende Regelung trifft und dann auch für die Einnahmeausfälle der Träger von Kitas, Krippen und Schülerbetreuung aufkommt.

Dienstag, 24. März: Zweites Test-Center im Rhein-Neckar-Kreis noch diese Woche

18:00 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es 12 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle, davon unter anderem einer in Birkenau, einer in Fürth und einer in Gorxheimertal. Insgesamt sind damit 96 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt.

17:00 Uhr: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises richtet noch in dieser Woche ein zweites Test-Center ein und zwar in Heidelberg-Kirchheim am Messplatz. Einwohner der 54 kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie der Stadt Heidelberg, die eine entsprechende Weisung und einen Code des Gesundheitsamtes erhalten haben, können dort einen Abstrich vornehmen lassen.

16:30 Uhr: Geänderte Telefonnummer: Seit Montag bietet der Rhein-Neckar-Kreis eine Service-Hotline für Unternehmen an, die mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben. Diese ist erreichbar werktags von 9 bis 16 Uhr unter Telefon 06221/522-2167 und 06221/522-2273 (die zweite Nummer musste aufgrund technischer Probleme geändert werden).

15:30 Uhr: Die aktuellen Zahlen für die Bergstraßen-Kommunen sind da: 

Hirschberg 6 (plus 2)

Hemsbach 2 (plus 1)

Laudenbach 3 (unverändert)

Schriesheim 5 (plus 2)

Weinheim 48 (plus 10)

14:00 Uhr: Der Rhein-Neckar-Kreis (RNK) hat die neuen Zahlen veröffentlicht (Stand: Dienstag, 14 Uhr): 330 Corona-Fälle (plus 31) im RNK, 111 Fälle (plus 3) in Heidelberg. Anzahl der genesenen Personen im RNK 36 (plus 8), in Heidelberg 15 (plus 7).  

12:00 Uhr: Das Team der Notfallambulanz der GRN-Klinik Weinheim richtet den dringenden Appell an die Bevölkerung: „Wir sind für euch da! Bleibt ihr für uns daheim!“ 

Montag, 23. März: Jetzt auch in Hemsbach ein bestätigter Fall

18:30 Uhr: Die aktuellen Zahlen für den Kreis Bergstraße liegen vor: Die Zahl der bestätigten Fälle ist im Vergleich zum Vortag um 11 auf 84 gestiegen. „Hot-Spot“ bleibt Lampertheim mit 28 bestätigten Corona-Fällen.

18:00 Uhr: Die aktuellen Zahlen für den Rhein-Neckar-Kreis liegen vor: Die Zahl der bestätigten Fälle ist im Vergleich zum Vortag um 23 auf 299 gestiegen; in Heidelberg um 4 auf 108. Auf Nachfrage machte die Behörde auch Angaben zur Anzahl der Infizierten in den Kommunen an der Bergstraße: Weinheim 38, Hemsbach 1, Laudenbach 3, Hirschberg 4, Schriesheim 3.

15:30 Uhr: Die Weinheimer Atrium-Filiale der Sparkasse Rhein Neckar Nord musste am Montag geschlossen werden. Wie ein Sprecher des Kreditinstituts erklärte, hatte man kurz zuvor erfahren, dass ein positiv getesteter Kunde am Freitagnachmittag direkten Kontakt zu einem Mitarbeiter hatte. Der betroffene Berater werde umgehend einen Corona-Test machen und bleibe selbstverständlich erst einmal daheim. Alle Kunden, die nach diesem Kontakt noch ein persönliches Gespräch mit dem Berater hatten, werde man so schnell wie möglich persönlich informieren, erklärte Pressesprecher Rico Fischer. Der SB-Bereich sei weiterhin für die Kunden geöffnet. 

Da in der Atrium-Filiale der Service-Bereich von den Beraterbüros räumlich getrennt sei, hätten die Mitarbeiter am „Schalter“ keinen Kontakt zum Berater gehabt. Dennoch werde am Dienstag die gesamte Filiale desinfiziert, die dann voraussichtlich am Donnerstag wieder geöffnet werden könne.

13:00 Uhr: Der Rhein-Neckar-Kreis baut gerade ein umfangreiches Online-Informationsangebot für Unternehmen auf. Inspiriert von Weinheim und weiteren Kommunen ist nun eine Webseite mit gebündelten Informationen, zahlreichen Verlinkungen und weiterführenden Kontaktmöglichkeiten entstanden. „Wir werden die Informationen fortlaufend aktualisieren und qualitätssichern“, verspricht der Kreis in einer Mitteilung. Darüber hinaus bietet der Rhein-Neckar-Kreis ab sofort eine Service-Hotline für Unternehmen an. Diese ist erreichbar von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter Telefon 06221/522-2167 und 06221/522-2467.

Hier geht’s zur Website: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe 

12:00 Uhr: Jetzt liegen auch die Zahlen für die Kommunen aus unserem Verbreitungsgebiet vor, Stand Sonntag, 14 Uhr: In Weinheim gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises demnach 35 bestätigte Corona-Fälle (plus 15 im Vergleich zu Freitag): in Hemsbach gibt es jetzt auch einen bestätigten Fall; in Hirschberg sind es 4 (plus 2), in Laudenbach 3 (plus 1) und in Schriesheim 5 (plus 1). Gegen 15 Uhr werden die aktuellen Zahlen für Montag erwartet. 

Sonntag, 22. März: Infektionszahlen im Land steigen

15.52 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis sind, Stand 22. März, 276 Personen (+38) mit dem Coronavirus infiziert, im Stadtgebiet Heidelberg sind es 104 (+24). Das teilt das Landratsamt in seinem täglichen Bericht mit. Die zahl der ermittelten Kontaktpersonen liegt bei 900, in Quarantäne befinden sich 1280 Menschen. 328 sind es im Stadtgebiet Heidelberg, 952 im Kreis. Aus der Quarantäne bereits wieder entlassen sind 442 (Kreis) und 109 (Heidelberg). Inzwischen sind 46 Personen im Kreis und 15 in Heidelberg wieder genesen. „Diese Personen sind nun nicht mehr infektiös. Ihr Krankheitsverlauf zeigte überwiegend Symptome, die von den Auswirkungen her denen einer Influenza ähneln“, sagte der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker

Positiv getestete Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befanden, müssen gemäß neuer Richtlinien des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht mehr freigetestet werden. Sie dürfen frühestens 14 Tage nach Symptom-Beginn UND nachdem sie 48 Stunden wieder symptomfrei waren, die häusliche Quarantäne wieder verlassen. Die Freitestung gilt weiter bei schweren Krankheitsverläufen, die in Krankenhäusern behandelt worden sind (stationäre Quarantäne). Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen übrigens erste Hinweise darauf, dass nach einer Infektion eine Immunität bestehen könnte.

7.37 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (21. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3818 an. Davon waren 2132 männlich (56 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 23 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Unter den Verstorbenen waren 14 Männer und neun Frauen. Das Alter lag zwischen 67 und 94 Jahren. 19 Verstorbene waren 80 Jahre oder älter.

Samstag, 21. März: Polizei löst Dutzende Partys auf

19.34 Uhr: 21 neue Infektionsfälle gibt es seit gestern im Kreis Bergstraße, das schreibt der Kreis in einer Pressemitteilung. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle damit auf 68. Viele haben sich im Ausland, zumeist in Österreich, angesteckt. Nur wenige haben sich offenbar in Deutschland, zum Beispiel im Kreis, infiziert. Bei einigen Personen sei unklar, wo sie sich angesteckt haben. Landrat Christian Engelhardt gab in seiner täglichen Facebook-Live-Schalte auch Änderungen bei der Notbetreuung von Kindern bekannt. So wurden zum einen die Beschäftigten der Abfallwirtschaft in die Liste der systemrelevanten Berufe aufgenommen. Neu ist auch, dass es ausreicht, wenn ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf ausübt. „Das heißt, nun können deutlich mehr diese Angebote in Anspruch nehmen“, so Engelhardt. Es sei aber notwendig, dass nur Personen diese Regel in Anspruch nehmen, bei denen es wirklich notwendig ist. Mann wolle schließlich vermeiden, große Gruppen zu bilden.

17 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis ist um 56 auf 238 angestiegen. 80 Fälle sind inzwischen im Stadtgebiet Heidelberg offiziell bestätigt, damit erhöht sich die Zahl um 14. 1104 Menschen im Kreis und in der Stadt Heidelberg befinden sich in Quarantäne. Wie sich die Fallzahl in Weinheim, Hirschberg, Hemsbach und Laudenbach entwickelt hat, darüber liegen uns aktuell noch keine Informationen vor - wir haben aber beim Landratsamt nochmal nachgefragt. +++ Aktualisiert 18.28 Uhr +++ In Weinheim gibt es 28 bestätigte Fälle (+8), in Laudenbach 3 (+1), in Hirschberg 2 (+/-0) in Schriesheim 5 (+1). In Hemsbach wohnt nach offizieller Auskunft der Behörden nach wie vor kein Infizierter.

16 Uhr: Die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim werden fünf Corona-Patienten und -patientinnen aus dem Elsass aufnehmen, das hat das Forschungsministerium Baden-Württemberg bekannt gegeben. Die Betroffenen müssen beatmet werden, die Kliniken in Frankreich hätten derzeit zu wenige Kapazitäten. Die Aufnahme erfolgt kontingentiert und befristet. Auch andere Universtiätsklinken in Baden-Württemberg haben sich bereit erklärt, Patienten aus dem Elsass aufzunehmen. Es sei ein Akt der europäischen Solidarität, betonte Ministerin Theresia Bauer.

13.35 Uhr: Eigentlich ist die Sache klar: Seit dem Wochenende dürfen in Baden-Württemberg keine öffentlichen Zusammenkünfte und Ansammlungen von mehr als drei Personen mehr stattfinden. Trotzdem feierten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim einige munter weiter. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, wurde die sichtbare Polizeipräsenz seit Freitag stark erhöht, um die Allgemeinverfügungen konsequent durchzusetzen. Verstöße und Straftaten gegen das Infektionsschutzgesetz wurden konsequent geahndet.

„Und auch in der Nacht von Freitag auf Samstag gab es leider zahlreiche Unbelehrbare und sich der Folgen nicht bewusste Menschenansammlungen, überwiegend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich nicht um das Wohl der Allgemeinheit scherten und sich auch noch teilweise uneinsichtig zeigten“, schreibt die Polizei.

Feierende an Tankstellen und Skaterparks, auf Parkplätzen und Parkanlagen, an Sportanlagen und -hallen sowie an Waldparkplätzen, überall wurden kleine und größere Gruppen bis zu 15 Personen angetroffen. Unter anderem wurde am Sportzentrum in Hirschberg gefeiert.

Bei den Partys wurden Alkohol und Drogen konsumiert und in vielen Fällen dazu auch Musik abgespielt. Das Polizeipräsidium Mannheim registrierte insgesamt ein Dutzend solcher Partys, dabei wurden insgesamt 77 Personen angetroffen. Gegen die Teilnehmer werden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Einhaltung der Schließung von Gaststätten und Geschäften. Insgesamt wurden bei Kontrollen zehn Gaststättenbetreiber angetroffen, die in und außerhalb des Betriebes Gäste an Tischen und Bänken bewirteten. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass ein Blumenladen und ein Elektrogeschäft ihre Türen geöffnet hatten und Waren verkauften.

Im Rahmen der Präsenzstreife mussten auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, die auf eigentlich geschlossenen Spielplätzen angetroffen wurden, auf die derzeit geltenden Regeln hingewiesen werden, sie wurden in die Obhut der ebenfalls informierten Erziehungsberechtigten gegeben.

Alle Verstöße werden auch weiterhin konsequent geahndet, schreibt die Polizei.

Freitag, 20. März: 72 Kinder und zehn Erzieherinnen unter Quarantäne

14.31: „Es kommt jetzt wirklich auf jeden Tag an“, sagt Baden-Württemberg-Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei einer Pressekonferenz der Landesregierung. Es dürfen sich nunmehr nicht mehr als drei Personen auf öffentlichen Plätzen versammeln. Ausgenommen sind Familien und Paare, diese dürfen sich nach wie vor treffen. „Wir sind uns bewusst, dass wir damit noch tiefer in die Grundrechte der Bürger eingreifen. Aber wir müssen es tun, um alle zu schützen, auch die, die sich bisher leider nicht an unsere Vorgaben gehalten haben. Die gefährden sich selber und andere“, sagt Kretschmann. 

Auch in privaten Räumen sollen die Bürger darauf verzichten, sich zu treffen, so der Appell des Ministerpräsidenten. Auf die Älteren und chronisch Kranken müsse die Bevölkerung nun achten. Daheim bleiben und Kontakte reduzieren lautet die Maßgabe. Am Wochenende soll eine weitere Konferenz mit der Kanzlerin stattfinden. Dann will man darüber beraten und entscheiden, ob weitere Maßnahmen folgen müssen.  

Der Innenminister des Landes, Thomas Strobl, informiert über die möglichen Sanktionen, sollten diese Vorgaben ignoriert werden. „Die Landespolizei wird strikt auf die Einhaltung der Regeln achten. Verstöße sind mit einem Bußgeld von bis zu 25 000 Euro deklariert.“ Haftstrafen von mehreren Jahren kommen dazu. Diese drohen dann, wenn sich Menschen weigern, Versammlung aufzulösen. 


13.56 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis ist von Donnerstag auf Freitag auf 182 gestiegen (plus 28). Im Stadtgebiet Heidelberg sind es 66 (plus 9). Diese Zahlen gab der Rhein-Neckar-Kreis bekannt. Von diesen insgesamt 248 Personen sind nach Angaben des Gesundheitsamtes derzeit sechs Menschen so schwer erkrankt, dass sie stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Die übrigen 242 Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bei den neuen Fällen sei der Anteil der Rückkehrer aus Risikogebieten mittlerweile rückläufig, teilte die Pressestelle des Rhein-Neckar-Kreises auf Nachfrage mit. In der Mehrzahl würden jetzt Menschen positiv getestet, die engen Kontakt zu den Rückkehrern hatten. Dies sei auch der Grund, warum die Quarantänezahlen relativ langsam steigen. Aktuell befinden sich 716 Menschen (628) aus dem Rhein-Neckar-Kreis in häuslicher Quarantäne, 218 (187) in Heidelberg. Bei den Zahlen der Bergstraßenkommunen hat sich im Vergleich zum Vortrag nur in Weinheim eine Veränderung ergeben: Bis Freitagmittag waren dort 20 Menschen (plus 5) am Corona-Virus erkrankt. In Schriesheim sind es 4, in Hirschberg und Laudenbach je 2, in Hemsbach wohnt kein Infizierter.


9.00 Uhr: 72 Kinder und zehn Erzieherinnen des katholischen Kindergartens St. Laurentius in Hemsbach stehen noch bis 27. März unter häuslicher Quarantäne. Denn es liegen zwei Corona-Fälle vor, wie Dominik Dieter von der katholischen Verrechnungsstelle in Heidelberg erklärte. Da es sich bei den Personen aber um keine Hemsbacher handelt, werden sie dort auch nicht in der Statistik aufgeführt. Die Einrichtung hatte eine „Notgruppe“ mit einem Kind, denn die Eltern stammen aus systemkritischen Berufen. Die Betreuung dieses Kindes erfolgt wieder ab dem 30. März.

Donnerstag, 19. März: Drei neue Fälle in Weinheim 

20.00 Uhr:  Die Stadt Heidelberg hat am Donnerstag eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Sie gilt ab dem 20. März. Die bisherige Allgemeinverfügung vom 16. März 2020 ist aufgehoben. Demnach sind Ansammlungen und sonstige örtliche Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulhöfen oder öffentlichen Grünflächen, mit über fünf Personen untersagt. Bei Ansammlungen unter fünf Personen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

Der Betrieb von Gastronomieeinrichtungen aller Art wird untersagt. Gaststätten sowie sonstige Gastronomieeinrichtungen und Personalrestaurants und Kantinen dürfen nur für den externen Publikumsverkehr geöffnet werden, wenn ausschließlich ein Take-Away-Service / Mitnahme-Service für Speisen und/oder Getränke eingerichtet wird. Ein Verzehr im Lokal oder im Bereich der Außenbewirtschaftung ist untersagt.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagvormittag (19. März) drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf elf an (Landkreise Emmendingen (2), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr, Rottweil und Sigmaringen).

Das Gesundheitsministerium wurde vom Landesgesundheitsamt und dem Gesundheitsamt Sigmaringen über einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert. Es handelt sich um einen über 80-Jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Landkreis Sigmaringen.

Aus dem Landkreis Esslingen wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Es handelt sich um eine über 90-jährige stationär behandelte Patientin, die gestern verstarb. Dies ist der zweite Covid-19-Todesfall im Landkreis Esslingen.

Bei dem zweiten Todesfall im Landkreis Emmendingen, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht, handelt es sich um einen über 90-jährigen Mann, der an einer Grunderkrankung litt.
Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 211 Fälle, im Stadtgebiet Heidelberg 57. 
Die Zahlen der Bergstraßenkommunen im Einzelnen: Weinheim 15 (plus 3), Schriesheim 4 (unverändert), Hirschberg 2 (plus 1), Laudenbach 2 (unverändert), Hemsbach 0. 

Im Kreis Bergstraße gibt es sechs neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Hierbei handelt es sich um eine Person aus Viernheim, eine Person aus Heppenheim, eine Person aus Birkenau sowie zwei Personen aus Bensheim, die sich in Österreich infiziert hatten. Außerdem wurde das Virus bei einer Person aus Bensheim nachgewiesen, die sich in der Schweiz angesteckt hatte. Insgesamt sind damit 37 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt. Zwei infizierte Personen davon befinden sich nach aktuellem Kenntnisstand derzeit in stationärer Behandlung. Das Gesundheitsamt informiert jeweils die ihm bekannten engen Kontaktpersonen der Infizierten. Auch diese werden vorsorglich in häusliche Quarantäne gestellt.

6.00 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es, Stand Mittwochabend, sechs neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Hierbei handelt es sich um Personen aus Lampertheim und um eine Person aus Fürth. Insgesamt sind damit 31 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt. Eine infizierte Person befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung. Das Gesundheitsamt informiert jeweils die ihm bekannten engen Kontaktpersonen der Infizierten. Auch diese werden vorsorglich in häusliche Quarantäne gestellt.

Mittwoch: 18. März: Neue Verordnung der Landesregierung

18.00 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg ist erneut gestiegen. Im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt gibt es jetzt 171 Fälle. Davon stammen 47 aus dem Stadtgebiet von Heidelberg.
Wie das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises auf Anfrage mitteilte, gibt es aktuell in Weinheim zwölf Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, in Schriesheim vier, in Laudenbach zwei Personen und in Hirschberg eine. In Hemsbach gibt es noch keinen Corona-Fall.

17.00 Uhr:  Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwochnachmittag vom Landesgesundheitsamt 543 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 2.184 an. Von den 2.184 Fällen waren 1.210 männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren. 

Darüber hinaus haben das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt Emmendingen das Gesundheitsministerium über einen weiteren Todesfall im Zu-sammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um einen über 80-jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Land-kreis Emmendingen, der heute verstorben ist. Damit steigt die Zahl der Todes-fälle in Baden-Württemberg auf acht (Landkreise Emmendingen, Esslingen, Göp-pingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr und Rottweil).

12.00 Uhr: Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) schließt ab morgen, 19. März, bis auf Weiteres ihre Mobilitätszentralen in den Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Stattdessen werden Fahrgäste gebeten, auf die telefonische Beratung oder schriftliche Auskunft per E-Mail zurückzugreifen. Das Kundencenter der rnv ist erreichbar unter Tel. 0621/465-4444 sowie unter info@rnv-online.de.
8.10 Uhr: Die gesamte Handball-Nationalmannschaft soll wegen eines mit dem Coronavirus infizierten Nationalspielers unter Quarantäne gestellt werden. Jannik Kohlbacher von den Rhein-Neckar Löwen ist nach dpa-Informationen positiv auf das Virus getestet worden. Quelle

8.00 Uhr: Die Abiturprüfungen finden an der Martin-Luther-Schule in Rimbach und am Überwald-Gymnasium in Wald-Michelbach wie geplant statt.
7.00 Uhr: Die Landesregierung Baden-Württemberg hat eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Die Verordnung tritt ab sofort  in Kraft.

Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen. 

6.00 Uhr:  Im Kreis Bergstraße gibt es vier neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Hierbei handelt es sich um zwei Frauen aus Fürth, eine Frau aus Biblis sowie eine Frau aus Lampertheim. Alle vier haben sich in Österreich mit dem Virus angesteckt. Insgesamt sind damit 25 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt. Eine infizierte Person befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Bergstraße.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg ist mittlerweile auf 150 gestiegen, davon stammen 109 Betroffene (Vortag: 77) aus dem Rhein-Neckar-Kreis und 41 (Vortag: 34) aus dem Stadtgebiet von Heidelberg.

War gestern wegen des Ablaufs der Zwei-Wochen-Frist nach dem Ende der Faschingsferien die Zahl der Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, im Vergleich zum Vortag noch zurückgegangen, so stieg diese Zahl am Dienstag wieder deutlich an: 688 Personen (Vortag: 614) müssen aktuell zuhause bleiben, weil sie engen Kontakt zu Infizierten hatten.

Diese Zahlen gab der Rhein-Neckar-Kreis am Dienstagmittag bekannt.

Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus reduziert der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) seine Fahrten bis auf Weiteres. Nachdem in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg der Schulbetrieb eingestellt wurde, wolle man das Fahrtangebot sukzessive auf den Ferienplan umstellen, heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsunternehmens.

Dienstag, 17. März: Auch Kino schließt

16.15 Uhr: In Baden-Württemberg ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt, handelt es sich um einen über 80-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil, der zuvor an einer chronischen Erkrankung litt und bereits gestern verstarb. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf fünf (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Rottweil).

8.30 Uhr: „Ich werde mein Kino so lange offen lassen, bis mich die Behörden zur Schließung zwingen“, erklärte am Wochenende Alfred Speiser, Betreiber des Modernen Theaters. Jetzt kommt es so. Speiser hält „Angst als einzige Prämisse für politisches Handeln für den falschen Weg“ – von den wirtschaftlichen Folgen ganz zu schweigen. Er hätte lieber an die Vernunft derer appelliert, die zu einer Risikogruppe gehören und deshalb freiwillig zuhause bleiben sollten. 

Montag, 16. März: Die Zahl Infizierten steigt um 21

14.04 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis und dem Stadtgebiet Heidelberg hat sich um 21 Fälle auf 111 erhöht. Das teilt das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, ist hingegen auf dem Papier gesunken. „Durch einen technischen Übertragungsfehler (Doppelzählung) war die Zahl der ermittelten Kontaktpersonen im Kreisgebiet nicht korrekt – wir haben diese Zahl korrigiert, wodurch es nun 110 weniger sind als gestern vermeldet“, heißt es in der Pressemitteilung. Im Kreis befinden sich aktuell 450 Personen in Quarantäne, im Stadtgebiet Heidelberg 164, insgesamt also 614.

13.30 Uhr:  Es war nur eine Frage der Zeit, aber jetzt hat es auch den größten Arbeitgeber in Weinheim getroffen: Zwei Mitarbeiter der Freudenberg-Gruppe haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

13.00 Uhr: Das Hallenbad Weinheim hat seit Montag geschlossen. Die Stadtwerke Weinheim schließen den Kundenservice für den Publikumsverkehr ab dem morgigen Dienstag, 17. März, und setzen verstärkt auf Telefon- und Online-Service.

12.00 Uhr: Eigentlich hätte die Kurpfalz-Realschule in Schriesheim am heutigen Montag noch einmal ihre Pforten geöffnet. „Aufgrund der positiven Corona-Testung eines einzelnen Schülers schließen wir nach Rücksprache mit Schulamt und Gesundheitsamt bereits am Montag“, informiert die Schulleiterin Petra Carse auf der Homepage der Schule. 

11.30 Uhr: Die Volkshochschule Badische Bergstraße hat jetzt mitgeteilt, dass der gesamte Unterrichtsbetrieb von heute bis einschließlich 19. April unterbrochen ist. 
Die  Lärmfeuer im Odenwald am 28. März werden auf den Herbst verschoben.

8.30 Uhr: Die Öffentliche Bücherei Hemsbach in der Bachgasse 60 schließt somit ab sofort die Ausleihetätigkeit auf unbestimmte Zeit. Medienverlängerungen und Mahnungen sind in der Zeit der Schließung ausgesetzt und auch nicht online möglich.

8.00 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag vom Landesgesundheitsamt  150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter an auf insgesamt 977. COVID-19 Fälle wurden mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis) bekannt.

Sonntag, 15. März

14.45 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle hat sich im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg von Freitag- bis Sonntagmittag (Stand: 14 Uhr) nahezu verdoppelt. Waren es am Freitag noch 46, so stieg diese Zahl bis Sonntag auf 90. Davon leben 68 Betroffene im Rhein-Neckar-Kreis, 22 in Heidelberg. Insgesamt 613 Kontaktpersonen wurden vom Gesundheitsamt ermittelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Diese Zahlen gab der Rhein-Neckar-Kreis bekannt.

13.00 Uhr: Stadt Weinheim schließt ab Montag alle städtischen Sportstätten. +++ Anmeldeformular für Kinderbetreuung von Eltern aus Berufen, die zur „kritischen Infrastruktur“ gehören, steht unter www.weinheim.de/corona zum Download zur Verfügung.  

11.00 Uhr: Wer wegen Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus die Notfallnummer 116 117 anruft, muss diese Nummer unbedingt – ohne Vorwahl - vom Festnetz aus wählen. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hin. +++ Im Kreis Bergstraße gibt es zwei neue nachgewiesene Infektionsfälle mit dem Coronavirus: Eine Person in Lampertheim sowie eine Person in Bensheim (beide Infektionskette Österreich). Das Gesundheitsamt ermittelt in allen Fällen die jeweiligen engen Kontaktpersonen. Insgesamt sind damit 15 Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt (Stand: Samstag, 12 Uhr). +++ Das Weinheimer Freizeitbad Miramar hat am Sonntag (15. März) zum vorerst letzten Mal geöffnet. 

Samstag, 14. März: Schüler sollen schon am Montag daheim bleiben

20.00 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (14. März) vom Landesgesundheitsamt 258 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter deutlich an auf insgesamt 827. 

19.30 Uhr: Hemsbach, Hirschberg und Laudenbach haben sich dem Appell der Stadt Weinheim angeschlossen, dass alle Schüler und Kita-Kinder bereits am Montag zuhause bleiben sollen.   

18.00 Uhr: Die Schülerinnen und Schüler der Weinheimer Schulen sowie die KiTa/Krippen-Kinder sollen nach Möglichkeit bereits am Montag zuhause bleiben. Diese „dringende Empfehlung“ haben am Samstagmittag die Stadt und die Schulleitungen der Schulen in kommunaler Trägerschaft herausgegeben. In einem gemeinsamen Elternbrief heißt es: „Sie können versichert sein, dass Ihrem Kind hierdurch kein Nachteil entsteht. Die Materialien für die unterrichtsfreie Zeit werden wir – wenn noch nicht geschehen – selbstverständlich zur Verfügung stellen.“ Wie Oberbürgermeister Manuel Just betonte, stellen die Stadt und die Schulen an diesem Montag für alle Kinder der Klassen eins bis sechs eine Betreuung sicher – auch für jene, deren Eltern nicht zu dem vom Kultusministerium definierten Kreis der „systemrelevanten Berufe“ zählen. Ab Dienstag gilt dann auch in Weinheim die landesweite Regelung, dass alle Schulen und KiTas geschlossen sind. Eine Betreuung wird dann aber nur für die Kinder von Eltern in „systemrelevanten Berufen“ aufrecht erhalten Dazu zählt das Land Feuerwehr, medizinisches und Pflegepersonal, Polizei und Lebensmittelproduktion und Infrastruktur; die Kommunen haben bei der Personengruppe keinen Spielraum.

14.00 Uhr: Zahl der bestätigten Fälle steigt von Freitag auf Samstag von 46 auf 73 im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg. Rhein-Neckar-Kreis richtet ab Mittwoch, 18. März, ein zentrales „Abstrichcenter“ für Corona-Tests in Schwetzingen ein. Polizei warnt vor Betrügern, die am Telefon Senioren vorgaukeln, sie wären Angehörige und lägen wegen des Coronavirus in der Klinik und bräuchten dringend Geld. AC Weinheim schließt Sportpark ab Montag komplett.   

Freitag, 13. März: Baden-Württemberg schließt Schulen ab Dienstag

18.00 Uhr: Es gibt einen weiteren bestätigten Corona-Fall  in Weinheim – somit die dritte positiv getestete Person. Das hat das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises mitgeteilt. Die Person befand sich bereits  in häuslicher Quarantäne. Deshalb gibt es zu diesem dritten Fall keine weiteren Kontaktpersonen. Gestern waren in Weinheim zwei bestätigte Corona-Fälle gemeldet worden. 

17:50 Uhr:  In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können. Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.

17.25 Uhr: Das Olympia-Kino in Hirschberg stellt seinen Spielbetrieb vom Montag,  16. März, bis Mittwoch, dem 15. April, ein.

17:03 Uhr: Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Baden-Württemberg steigt auf 569. Der Landkreis Göppingen hat dem Gesundheitsministerium am Freitag (13. März) einen weiteren COVID-19-Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf drei (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen). Am Freitagnachmittag stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Land innerhalb eines Tages um 115. Von den 569 Fällen sind 314 männlich (55%). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen handelt es sich fast ausschließlich um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Das Landesgesundheitsamt meldet aktuell acht mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden.

Im Kreis Bergstraße gibt es acht neue nachgewiesene Infektionsfälle mit dem Coronavirus: Je einmal Absteinach, Wald-Michelbach, Zwingenberg sowie dreimal in Lampertheim (alle Infektionskette Österreich), einmal in Heppenheim (Infektionskette Italien) sowie einmal in Bensheim (Infektionskette Österreich). Die Patienten stehen alle unter häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt in allen Fällen die jeweiligen engen Kontaktpersonen. Insgesamt sind damit 13 Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt.

16:00 Uhr: Die Bistümer Speyer, Trier und Mainz sagen vorerst sämtliche Gottesdienste ab. 

15:50 Uhr: Das Hallenbad Hohensachsen schließt ab Dienstag, die Stadtwerke entscheiden über eine HaWei-Schließung am Montag. 

15.10 Uhr: Die Zahl der vom Coronavirus infizierten Menschen im Rhein-Neckar-Kreis ist bis zum Freitagnachmittag um zwölf Personen gestiegen. Demnach gibt es derzeit 46 Fälle im Landkreis, 13 davon in der Stadt Heidelberg, teilte das Landratsamt mit. Die Zahl der Kontaktpersonen der Kategorie 1 (Personen, die länger als 15 Minuten Kontakt zu einem Infizierten hatten) stieg um 94 Personen auf 481 an. In Quarantäne befinden sich aktuell 527 Personen, was 106 Menschen mehr sind als am Vortag.

14.30 Uhr: In Baden-Württemberg sind öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern untersagt.

14:10 Uhr:  Jetzt hat auch Baden-Württemberg beschlossen, die Schulen flächendeckend zu schließen. Allerdings erst ab Dienstag. Auch Kitas bleiben geschlossen. Aus Hessen gibt es noch keine offizielle Information. 

13.37 Uhr: Das Privatgymnasium Weinheim hat ab Montag geschlossen. Das hat die Schule auf ihrer Homepage mitgeteilt. 

13.20 Uhr: Zweiter Todesfall in Baden-Württemberg. Das Landratsamt Esslingen hat dem Ministerium für Soziales und Integration am heutigen Freitag (13. März) mitgeteilt, dass gestern ein 80-jähriger Mann aus Kirchheim in einer Klinik verstorben ist, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall in Baden-Württemberg, der im Zusammenhang mit Corona steht.

„Wir haben von Anfang darauf hingewiesen, dass der Krankheitsverlauf bei einer Infizierung mit dem Coronavirus zwar bei einer großen Mehrheit der Bevölkerung moderat ist, es aber eben auch – vor allem bei älteren Menschen – sehr ernsthafte, kritische Verläufe gibt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Der zweite im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Todesfall im Land und einige infizierte Menschen, die derzeit mit schwerem Krankheitsverlauf auf Intensivstationen liegen, zeigen eindringlich, wie ernst die Situation für unser Gesundheitswesen ist. Und dass wir alles in unsere Macht Stehende dafür tun müssen, um gerade die besonders gefährdeten vulnerablen Gruppen wie chronisch kranke, pflegebedürftige und ältere Menschen vor dem Virus zu schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von höchster Dringlichkeit.“

12.50 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage teilte der Rhein-Neckar-Kreis in einer Pressemitteilung mit, bis auf Weiteres alle eigenen Veranstaltungen vorsorglich abzusagen. Darunter fallen Vorträge des Kreisarchivs, ebenso Fachtage sowie kulturelle Events des Kreises und des Vereins Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis. Ziel ist es, die Verbreitung des Coronavirus durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten einzudämmen.

12.10 Uhr: Jetzt gibt es in Laudenbach den ersten Corona-Fall. Die Gemeindeverwaltung Laudenbach wird im Sinne des Gesundheitsschutzes konsequent handeln und klare Vorgaben machen. „Die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität“, erklärte Bürgermeister Benjamin Köpfle.
11.45 Uhr: der Sommertagsumzug in Hirschberg ist abgesagt. 

11.30 Uhr: Baden-Württemberg hat für 12 Uhr eine Sondersitzung angekündigt, in deren Rahmen über mögliche Schulschließungen beraten werde. 

11.00 Uhr: Nach einem Verdachtsfall in den Reihen des SV Waldhof hat der Club am Alsenweg den Trainingsbetrieb der Profis eingestellt. Auch die Geschäftsstelle bleibt vorerst geschlossen. Das teilte der Verein am Freitagmorgen in einer Presseerklärung mit.

9.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Baden-Württemberg ist am Donnerstag auf 454 gestiegen. In Hessen sind 99 Menschen infiziert. 
Im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg ist die Zahl der mit dem Coronavirus  infizierten Personen weiter angestiegen. Die Zahl der positiv getesteten Personen beträgt nun 34. Davon 25 im Rhein-Neckar-Kreis und 9 im Stadtgebiet Heidelberg .

9.00 Uhr: Bayern und das Saarland schließen  - laut mehrerer Medienberichten - alle Schulen und Kindergärten ab Montag. Am Freitag will auch Baden-Württemberg über landesweite Schulschließungen entscheiden. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es Beratungen des Kabinetts. 

8.00 Uhr: Der für Samstag, 14. März, in Zotzenbach geplante Bergsträßer Kreisfußballtag fällt aus. Kreisfußballwart Reiner Held (Bürstadt) entschloss sich in Absprache mit dem Präsidenten des Hessischen Fußball-Verbandes, Stefan Reuß, am Donnerstagabend zur Absage.

Donnerstag, 12. März: Erster Todesfall in Baden-Württemberg

19.00 Uhr: Die Betroffenen in Weinheim befinden sich in häuslicher Quarantäne. 

17.30 Uhr: Nach Angaben von Oberbürgermeister Manuel Just gibt es in Weinheim zwei bestätigte Corona-Fälle. Näheres ist bisher nicht bekannt.  

15.00 Uhr: Die Stadt Weinheim hat zahlreiche Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt, darunter Sommertagszug, Pflänzeltag, Blütenwegfest, Osterwiese, Streetfood-Festival und alle Theateraufführungen der Kulturgemeinde. 

13:20:

Das Gesundheitsamt Mannheim hat am Donnerstagvormittag zwei weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich damit auf 14. Bei den beiden Fällen handele es sich um eine 1974 geborene Frau sowie ihr 2009 geborenes Kind. 

13.00 Uhr: Die Tischtennisplatten sind bis auf Weiteres verwaist. Das Präsidium des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV) hat gestern entschieden, dass der gesamte Spielbetrieb, also auch alle Individualwettbewerbe, wegen der Coronavirus-Infektionen mit sofortiger Wirkung vorerst bis einschließlich 17. April ausgesetzt wird. Das erklärte der Verband in einer Pressemitteilung.

12:00 Uhr: Die Stadt Ludwigshafen ergreift drastische Maßnahmen. Sie teilt auf ihrer Homepage mit, dass ein Teil der städtischen Einrichtungen geschlossen wird. Zudem wird es ab heute Einschränkungen bei städtischen Dienstleistungen und Servicestellen geben. Ziel dieser weitreichenden Vorsichtsmaßnahmen sei es, die Verbreitung des Virus durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten einzudämmen. Sämtliche Maßnahmen dienen dazu, größere Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Menschenansammlungen werden als eine wesentliche Ursache für die Verbreitung des Coronavirus angesehen. Aus diesem Grund werden Sporthallen, Bäder, Bibliotheken und kulturelle Einrichtungen wie Museen und Theater geschlossen. Die Stadtverwaltung reagiert damit auch auf den ersten bestätigen Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Ludwigshafen. Zudem gibt es seit gestern Abend einen Verdachtsfall in einer Kindertagesstätte. Die Kita ist derzeit geschlossen. Die Verwaltung erwartet das Testergebnis.

Die Oberbürgermeister der Städte Mannheim und Heidelberg und die Landräte des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises geben folgende gemeinsame Erklärung zu den vom Stadtvorstand der Stadt Ludwigshafen angeordneten Maßnahmen ab: „Derzeit besteht keine Veranlassung von der bundeseinheitliche Regelungen, den Empfehlungen des Robert-Koch-Institues sowie den Vorgaben der Landesregierung Baden-Württemberg abzuweichen. Diese sind fachlich begründet und der jetzigen Situation angemessen. Die Behörden und Einrichtungen der Städte Mannheim, Heidelberg, des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises bleiben daher grundsätzlich geöffnet.“

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Stadtgebiet Heidelberg ist am Mittwoch um zwei auf nun acht gestiegen. Zudem befinden sich 70 Kontaktpersonen der Erkrankten in Quarantäne. Zu den neu bestätigten Fällen gehört eine Schülerin des Englischen Instituts. Der Schulbetrieb muss nicht eingestellt werden. Die Schulleitung hat in engem Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt mögliche Kontaktpersonen der Schülerin nach Hause geschickt. Der zweite Fall betrifft das Ankunftszentrum des Landes auf Patrick-Henry-Village. Die betroffene Person wurde im Zentrum isoliert untergebracht.

11:36 Uhr:  Im Rems-Murr-Kreis waren vergangene Woche mehrere Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Darunter war auch eine 70-jährige Frau, die nach ihrer Rückkehr aus Frankreich positiv auf das Virus getestet worden war. Die Frau befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung.

Der 67-jährige Ehemann der Erkrankten, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, war vor wenigen Tagen zu Hause verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigten das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreises und das Landesgesundheitsamt am Donnerstag  in Stuttgart. Damit handelt es sich um den ersten Todesfall mit Coronavirus im Land Baden-Württemberg.

11.00 Uhr: Zur Unterstützung der bundesweiten Maßnahmen und mit dem Ziel, einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 möglichst entgegenzuwirken, werden in Baden-Württemberg neben der verfügten Untersagung von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vom Land bis zum 19. April alle Publikumsveranstaltungen der Staatstheater abgesagt sowie, der Beginn des Vorlesungsbetriebs an den Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, der DHBW und den Akademien des Landes bis zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt. Die Maßnahmen gelten ab sofort. Das Erfordernis dieser Vorsichtsmaßnahme unterliegt einer laufenden Überprüfung. 

9.00 Uhr: Die Stadt Hemsbach, die Kindergartenleitungen sowie die Kommandantur der Freiwilligen Feuerwehr Hemsbach haben einvernehmlich beschlossen, den diesjährigen Sommertagszug wegen der aktuellen Lage zum Corona-Virus abzusagen.
Der Rimbacher Frühling ist abgesagt. 

8.30 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwochabend vom Landesgesundheitsamt 58 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land Baden-Württemberg steigt damit auf insgesamt 335. In Hessen sind (Stand Mittwoch) 48 gemeldete Fälle bekannt. 

8.00 Uhr: In eigener Sache: Immer mehr Termine werden zurzeit wegen des Coronavirus abgesagt. Auch die DiesbachMedien sind davon betroffen und verzichten nun auf ihre eigenen Veranstaltungen, da der Schutz aller Besucher und Beteiligten vorgeht. Redaktion und Verlag bitten dabei um Verständnis.

Die erste Absage betrifft das „Schulranzenfest“, das am kommenden Samstag, 14. März, in der „Alten Druckerei“ in Weinheim stattfinden sollte. Als Ersatz bietet der Hauptaussteller, BTR Office, eine abgespeckte Variante des Festes am Firmensitz in Wald-Michelbach, Ludwigstraße 98, an. Außerdem wird das Kinderkino am Samstag, 21. März, in der „Brennessel“ in Hemsbach abgesagt. Eine Pause einlegen wird die Konzertreihe im studioD der Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung.
Auch das Schlemmerkino in Hirschberg ist abgesagt. 

Mittwoch, 11. März: Maimarkt fällt aus / Risikogebiete erweitert

18:00 Uhr:  Das Ministerium für Soziales und Integration als oberste Gesundheitsbehörde hat am heutigen Mittwoch (11. März) einen Erlass an die Gesundheitsämter herausgegeben, die Ortspolizeibehörden in Bezug auf Großveranstaltungen wie folgt zu beraten:

Bei der Durchführung von Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden/Zuschauern sind keine effektiven Schutzmaßnahmen gegen eine nicht mehr kontrollierbare Ausbreitung des Infektionsgeschehens möglich. Deshalb muss eine solche Veranstaltung abgesagt werden oder ist die Durchführung der Veranstaltung ohne Zuschauer notwendig. Bei Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmenden ist eine individuelle Einschätzung notwendig, welche Risiken bestehen und ob diesen mit infektionshygienischen Maßnahmen begegnet werden kann. Hinsichtlich der Risikobewertung gelten die Kriterien des Robert-Koch-Instituts. Je größer die Zahl der Teilnehmenden, desto wahrscheinlicher ist davon auszugehen, dass das Risiko eines nicht mehr kontrollierbaren Infektionsherdes besteht. Der Erlass gilt ab sofort und ist nicht befristet.

14.28 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg steigt weiter. Mit Stand 11. März, 14.29 Uhr waren 31 Menschen positiv getestet worden. Damit steigt auch die Zahl der Menschen, die sich aktuell in Quarantäne befinden auf 403 an. Das teilt das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Im Kreis Bergstraße gibt es inzwischen drei Corona-Fälle und damit einen mehr als gestern. Hessenweit steigt die Zahl auf 48.

13.22 Uhr: Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha sieht derzeit keinen Anlass, die Schulen im Land flächendeckend zu schließen. Auf eine entsprechende Forderung des Philologenverbandes antwortete Lucha in einer Pressemitteilung: „Der Schulbetrieb stellt grundsätzlich keine Großveranstaltung dar, da der Aufenthalt in der Schule überwiegend in kleinen Gruppen stattfindet. Außerdem gibt es jetzt schon klare Vorgaben, wie sich Schüler, die sich in Risikogebieten aufgehalten hatten, zu verhalten haben. In diesem Zusammenhang kam es bereits lageabhängig zu einzelnen Schulschließungen bzw. blieben einzelne Schüler dem Unterricht fern. In einer Schule ist es außerdem im Vergleich zu einer Großveranstaltung möglich, Infektionsketten nachzuverfolgen, da die Namen der Schüler bekannt sind. Nach den bislang vorliegenden Informationen infizieren sich Kinder zwar mit SARS-CoV-2, sie erkranken aber eher selten. So entfallen in Baden-Württemberg aktuell weniger als 10  Prozent der Fälle auf Kinder und Jugendliche. Insofern kann angenommen werden, dass Kinder bei der Übertragung des Virus allenfalls eine geringe Rolle spielen. Bisherige epidemiologische Daten stützen diese Annahme. Selbstverständlich beobachten wir die Lage genau und werden auch in Zukunft lageorientiert entscheiden.“

11.30 Uhr: Das Krisenteam im Bodelschwingh-Heim Weinheim bittet die Angehörigen, die Besuche im Haus, zumindest bis Ende März, einzuschränken. Sämtliche Veranstaltungen mit Gästen von außen werden abgesagt, die Cafeteria, die auch öffentlich zugänglich ist, wird geschlossen. Die Bewohner können noch gemeinsam im großen Speisesaal essen, die Gäste der Tagepflege kommen weiterhin zur Betreuung in die Einrichtung. Auch seine Kunden versorgt der Bodelschwingh-Ambulante Dienst wie gewohnt. In einem entsprechenden Schreiben wurden Angehörige und Kunden über die eigeleiteten Maßnahmen in der Einrichtung informiert. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, dass Bewohner auf Besuch verzichten sollen. Es ist eine reine Schutzmaßnahme, zu der wir uns zum Wohle der rund 400 Menschen in unserem Haus verpflichtet fühlen und hoffen auf Verständnis und Akzeptanz“, stellt Jolanthe Schielek, Geschäftsführerin des Heims klar.

11.00 Uhr:  Jetzt dann doch: Der Mathaisemarkt wird vorzeitig beendet. Das zweite Festwochenende ist abgesagt. Das hat die Stadt Schriesheim jetzt auf ihrer Homepage veröffentlicht.  Ab Freitag wird nicht mehr gefeiert, damit sind auch sämtliche Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Volksfest ab dem 13. März  abgesagt. Festzelt, Vergnügungspark und Krammarkt werden ebenfalls  nicht mehr öffnen.

Die Veranstaltungen am Mittwoch und Donnerstag seien  - laut Stadt - unkritisch und könnten durchgeführt werden. 

9.00 Uhr:  Das Robert-Koch-Institut klassifiziert seit Dienstag ganz Italien und den gesamten Iran und nicht mehr nur einzelne Regionen in diesen beiden Staaten als Risikogebiete.  Darüber hinaus empfiehlt das Ministerium für Soziales und Integration in einer aktuellen Mitteilung, das französische Département Haut-Rhin im südlichen Elsass, das an Südbaden grenzt, für Baden-Württemberg zusätzlich wie ein Risikogebiet zu behandeln. Aufgrund der neuen Bewertung bezogen auf Risikogebiete hat das Kultusministerium erneut alle Schulen und Kindergärten im Land über die folgenden Regelungen informiert.

Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen. Personen, die aus dem Département Haut-Rhin zur Schule oder Arbeit nach Baden-Württemberg pendeln, sollen entsprechend der Empfehlung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zunächst für 14 Tage zu Hause zu bleiben.

Das Kultusministerium weist nochmals darauf hin, dass Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten in den aktuell benannten Risikogebieten untersagt sind.

8.30 Uhr: Der Mannheimer Maimarkt fällt aus. Die Ausstellungsgesellschaft rechnet fest mit der Absage der Regionalmesse. offiziell abgesagt ist sie indes noch nicht. 
Doch was ist mit den Sommertagszügen in Weinheim und Hirschberg? In Weinheim werden am 22. März etwa 3000 Teilnehmer, darunter 2000 Kinder, erwartet. In Hirschberg sind es jedes Jahr auch weit über 100 Menschen. Wie die Redaktion erfahren hat, sollen noch in diesen Tagen entsprechende Krisensitzungen in Weinheim und Hirschberg stattfinden. Dann soll entschieden werden, ob die Sommertagszüge abgesagt werden oder nicht. Der Hemsbacher Zug wird wohl abgesagt, eine offizielle Bestätigung dafür war gestern nicht zu bekommen.
Indes wird in Schriesheim weiter am Mathaisemarkt festgehalten, auch wenn einzelne Veranstaltungen abgesagt sind: Die „Maximum-Sunshine-Party“ stieg am Dienstagabend im Festzelt. 

Dienstag, 10. März: Kindergarten in Lautertal geschlossen

18.15 Uhr: Die DEL hat die Eishockeysaison beendet. Alle Playoff-Spiele wurden abgesagt. Aufgrund der besonderen Umstände gibt es in diesem Jahr keinen deutschen Meister. Für die Mannheimer Adler endet die Saison mit dem zweiten Platz nach der Vorrunde - hinter München.  

18.00 Uhr: Am späten Dienstagnachmittag wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 45 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 277. In Hessen sind inzwischen 34 Personen gemeldet.

16.24 Uhr: Aufgrund der sehr dynamischen Lage hat Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha in der heutigen Sitzung des Ministerrats angekündigt, umgehend eine bindende Verordnung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg zu bringen. Diese soll Gebote und Verbote zum Umgang mit Großveranstaltungen und zum Schutz vulnerabler Gruppen enthalten und den Kommunen als verbindliche Leitlinie dienen. Ziel ist es insbesondere Infektionsketten zu unterbrechen und eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das Verbot von Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern soll erheblich zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beitragen. Das Kabinett wird diese Rechtsverordnung schnellstmöglich beschließen.

16.22 Uhr: Der Sommertagszug in Heidelberg findet nicht wie geplant am 22. März statt. Das teilt die Heidelberg Marketing GmbH in einer Pressemitteilung mit. „Es fällt uns nicht leicht, gerade diese schöne Brauchtumsveranstaltung für Familien und Kinder ausfallen zu lassen. Aber unsere Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und unseren Gästen wiegt momentan schwerer. Außerdem wäre die Unbeschwertheit, die diese besondere Veranstaltung ausmacht, in diesem Jahr einfach nicht gegeben“, so begründet Mathias Schiemer, Heidelberg Marketing-Geschäftsführer, seine Entscheidung, den Sommertagszug in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

14.38 Uhr: Der Rhein-Neckar-Kreis meldet 22 Corona-Infizierte, 16 im Kreisgebiet, 6 im Stadtgebiet Heidelberg. Insgesamt sind 314 Menschen in Quarantäne (232 im Kreis, 60 im Stadtgebiet Heidelberg).

11.00 Uhr: Das Fanfarenzugtreffen am Sonntag, 15. März, auf dem Schriesheimer Mathaisemarkt wird nicht stattfinden. Auch der Umzug wurde abgesagt.

10.10 Uhr: Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha unterstützt die Linie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den zuständigen örtlichen Behörden zu empfehlen, Veranstaltungen ab einer Größe von mehr als 1000 Personen vorsorglich abzusagen. „Wir erleben zurzeit eine sehr dynamische Lage. Zwar sind wir in Baden-Württemberg noch in der glücklichen Situation, nahezu alle Infektionsketten zurückverfolgen und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Allerdings nehmen die so genannten Eintragspfade deutlich zu. Das heißt, in nächster Zeit wird vermehrt mit eingetragenen Infektionen aus Italien und dem angrenzenden Frankreich nach Baden-Württemberg zu rechnen sein“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag in Stuttgart. 

9.00 Uhr:  Die für Freitag, 27. März, von 16.30 bis 21 Uhr geplante Nacht der Ausbildung in Bensheim angesichts der aktuellen Lage vorsorglich abgesagt worden. „Die mitwirkenden Unternehmen haben die Entscheidung zur Absage gemeinsam als vorbeugende Maßnahme zum Schutz der zahlreich erwarteten Besucher aus der Region getroffen.
Wegen des Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus ist seit Montag der evangelische Kindergarten im Lautertaler Ortsteil Beedenkirchen geschlossen. Dies bestätigte die Lautertaler Kindergarten-Beauftragte Ursula Kindinger-Bickel auf Nachfrage. Hintergrund sei, dass eine Lautertalerin, bei der am Wochenende eine Coronavirus-Infektion festgestellt wurde, ein Kind hat, das diesen Kindergarten besucht.

8.30 Uhr:  Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg ist auf 232 gestiegen. Das hat das Sozialministerium am späten Montagabend mitgeteilt. Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (6 Fälle), Schwäbisch Hall (1 Fall), Esslingen (2 Fälle), Calw (1 Fall), Emmendingen (1 Fall), Tübingen (1 Fall), Ludwigsburg (1 Fall), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), der Ortenaukreis (5 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Hohenlohekreis (1 Fall) und der Ostalbkreis (1 Fall) sowie die Städte Freiburg (4 Fälle), Mannheim (2 Fälle), Stuttgart (1 Fall) und Ulm (1 Fall). In Hessen gibt es 26 Fälle. 

Montag, 9 März: Zwei Schulen geschlossen

14.11 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis mitsamt dem Stadtgebiet Heidelberg sind inzwischen 18 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt befinden sich 186 Menschen in Quarantäne.

12.00 Uhr: In Edingen gibt es vier Corona-Infektionen. Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind betroffen. Es handelt sich um einen Schüler der Merian-Realschule in Ladenburg und eine Schülerin der Pestalozzi-Grundschule in Edingen. Beide Schulen wurden geschlossen. Die Pestalozzi-Schule bliebt bis 16. März zu. Die Merian-Realschule bleibt bis 13. März geschlossen, heißt es auf den Internetseiten der Schulen. 

10.00 Uhr: Das Werner-Heisenberg-Gymnasium hat seine WHG-Konzerte, die am 18. und 19. März in der Stadthalle Weinheim geplant waren, vorerst abgesagt und will sich um einen Ausweichtermin bemühen. 
Beim Gesundheitsamt Mannheim sind am Sonntag zwei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf neun, teilte die Stadt mit.

Die TSG Weinheim hat ihren Flohmarkt am 15. März aufgrund der aktuellen Situation abgesagt. Auch der Vorstand des Hausärzteverbandes hat entschieden, die jährlich in Stuttgart stattfindende Großveranstaltung für Hausärzte und ihre Teams abzusagen. „Für unsere Entscheidung war die tatsächliche Gefährdungslage weniger ausschlaggebend, als die mögliche Teilnahme einer infizierten Person. Dies würde nach den geltenden Quarantänevorschriften im Ernstfall eine Schließung vieler Hausarztpraxen nach sich ziehen. Dieses Risiko wollen die Hausärzte im Bewusstsein der Verantwortung für ihre Patientenversorgung nicht eingehen“ sagt Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden Württemberg.

Die Zahl der bundesweit nachgewiesenen Covid-19-Fälle liegt inzwischen bei 1151. 

Sonntag, 8. März: Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt auf 199

Die Zahl der Infizierten im Land steigt auf 199, Am Sonntagnachmittag wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 17 neue Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Emmendingen (9 Fälle), Rastatt (1 Fall) und Ravensburg (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Ortenaukreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall) sowie die Stadt Stuttgart (1 Fall). 

Auch im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg ist die Zahl der mit dem Coronavirus (Covid-19) infizierten Personen weiter angestiegen. Das teilt die Pressestelle des Landratsamtes in einer Pressemitteilung mit. Insgesamt wurden durch das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Sonntagmorgen, 8. März, zwei neue Covid-19-Fälle bestätigt.

Die Zahl der positiv getesteten Personen beträgt damit nun 14 – neun im Rhein-Neckar-Kreis und fünf im Stadtgebiet Heidelberg. Wer sich in den Risikogebieten aufgehalten hat und nun befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7.30 bis 21 Uhr unter Telefon 06221 522 1881. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist.

In Hessen gibt es aktuell 20 nachgewiesene Fälle. 

Samstag, 7. März: Rimbacher Schüler in Quarantäne

Am Samstagabend wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 12 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Rastatt (2 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Biberach (1 Fall), der Alb-Donau-Kreis (1 Fall), Landkreis und Stadt Karlsruhe (4 Fälle) sowie Mannheim (1 Fall) und Baden-Baden (1 Fall). Bei allen Personen handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Region Südtirol. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 182.

Am Samstagnachmittag wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 54 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Main-Tauber (21 Fälle, alle Rückkehrer einer Reisegruppe aus Südtirol), Heilbronn (6 Fälle), Esslingen (2 Fälle), Emmendingen (2 Fälle), Heidenheim (2 Fälle), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), Göppingen (1 Fall), Konstanz (1 Fall) und Biberach (1 Fall) sowie der Ortenaukreis (4 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Schwarzwald-Baar-Kreis (1 Fall), der Enzkreis (1 Fall) und die Städte Stuttgart (4 Fälle), Heidelberg (3 Fälle) und Mannheim (1 Fall). 

Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt damit auf 170.

Zwei Wochen häusliche Quarantäne erwartet die 99 Schüler und zehn Betreuer der Rimbacher Martin-Luther-Schule, die am Freitag aus der Skifreizeit im Ahrntal in Südtirol zurückgekehrt sind. Und zwar gleichwohl, ob sie mit dem Coronavirus infiziert sind oder nicht. Seit Freitagnachmittag sind alle wieder daheim. Die häusliche Quarantäne ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Sie betrifft übrigens nicht nur die Schüler aus Rimbach. Auch alle anderen Schüler, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, dürfen nicht in die Schule gehen.

In diesem Zusammenhang stellen zahlreiche Leser die Frage, warum nicht sofort sämtliche Schüler auf das Corona-Virus getestet wurden oder jetzt werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage betragen kann, im Durchschnitt beträgt sie der WHO zufolge fünf bis sechs Tage. Das bedeutet, dass das Virus dann zwar schon im Körper sein kann, aber noch nicht ausgebrochen ist. Nachweisbar ist die Infektion mit einem Test aber erst kurz vor Symptombeginn. Das ist auch der Zeitpunkt, ab dem die Betroffenen ansteckend sind. 

Hier klicken: In diesem Interview des ORF wird das gut erklärt.

In Hessen werden beginnend ab kommendem Montag, 9. März, und flächendeckend ab Dienstag, 10. März, an ausgewählten Standorten des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zentrale Untersuchungsstellen eingerichtet, um für den Fall, dass eine Ärztin bzw. ein Arzt einen solchen Test für geboten hält, gebündelt Tests auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 durchzuführen. So werden die Hausarztpraxen entlastet und es kann mit den derzeit begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen sparsamer umgegangen werden. Das hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. In Hessen liegt die Zahl der nachgewiesenen Infektion nach wie vor bei 17. 

Freitag, 6. März: Robert-Koch-Institut erweitert die Liste der Risikogebiete

Am Freitagabend  wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 20 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (4 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Böblingen (2 Fälle), Esslingen (1 Fall), Karlsruhe (1 Fall), Ravensburg (1 Fall) sowie der Bodenseekreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall) und die Städte Mannheim (1 Fall), Stuttgart (1 Fall) und Freiburg (2 Fälle). Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf 116. In Hessen gibt es aktuell 17 Fälle. 

Am Donnerstagabend hat das Robert Koch-Institut (RKI) die Liste der Risikogebiete auf die Autonome Provinz Bozen - Südtirol erweitert. Aufgrund dieser neuen Bewertung hat das Kultusministerium heute Vormittag alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden zusätzlichen Regelungen informiert:
Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen.
Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- oder Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine Covid-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.
Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen, die das Kultusministerium bereits vergangene Woche mitgeteilt hat: 

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- beziehungsweise Kita-Betrieb teilnehmen. 
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. 
  • Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  •  Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an Covid-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. 
  • Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.
    Das Kultusministerium weist nochmals darauf hin, dass Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten in den jeweils durch das RKI definierten Risikogebieten untersagt sind. Dies schließt ab sofort die Autonome Provinz Bozen - Südtirol ein. 

Am Freitagvormittag wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen ist der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Ortenaukreis (2 Fälle), die Stadt Heilbronn (1 Fall) sowie die Landkreise Biberach (1 Fall), Emmendingen (1 Fall) und Calw (1 Fall). Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf 96.

Es gibt seit heute Morgen zwei neue Coronavirus-Fälle im Bereich des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Raum Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis beträgt damit nun sechs.

Eine Übersichtskarte über alle Corona-Fälle gibt es hier: AR0-kzht8Fh0gYszr9sirojvHKSA2Y6eVKhyhWKAVocosD75x-ZoUaFuv0o">Corona-Virus Monitor der Berliner Morgenpost

99 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen der Martin-Luther-Schule in Rimbach sowie rund zehn Begleitpersonen, die sich zurzeit auf Skifahrt im Ahrntal, Südtirol, befinden, werden nach ihrer Rückkehr vorsorglich unter häusliche Quarantäne gestellt. Dies teilt der Kreis Bergstraße in einer Presseerkärung mit.

Donnerstag, 5. März, 19 Uhr: Zahl der Infektionen steigt

In Hessen gibt es laut dem Ministerium für Soziales und Integration 13 SARS-CoV-2-Fälle. Vier Personen (zwei im Landkreis Gießen, eine im Landkreis Bergstraße und eine im Landkreis Waldeck-Frankenberg) stehen im Zusammenhang mit dem Cluster Heinsberg. Sechs weitere Fälle sind in Verbindung mit einem Aufenthalt in Bergamo (Italien). Im Zusammenhang mit einem Fall aus Innsbruck steht eine Person in Frankfurt.

Am Donnerstagnachmittag wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Esslingen (3 Fälle) und Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall), der Zollernalbkreis (8 Fall), der Bodenseekreis (1 Fall), Hohenlohekreis (1 Fall) sowie Landkreis Karlsruhe (1 Fall). Damit steigt die Zahl der Infektionen im Land auf 89.

Am Donnerstagmittag, 5. März, wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg acht neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Esslingen (5 Fälle) und Ravensburg (1 Fall), der Bodenseekreis (1 Fall) sowie Stuttgart (1 Fall). Damit steigt die Zahl der Infektionen in Baden-Württemberg auf 73. 

Die Trachtenkapelle Kocherbach hat sich am Donnerstag dazu entschieden das für Sonntag, 15. März, geplante Frühlingsfest der Blasmusik zu verschieben. Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Scharbach ist ebenfalls abgesagt. 

Am Mittwochabend wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 15 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Zollern-Alb-Kreis (1 Fall), der Ostalbkreis (2 Fälle), die Landkreise Heidenheim (1 Fall) und Sigmaringen (1 Fall) sowie Mannheim (1 Fall) und Freiburg (1 Fall). Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg steigt damit auf 65. In Hessen gibt es zwölf bestätigte Fälle. 

Die Infektionsgefahr durch das Coronavirus wird intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehr Bonsweiher und der Freiwilligen Feuerwehr Affolterbach sind abgesagt. Für die Fußballverbände besteht aktuell keine Veranlassung, den Spielbetrieb ruhen zu lassen. Daher finden in allen drei Landesverbänden in Baden-Württemberg bis auf Weiteres alle geplanten Spiele statt. Das gilt entsprechend auch für den Badischen Fußball-Verband (bfv) und den Fußballkreis Mannheim. Dies kann sich allerdings jederzeit verändern, wie in einer Pressemitteilung des bfv betont wurde (wir berichteten). Daher beobachten die Fußballverbände die Entwicklung aufmerksam und werden auf Hinweise der Gesundheitsbehörden kurzfristig reagieren.

Das Mandelblütenfest in Neustadt-Gimmeldingen fällt in diesem Jahr aus. Der Neustädter Oberbürgermeister Marc Weigel hat das für Mitte März geplante erste Blütenfest Deutschlands „aus präventiven Gründen“ abgesagt. Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, aber eine Ausrichtung des Festes mit nahezu 30 000 Besuchern im vergangenen Jahr auf engstem Raum sei nicht vertretbar: Die potentielle Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr sei zu groß. Außerdem würden durch das Fest viele Hilfsorganisationen und sanitäre Einsatzkräfte gebunden, „deren Ressourcen wir zurzeit schonen müssen“. 

Mittwoch, 4. März: Vereine sagen Veranstaltungen ab

Am Mittwochmittag (4. März) hat das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg sechs weitere bestätigte Infektionen mit Covid-19 veröffentlicht. Allein drei im Rhein-Neckar-Kreis. 

Am Morgen wurden dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind Freiburg (3 Fälle), der Bodenseekreis (1 Fall) sowie Ulm (3 Fälle). Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Land steigt damit auf 44. 

Das hessische Sozialministerium meldete am gestrigen Dienstag, 3. März, in Hessen insgesamt zwölf bestätigte Corinavirus-Infektionen. 

Weitere Vereine in der Region haben haben Veranstaltungen abgesagt, beziehungsweise auf spätere Zeitpunkte verschoben. Nach der Beurteilung der Lage hat sich der Vorstand des Gesangvereins Sängerlust 1951 Nieder-Liebersbach dafür entschieden, die traditionelle Veranstaltung „Frühlingsboten mit Text und Noten“, die am 21. März stattfinden sollte, abzusagen. 

Auch die Freiwillige Feuerwehr Wald-Michelbach hat den Festkommers zum 125-jährigen Jubiläum am Freitagabend, 6. März, sowie das Jubiläumskonzert zum 70-jährigen Bestehen der Feuerwehrkapelle am Samstagabend, 7. März, abgesagt. Der Grund: Falls nur ein Besucher entsprechende Symptome aufzeigen würde, müsste die komplette Einsatzabteilung unter Quarantäne gestellt werden. Das teilte Gemeindebrandinspektor Peter Capuani gestern Morgen mit. Wenn die komplette Feuerwehr unter Quarantäne stünde, wäre die Grundversorgung in der Gemeinde Wald-Michelbach nicht mehr gewährleistet. 

Die für Freitag, 13. März geplante Nacht der Ausbildung in Darmstadt wird vorsorglich abgesagt. Planmäßig wird die nächste Nacht der Ausbildung im März 2021 stattfinden. „Die Entscheidung zur Absage haben die mitwirkenden Unternehmen gemeinsam als vorbeugende Maßnahme zum Schutz der rund 3500 erwarteten Besucher aus der Region getroffen. Die Gesundheit der Schüler sowie der Mitarbeiter in den Unternehmen steht für uns an erster Stelle“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

Die Nacht der Ausbildung ist eine gemeinsame Initiative der Unternehmerverbände Südhessen und 14 Darmstädter Unternehmen zur Berufsorientierung junger Menschen und sollte in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in Darmstadt stattfinden. Der Mathaisemarkt in Schriesheim wird aber stattfinden.

Aktuell gibt es in Deutschland bundesweit laut Robert-Koch-Institut 240 nachgewiesene Coronavirus-Fälle. 

Dienstag, 3. März, 12 Uhr: Mathaisemarkt soll nicht abgesagt werden

Bundesweit sind mehrere Großveranstaltungen abgesagt worden. Unter anderem die Buchmesse in Leipzig. Zur Diskussion steht auch die Durchführung des Mathaisemarkt. Am Montagnachmittag hat die Stadt Schriesheim jedoch beschlossen: „Nach aktuellem Stand findet der Mathaisemarkt 2020 wie vorgesehen statt“. Allerdings, wird eingeschränkt, müsse „natürlich die weitere Entwicklung der Neuinfektionen mit dem Virus im Rhein-Neckar-Kreis beobachtet werden“. Sollten übergeordnete Behörden konkrete Handlungsempfehlungen aussprechen, werde die Verwaltung „die Lage neu beurteilen und gegebenenfalls über weitere Maßnahmen entscheiden“.  Anderswo entscheiden sich Vereine gleich zur Absage von Veranstaltungen. So hat der Vorstand des SV Unter-Flockenbach beschlossen, sowohl die Jahreshauptversammlung als auch den Familienabend abzusagen und zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
In Baden-Württemberg wurden am Dienstagmorgen, 3. März, zwei weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Damit steigt die Zahl in Baden-Württemberg auf 28. In Hessen wurden insgesamt elf Coronavirus-Fälle bestätigt. Bundesweit ist das Coronavirus inzwischen in fast allen Bundesländern angekommen. Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts inzwischen bei 188. 

Montag, 2. März, 10 Uhr: Hamsterkäufe in der Region 

In Baden-Württemberg sind am späten Sonntagabend fünf weitere bestätigte Corona-Fälle aus dem Landkreis Heilbronn bekannt geworden. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Bundesland auf 25. 
Am Wochenende war es auch im Verbreitungsgebiet dieser Zeitung vermehrt zu Hamsterkäufen gekommen. Desinfektionsmittel sind vielerorts ausverkauft und werden online zu horrenden Preisen gehandelt. In den Drogeriemärkten waren vielfach die Regale mit Handseifen wie leer gefegt. Auch Nudeln und Konserven fanden reißenden Absatz. 

Montag, 2. März, 8 Uhr: Erste Fälle in der Region 

Sowohl in Mannheim, als auch in Lampertheim gibt es bestätigte Cononavirus-Fälle. Wie der Kreis Bergstraße am Sonntagabend in einer Pressemitteilung bestätigte, handelt es sich um eine 42-jährige Frau aus Lampertheim, die zur Fastnacht in Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, gewesen war. Sie habe leichte Krankheitssymptome und befinde  sich derzeit einschließlich ihrer Familie, mit der sie in den vergangenen Tagen engen Kontakt hatte, in häuslicher Quarantäne. Bei der Familie finde eine engmaschige Betreuung durch das Gesundheitsamt statt. Die Familie hatte seit ihrer Rückkehr aus Heinsberg zu keinen anderen Personen im Landkreis Kontakt, heißt es abschließend in der Mitteilung. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Fälle in Hessen auf zehn. 

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Baden-Württemberg liegt seit Sonntagabend bei 20. Das hat das Sozialministerium in Stuttgart am späten Sonntagabend mitgeteilt. Das Gesundheitsamt Mannheim habe drei Fälle gemeldet, das Gesundheitsamt Heilbronn einen.  Ein 68-Jähriger aus Mannheim habe Kontakt zu dem bestätigten Heidelberger Südtirol-Heimkehrer gehabt und befinde sich in häuslicher Isolation. Ein 24-Jähriger, der auch aus Mannheim gemeldet wurde, habe an Fastnachtsumzügen in Heinsberg (NRW) teilgenommen - und eine leichte Erkältung gehabt. Auch er befinde sich in Isolation. Der dritte Mannheimer Infizierte ist ein 54-Jähriger Iran-Heimkehrer. Er habe Atemwegsprobleme und werde in eine Klinik eingewiesen, so das Ministerium.

In Heilbronn ist das Virus bei einem 20-jährigen Reiserückkehrer aus der Lombardei nachgewiesen worden, der sich ebenfalls in häuslicher Isolation befindet.   -/shy




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05.04.2020 19:31
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