Engel verkünden die himmlische Botschaft
Fürth, 23.07.2020
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23.07.2020 05:00
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Leserbrief
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Fürth. „Himmlische Botschaften“ – unter diesem Motto hatte die evangelische Kirchengemeinde Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zu Bibeltagen eingeladen. An drei Tagen hörten und erlebten die Kinder die biblische Geschichte von Jakob und Esau. Dass bei allen Aktivitäten und Spielen immer auf Abstand geachtet, manchmal eine Maske getragen und regelmäßig die Hände desinfiziert werden musste, war zwar ungewohnt, aber kein Problem für die kleinen Christen.

So bauten die Kinder einen Barfußpfad und nähten kleine Engel, die – an einer Holzleiter befestigt – an die Himmelsleiter aus Jakobs Traum erinnert. Unter der fachkundigen Anleitung von Gerda Müller wurden große Holzengel bemalt, die Kirchenvorsteher Walter Heinrich vorbereitet hatte. Elf große Engel sind so entstanden, von denen einige schon ihren Platz rund um die Kirche gefunden haben und dort beim Gottesdienst für kleine und große Gäste am Sonntag betrachtet werden konnten. Andere werden noch an verschiedenen Orten in Fürth aufgestellt werden.

Wie schon einmal im Juni, fand auch dieser Gottesdienst wieder rund um die Kirche statt. Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann begrüßte die Gemeinde mit Worten, die Kinder hingegen mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist … Kommt, wir loben Gott, denn Herrn“. Die weitere musikalische Gestaltung hatte ein kleiner Projektchor übernommen, der von Andreas Oelert am Klavier begleitet wurde.

Die Gottesdienstbesucher waren eingeladen, die unterschiedlichen Elemente eines Gottesdienstes an verschiedenen Stationen zu erleben und nachzuvollziehen. Den Weg wies ihnen ein Lageplan, der allen an der Willkommensstation von Regina Kahl und Lydia Ploch ausgehändigt wurde: Am Insektenhotel wurde unter Anleitung von Stephanie Schünemann ein Psalm gebetet, auf der Terrasse erzählte Gemeindepädagogin Birgit Ruoff unter Zuhilfenahme eines japanischen Erzähltheaters die biblische Geschichte, am Seiteneingang der Kirche waren Impulse und Gedanken zur Geschichte zu finden. Lisa Arnold lud dazu ein, eigene Ideen aufzuschreiben.

In der Kirche erwartete Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann die Gemeinde zu Gebet und Segen und lud dazu ein, sich noch einen kleinen Engelsgruß mit nach Hause zu nehmen. Gerne angenommen wurden auch die Getränke-Station unter der Linde und natürlich der Barfußpfad. „Ohne viele helfende Hände ist solch ein Projekt nicht machbar“, betonte Pfarrerin Nicklas-Bergmann. Ihr Dank galt deshalb allen, die es möglich gemacht haben.

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