Der Ausbeutung vorbeugen
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25.09.2021 05:00
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Leserbrief
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Vergebliche Flucht in die USA

WN/OZ vom 21. September

Schön und traurig zugleich, dass es Haiti mal auf die Titelseite von WN/OZ schaffte. Warum organisieren wir keine gezielte Anwerbung und Abholung von Hilfsbedürftigen aus Haiti (oder auch Venezuela)? Seit Jahrzehnten von Diktatoren regiert und von Naturkatastrophen heimgesucht und ... vergessen. Unser Blick richtet sich ausschließlich auf Geflüchtete aus seit Jahrzehnten mit Entwicklungshilfe in vielerlei Form unterstützten und nun langsam an wirtschaftlicher Kraft Fahrt aufnehmenden Krisenstaaten Afrikas, deren Politikern dadurch jede Verantwortung für ihr Volk abgenommen wird und deren Bevölkerungsdruck wir abbauen helfen, und muslimisch geprägten Staaten, deren religiöse Arroganz Kriege und Not produzieren und auch Terror und Gewalt in die Aufnahmeländer trägt. Mein Vorschlag an die, wie auch immer, neue Bundesregierung: Unterbringung und Versorgung von afrikanischen und muslimischen Geflüchteten in gut ausgestatten Lagern in deren Heimatnähe. Gezielte Anwerbung von integrierbareren Menschen aus der Karibik und Lateinamerika. Wir könnten auch die phiiippinischen Haus- und Kindermädchen und nepalesischen Bausklaven in den Ölstaaten gegen Afghanen, Syrer und andere durch Verträge austauschen und dort dem Missbrauch und der Ausbeutung vorbeugen oder beenden.

Die überwiegend sunnitischen Geflüchteten würden bei ihresgleichen Arbeit finden und wir würden damit beiderseits Integrationsbemühungen erleichtern

Matthias Wildmann, Weinheim

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