Entdeckungsreise in Richtung Zukunft
Rimbach, 13.02.2020
Diesen Artikel
13.02.2020 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
19

Rimbach. Wie wird aus einer Idee eine erfolgreiche Innovation? Was versteht man überhaupt unter Innovationen? Antworten auf diese und andere wichtige Fragen gibt der InnoTruck: Als „Innovationsbotschafter“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug auf seiner Deutschland-Reise auch Station im Kreis Bergstraße. Der Truck steht am Montag und Dienstag, 17. und 18. Februar, auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule in Rimbach.

Begeisterung für Technik wecken

„Die Ausstellung im InnoTruck informiert anschaulich über die Bedeutung naturwissenschaftlich-technischer Errungenschaften für unseren Alltag und zeigt, warum Innovationen für die wirtschaftliche Entwicklung und eine steigende Lebensqualität wichtig sind“, heißt es dazu aus dem Ministerium. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie mit einer Ausbildung oder einem Studium im „MINT-Bereich“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zur Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben wie des Klimawandels oder der Therapie von Volkskrankheiten beitragen können.

Während der „offenen Tür“ am Montag, 17. Februar, von 8 bis 10.30 Uhr werden der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Dr. Michael Meister, und Bürgermeister Holger Schmitt zur Eröffnung der mobilen Erlebnisausstellung an einem geführten Rundgang durch den InnoTruck teilnehmen. In diesem Zeitraum ist die Ausstellung auch für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger kostenfrei geöffnet.

Die wissenschaftlichen Begleiter Dr. Dominik Klinkenbuß und Dr. Tobias Schwalbe informieren darüber, wie moderne Technologien erforscht und schließlich in Produkten oder Dienstleistungen angewendet werden.

Auf zwei Stockwerken und rund 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet sich laut einer BMBF-Pressemitteilung „eine spannende und multimediale Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten“. Mit Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen lassen sich Innovationen nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und ausprobieren.

So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Zukunft aussehen könnte. Beispiele aus dem Bereich Mobilität führen vor Augen, wie die Verkehrswende gelingen kann, und medizintechnische Exponate demonstrieren den Fortschritt in der Gesundheitsforschung. Eine Sonderausstellung zum Wissenschaftsjahr 2020 informiert im Obergeschoss des Fahrzeugs darüber, was Bioökonomie bedeutet und wie der Wandel zu einer biobasierten Wirtschaft zur Lösung großer Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourceneffizienz oder Nahrungsmittelsicherheit beitragen kann.

Jugendliche experimentieren

Die teilnehmenden Schulklassen lernen am Beispiel von mehr als 80 interaktiv gestalteten Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird. Bei Workshops werden die Jugendlichen selbst experimentieren und beispielsweise mit einem Rasterelektronenmikroskop winzige Materialstrukturen untersuchen oder mit einfachen Hilfsmitteln ein wasserstoffbetriebenes Modellauto in Betrieb nehmen. Dabei erfahren sie, worauf es in technischen Berufen ankommt und wie Ingenieure oder Forscher denken.

SOCIAL BOOKMARKS
13.02.2020 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns