Extrem benachteiligt
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23.10.2021 05:00
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Leserbrief
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Bei Nässe wird es rutschig

OZ vom 8. Oktober

Als jemand, der von der Problematik am Rimbacher Friedhof am stärksten betroffen ist, möchte ich ergänzend hinzufügen, dass selbst eine frisch gemähte, trockene Wiese erhebliche Stolperfallen birgt. Um das Grab meines Mannes zu erreichen, muss ich gezwungenermaßen mehrere Quadratmeter Grasfläche überqueren – egal, von welcher Seite ich den Weg suche. Wäre ich beim Wiedererwerb des Familiengrabes darauf aufmerksam gemacht worden, dass künftig die Fußwege auf diesem Teil des alten Friedhofes wegfallen, hätte ich mich niemals für eine Verlängerung der Grabnutzung entschieden und eine andere Form der Bestattung gewählt. Auf Vorsprache bei der Gemeinde vor etwa einem Jahr wurde mir mitgeteilt, dass für Fußwege zum einen keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stünden und zum anderen der Umweltschutz die Maßnahme begründete. Hinterbliebenen sei es überlassen, selbst für Verbesserung des Zugangs zu sorgen. Auf dem neuen Teil des Friedhofes ist es selbstverständlich, dass alle Gräber über angemessene Wege erreichbar sind. Ich fühle mich extrem benachteiligt und bin von der Vorgehensweise der Gemeinde enttäuscht.

Gudrun Stockert, Rimbach

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