Besorgt über Rückgang der Vogelarten
Hemsbach, 15.02.2020
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15.02.2020 05:00
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Hemsbach. ,,Die Vogelbeobachtung auf der Hemsbacher Gemarkung zeigte, wie im letzten Jahr, einen Rückgang verschiedener Vogelarten“, berichtete der Vogelschutzbeauftragte des Vogelfreunde- und Vogelschutzverein, Robert König, bei der Hauptversammlung im „Hasentreff“. In der Flur sind die Feldlerche, Feldwachtel, das Rebhuhn und selbst der Fasan nicht mehr oder nur ganz vereinzelt anzutreffen. Auch im Vorgebirge sind der Neuntöter, der Raubwürger und der Pirol nicht mehr zu sehen. Es gibt viele Gründe, die dazu beitragen, dass der Bestand und die Artenvielfalt immer mehr abnehmen.

Karl Rotter erinnerte in seinem Bericht daran, dass unter der Leitung von Willi Wetzel und Robert König über 350 Nistkästen gereinigt, gewartet und kontrolliert, Fetträhmchen und Winterstreu verteilt und zehn Futterstellen betreut werden. Zwei Infokästen werden in der Bachgasse und am Rohrwiesenweg bestückt. Eine zweitägige Vogelschau wurde Ende Oktober im Vereinsheim der Kaninchenzüchter durchgeführt, auch hier ist ein merklicher Rückgang der Besucher zu verzeichnen. Anschließend folgten die Berichte der Zuchtwarte für FPMC und Exoten, Otto Weckauf, und für Groß- und Wellensittiche, Rene Lenz. Die Vereinsmeister wurden genannt, allerdings wurde auf überregionalen Schauen nicht ausgestellt. Auch hier ist ein starker Rückgang von Züchtern zu verzeichnen. Grund sind nicht zuletzt die immer höheren gesetzlichen Auflagen, welche dieses Hobby zum Aussterben verdammen. Der von Ralph Becker erstattete Kassenbericht gab zu keinerlei Beanstandung Anlass, wie aus dem Revisorenbericht von Rene Lenz und Kurt Bergbauer hervorging. Die Termine für 2020 wurden bestätigt. So findet am 17./18. Oktober die Vogelschau statt. Zum neuen Kassenrevisor wurde Wolfgang Keller gewählt.

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