8,5 Millionen für die B 38
Weinheim/Karlsruhe, 11.02.2020
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11.02.2020 05:25
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Weinheim/Karlsruhe. 40 Millionen Euro mehr als im Jahr 2018 haben Bund und Land für den Straßenbau im Regierungsbezirk Karlsruhe im vergangenen Jahr ausgegeben. Das schreibt das Regierungspräsidium (RP) in einer Pressemitteilung. 2019 waren es 319 Millionen Euro, so die Bilanz von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder. Ein finanzieller Schwerpunkt war und ist der dreistreifige Ausbau der B 38 bei Weinheim, heißt es weiter. Kosten: rund 8,5 Millionen Euro. Die Maßnahme soll 2022 abgeschlossen sein.

Kostenintensiv ist unter anderem die Erneuerung des Straßenbelags auf der A 5 zwischen Dossenheim und Ladenburg. Der erste Bauabschnitt ist bereits fertig, der zweite soll in diesem Jahr fertig werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 20 Millionen Euro.

Von großer Bedeutung für den kommunalen Straßenbau und die kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur sind die Förderprogramme nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG), schreibt das RP.

Mit den jährlich fortgeschriebenen Programmen werden schwerpunktmäßig der Bau und der Ausbau von innerörtlichen und verkehrswichtigen Straßen der Kommunen sowie Fuß- und Radwege bezuschusst. Die Kommunen im Regierungsbezirk Karlsruhe erhielten auf diese Weise im letzten Jahr Fördermittel in Höhe von rund 14,3 Millionen Euro.

Alte Brücke in Heidelberg

Mit dem 2018 erstmalig aufgelegten Förderprogramm des Kommunalen Sanierungsfonds Brücken (KSfB) wurden auch in 2019 Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Sanierung von Brücken in deren Baulast unterstützt. Im Regierungsbezirk konnten insgesamt 29 Förderanträge von Kommunen mit Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro bewilligt werden. Darunter die Instandsetzung von Pfeilerfundamenten der Karl-Theodor-Brücke (Alte Brücke) in Heidelberg mit einer Zuwendung von circa 1,1 Millionen Euro bei Gesamtkosten von circa 2,4 Millionen Euro. Ab diesem Jahr wird im novellierten LGVFG die Sanierung kommunaler Brücken als Fördertatbestand enthalten sein, sodass zumindest die Ertüchtigung und der Ersatzneubau von kommunalen Brücken zukünftig gesetzlich geregelt ist, heißt es weiter.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe steuert und koordiniert sowohl die Finanzplanung als auch die technische Planung im Straßen- und Brückenbau für Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörigen Radwegenetzes für den Regierungsbezirk Karlsruhe.

Zu den operativen Aufgaben gehören der Bau und Ausbau von Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Auftragsverwaltung für den Bund und der Bau und Ausbau der Landesstraßen. Darüber hinaus ist die Abteilung Straßenwesen und Verkehr zuständig für die Unterhaltung und den sicheren Betrieb der Bundesautobahnen A 5, A 6, A 61, A 656 und A 8. Insgesamt sind etwa 300 Kilometer Bundesautobahnen und rund 3.100 Kilometer Bundes- und Landesstraßen zu betreuen. vmr/-

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