Die einzige Stadtmauer im Weschnitztal
Mörlenbach, 15.09.2020
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15.09.2020 05:00
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Mörlenbach. Im Reigen der Jubiläumsveranstaltungen anlässlich „1225 Jahre Mörlenbach“ findet die nächste Ortsführung am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr statt. „Mörlenbach war über Jahrhunderte ein Grenzort zwischen der Kurmainz und Kurpfalz und damit von großer strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Geopark-vor-Ort-Teams Weschnitztal. Innerhalb dieses einzigartigen Bauwerks im Weschnitztal liegt der interessante und schmucke historische Ortskern von Mörlenbach.

Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Am Ausgangspunkt der ersten Siedlung seit der Zeit der Franken steht heute die Grundschule: Schlosshofschule. Ihr Name verweist auf das ehemalige Wasserschloss.

Die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk erzählt bei der Ortsführung von den Glanzzeiten mit politischer Bedeutung für die Ortsgeschichte sowie von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen früher die Menschen leben mussten. Bei dem Spaziergang entlang den Resten der Stadtmauer durch die Gassen Mörlenbachs lüftet Brigitta Schilk auch das Geheimnis, wieso die Mörlenbacher von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat.

Eine Anmeldung mit den Kontaktdaten ist erforderlich. Termin: Sonntag, 20. September, um 18 Uhr; Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon: 06209/7979783 oder per E-Mail:  gvo-weschnitztal@gmx.de; Ort: Mörlenbach, Rathausplatz an der Stadtmauer; Veranstalter Geopark-vor-Ort- Team Weschnitztal.

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