Es hat andere Gründe
Diesen Artikel
25.09.2021 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
56

3G-Modell mit 9500 Zuschauern

WN/OZ vom 17. September

Je nachdem, wie das Dickicht der Coronavorgaben gerade ausfällt, kann es z. B. beim Handball oder im Alltag leicht passieren, dass vom 3G- zum 2G-Modell gewechselt wird. Die unterschiedlichen Coronaverordnungen in Hessen und Baden-Württemberg machen die Sache nicht gerade einfacher. Uns stellt sich folgende Frage: Worin liegt bitte der gesundheitliche Vorteil (z. B. bei einem Handballspiel) für die anwesenden Arenabesucher, Spieler usw. bei der 2G-Regel gegenüber der 3G-Regel?

Welcher Logik wird hier gefolgt? Mittlerweile ist es in unseren Medien ja überall angekommen, dass die Geimpften selbst ansteckend sein und sich auch selbst anstecken können (mit evtl. leichterem Verlauf?)! Die Genesenen waren vor einem bis sechs Monaten erkrankt – doch sind diese aktuell wieder völlig gesund? Wer weiß das schon? Die beiden Gruppen, die unter 2G fallen, müssen sich ja mittlerweile nicht mehr testen lassen.

Somit könnten derzeit beide Gruppen ansteckend sein! Die ungeimpften Gesunden müssen sich maximal 24 Stunden vor Spielbeginn testen lassen, um ihre Gesundheit mit einem negativen Test zu bestätigen und bei 3G in die Halle zu dürfen. Die frisch negativ Getesteten sind damit aktuell nicht ansteckend und mindestens genauso gesund wie die beiden anderen privilegierten, jedoch ungetesteten Gruppen. Wozu brauchen wir also 2G statt 3G in den Handball-Arenen oder im alltäglichen Leben? Wegen einer potenziellen Ansteckungsgefahr wohl kaum – das hat andere Gründe!

Rainer Diehm, Rimbach,

und eine weitere Unterschrift

SOCIAL BOOKMARKS
25.09.2021 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns

Durchsuchen Sie unser Archiv!

 

 

 

Meistgelesen