Die schönsten „Weinheimer Originale“
Weinheim, 24.11.2020
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24.11.2020 23:13
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Weinheim. Die fünf schönsten Bilder wurden am Dienstagabend prämiert. Eigentlich sollte es eine tolle Feier werden, doch wegen der Corona-Pandemie konnte unsere Zeitung die Preisträger leider nur einzeln und nacheinander in die Alte Druckerei einladen. Mit dabei war auch Simon Strobach, dessen Foto von der Weschnitztalbahn beim Leservoting die meisten Stimmen (2400) erhalten hatte.

Die Jury musste insgesamt drei „Runden drehen“, um aus der Fülle von tollen Fotos die besten fünf Aufnahmen auszuwählen. Die Festlegung auf eine Reihenfolge war beinahe noch schwieriger, waren sich am Dienstagabend die anwesenden Jurymitglieder einig. Einstimmig wurden schließlich die Preisträger bestimmt. Den ersten Platz vergab die Jury an das Foto von Maximilian Trautmann, „der den Schlosspark besonders schön in Szene gesetzt hat“, wie Jurymitglied Sophie Dierkes erläutert: „Auch die Farbwelten gefallen mir sehr gut.“

Den zweiten Platz belegte Sven Sasse-Rösch mit einem Foto der Barbarabrücke. „Er sah nicht nur die besondere Lichtstimmung und die Spiegelung in den Pfützen, er legte sich auch auf den Bauch und lichtete die Szenerie perfekt ab“, zeigte sich Jurymitglied Marco Schilling beeindruckt. Auf dem dritten Platz landete das Foto, das Sascha Rauer 2019 beim Sommerfest des Luftsportvereins gelungen ist. „Für mich ist das ein Bild wie aus einer anderen Zeit. Dazu das dramatische Wolkenspiel und eine Perspektive, die in besonderer Weise den Raum öffnet – ein Bild, das man sich einrahmen möchte“, so Jurymitglied Uli Weber.

Den vierten Platz eroberte Gunnar Fuchs mit seinem inszenierten Foto „Ahmet – der König vom Erbsenbuckel“. „Damit hat er das Thema voll getroffen und gezeigt, dass Mitbürger mit ausländischen Wurzeln auch zu unseren Originalen zählen“, fasste Jurymitglied Fritz Kopetzky zusammen. Das Weststadt-Foto von Frank Weber wurde mit dem fünften Platz belohnt. „Die Idee, die Weststadt als Weinheimer Original in Szene zu setzen, hat mir auf Anhieb gefallen“, sagte Jurymitglied Carsten Propp: „Zusammen mit dem farbenfrohen Blumenladen entwickelt selbst die nüchterne Hochhausfassade einen besonderen Charme.“ pro

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