Das meiste ist unklar
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23.10.2021 05:00
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Leserbrief
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Zentrale Zukunftsfragen für Weinheim

WN vom 15. Oktober

Weinheims Oberbürgermeister Manuel Just sieht angesichts des mäßigen Interesses an der Zukunftswerkstatt bei der Informationspolitik „noch Luft nach oben“. Aus meiner Sicht stark untertrieben. Bürger mussten am Wochenende erst in der Zeitung lesen, dass die Stadtverwaltung am 13. Oktober Einladungen zur Auftaktveranstaltung verschickt hat. An wen? Ich habe keine erhalten. Erst nachdem eine Bürgerin das Thema bei den Anfragen im Gemeinderat angeschnitten hat, gab es einige Informationen. Dennoch bleibt das meiste im Unklaren. Was ist zum Beispiel mit den Arbeitsgruppen? Angeblich sollen diese mit je 30 Personen besetzt werden, die Hälfte aus Interessengruppen und die andere Hälfte aus Zufallsbürgern. Ebenfalls 50 Prozent mit Frauen und Männern. Dazu sollen noch je eine Person pro Gruppe aus den sechs Ortsteilen kommen. Was passiert, wenn diese Vorgaben nicht zu erreichen sind? Wer trifft die Entscheidung über die Besetzung? Werden Bürger zurückgewiesen? Warum informiert man die Bürgerschaft nicht von Anfang an offen, sondern nur bruchstückhaft auf Nachfrage?

Nun soll es bei den Blitzumfragen der teuren Agenturen Mängel gegeben haben. Da erklärt man einfach die ersten Ergebnisse als nicht weiter relevant. Das lässt nichts Gutes erwarten in Bezug auf ein ergebnisoffenes und transparentes Verfahren.

Fritz Pfrang, Weinheim

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