Bestand bei der Juhöhe gesichert
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29.09.2021 05:00
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Heppenheim/Juhöhe. Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hat rund 40 Hektar Fläche zwischen Sonderbach und Kirschhausen als Bannwald ausgewiesen. Das hat die Behörde am Dienstag bekanntgegeben. „Damit soll der Wald in seinem Bestand gesichert werden“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Die Flächen zwischen dem Steinbruch Röhrig und der Ortslage Juhöhe seien wichtig für den Boden- und Erosionsschutz sowie für den Sicht- und Immissionsschutz, ist zur Begründung zu lesen. Das Hessische Waldgesetz ermöglicht der oberen Forstbehörde – dem RP –, Wald zu Bannwald zu erklären, „wenn dieser aufgrund seiner Lage und flächenmäßigen Ausdehnung auf seine Schutz-, Klimaschutz- und Erholungsfunktion besonders schützenswert ist“. „Waldinanspruchnahmen“ seien dort nur möglich, wenn sie der Gefahrenabwehr, dem Bau von Schienen-Infrastruktur-Maßnahmen oder anderen überregional bedeutsamen Planungen dienen und unvermeidbar sind. „Die Rechtsverordnung zum Bannwald in Heppenheim ist bereits in Kraft getreten“, teilt das Regierungspräsidium abschließend mit.

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