Eintauchen in eine andere Welt
Diesen Artikel
06.12.2021 05:05
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
18

Hemsbach. Endlich wieder gemeinsam lachen, schmunzeln, staunen, träumen, genießen, nachsinnen: Die Kulturbühne Max hat den Neustart 2022 fest im Blick. Dementsprechend ist das Jahr durchgeplant. Und das Programm bietet wieder die ganze Palette anspruchsvoller Kleinkunst. „Jetzt hoffen wir natürlich von ganzem Herzen, dass Corona diesen Neustart auch zulässt“, so die städtische Kulturreferentin Heike Pressler.

Das Programm 2022 bietet allerbeste Unterhaltung: Los geht’s am 23. Januar mit dem Kabarettisten Stefan Waghubinger und seinem Programm: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ – ein wahrlich passender Titel. In der Hoffnung, dass die guten Tage kommen, werden sich dann Michael Fitz, das Duo Sascha Bendiks und Simon Höneß, Kay Ray, Christian Ehring, Norbert Bürger, La Signora Carmela de Feo und Sissi Perlinger im Max die Ehre geben.

Gitarrenkonzerte

Gekrönt wird das erste Kulturhalbjahr von Konzerten, so einem Gitarrenkonzert mit den beiden Italienern Edoardo Bignozzi und Tommy Caggiani und dem Duo Liaisong, das in der Ehemaligen Synagoge alte Choräle neu interpretiert. Im Hof der Ehemaligen Synagoge gibt es dann vor der Sommerpause am 25. Juni von Giovanni Palombo, Pasquale Laino und Detlef Bunk sanfte Saiten- und Saxofon-Klänge openair zu hören.

Den bunten Herbst leitet am 18. September der Kabarettist Severin Groebner ein, dem eine Woche später Andreas Rebers folgt, der im Januar 2017 die neue Kulturstätte in der Hüttenfelder Straße 44 eingeweiht hatte. Im Oktober gibt es auch ein Wiedersehen mit Vocal Recall, der einzigen A-cappella-Girlgroup mit drei Boys, und mit Lucy van Kuhl, deren Karrierekurve gerade steil nach oben zeigt.

„Ein bisschen Lars muss sein!“ Klar: Lars Redlich, der Thermomix unter den Kleinkünstlern, tanzt und singt im November auf den Kulturbühnenbrettern, bevor es bei Kabarettist Friedemann Weise um alles oder nichts geht und die „unsterbliche“ Irmgard Knef ihr neues abendfüllendes Show-Programm „Barrierefrei“ präsentiert. Und dann wird es auch schon wieder Zeit fürs Weihnachtskabarett – diesmal mit Konstantin Schmidt, der „Glühwein zum Frühstück“ empfiehlt.

Tangos in der Synagoge

Zum Jahresabschluss erklingen im Max dann wieder die Gitarren: Eingeladen sind Christian Straube und Woody Mann. Ein musikalisches Schmankerl verspricht aber auch schon das Konzert am 6. Oktober mit Doris Orsan an der Violine und Gitarrist Johannes Tonio Kreusch in der Ehemalige Synagoge zu werden: Das Duo spielt Tangos und Canciones, hinreißend feurig und verträumt.

„Aufmerksame Kulturbühnen-Besucher werden merken, dass 2022 vorwiegend Künstlerinnen und Künstler zum Zuge kommen, deren Auftritte bereits geplant waren und nun nachgeholt werden. Darüber freuen wir uns natürlich, zeigt es doch, dass die allermeisten unserer kleinen Bühne treu geblieben sind“, so Pressler. „Jetzt hoffen wir, dass uns auch unser Publikum treu bleibt und wieder zahlreich ins Max strömt.“ Und das aus mindestens zwei Gründen: Zum einen, um zu zeigen, wir wichtig einem Kultur ist, „denn sie macht unsere Gesellschaft so reich und vielfältig“, wie Pressler sagt. Zum anderen, um sich selbst Gutes zu tun. Die Kulturreferentin zitiert dazu Christoph Sieber: „Kunst und Kultur entführen uns in eine andere Welt. In eine Welt, in der alles möglich ist.“ Pressler weiter: „Kunst und Kultur ist Nahrung für Kopf, Geist und Seele. Und die brauchen wir dringend.“

Apropos treu geblieben: Dem städtischen Kulturprogramm zur Seite stehen zahlreiche Unterstützer und Sponsoren, dank deren Engagement so ein hochklassiges Programm überhaupt erst möglich wird. „Dafür sind wir wirklich dankbar“, so Pressler, „denn es zeigt auch die Wertschätzung, die Kunst und Kultur entgegengebracht wird.“

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es online unter hemsbach.reservix.de, unter der Telefon-Hotline 01806 700 733, im Bürgerbüro der Stadt Hemsbach und im Kartenshop der DiesbachMedien, Weinheim, Friedrichstr. 24. Beim Kartenkauf gilt zu berücksichtigen, dass die zum jeweiligen Veranstaltungstermin gültigen Corona-Regeln gelten. Diese werden rechtzeitig über die Tagespresse und die Online-Medien bekannt gegeben; die derzeitigen Bedingungen sind 2G-plus und Maskenpflicht.

Mehr Informationen unter untenstehendem Link.

Das Programm

Sonntag, 23. Januar: Stefan Waghubinger – „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“.

Sonntag, 6. Februar: Michael Fitz – „Da Mo“.

Sonntag, 20. Februar: Sascha Bendiks & Simon Höneß – „In Teufels Küche II“.

Sonntag, 6. März: Kay Ray – „Kay Ray Show“.

Sonntag, 20. März: Gitarrenkonzert mit Edoardo Bignozzi & Tommy Caggiani.

Samstag, 26. März: Christian Ehring – „Antikörper“.

Sonntag, 10. April: Bürger from the Hell – „I’m a Rocker“.

Sonntag, 8. Mai: Carmela de Feo – „Allein unter Geiern“.

Sonntag, 15. Mai: Sissi Perlinger – „Die Perlingerin – Worum es wirklich geht“.

Donnerstag, 19. Mai: Duo Liaisong – „Ich bin ein Gast auf Erden – Choräle vielsaitig“ in der Ehemaligen Synagoge.

Samstag, 25. Juni: Gitarrenkonzert mit Giovanni Palombo, Pasquale Laino & Detlef Bunk im Hof der Ehemaligen Synagoge.

Sonntag, 18. September: Severin Groebner – „Gut möglich“.

Sonntag, 25. September: Andreas Rebers – „Ich helfe gern“.

Donnerstag, 6. Oktober: Doris Orsan (Violine) & Johannes Tonio Kreusch (Gitarre) in der Ehemaligen Synagoge.

Sonntag, 16. Oktober: Vocal Recall – „Die Zeit ist live“.

Sonntag, 23. Oktober: Lucy van Kuhl – „Dazwischen“.

Sonntag, 6. November: Lars Redlich – „Ein bisschen Lars muss sein“.

Sonntag, 20. November: Friedemann Weise – „Bingo“.

Sonntag, 27. November: Irmgard Knef – „Barrierefrei“.

Sonntag, 4. Dezember: Konstantin Schmidt – „Glühwein zum Frühstück.

Sonntag, 11. Dezember: Christian Straube & Woody Mann.

SOCIAL BOOKMARKS
06.12.2021 05:05
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns

Durchsuchen Sie unser Archiv!

 

 

 

Meistgelesen