Für ein besseres Miteinander
Rhein-Neckar, 21.09.2020
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21.09.2020 05:00
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Rhein-Neckar. Das Amt für Landwirtschaft und Naturschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat eine neue Leiterin. Nicole Gross führt seit 1. September das Amt und ist damit Nachfolgerin von Gerrit Kleemann, der nach vierjähriger Tätigkeit beim Rhein-Neckar-Kreis zum Landratsamt Karlsruhe gewechselt ist, das schreibt der Kreis in einer Pressemitteilung.

Die neue Amtsleiterin ist seit 1991 im öffentlichen Dienst beschäftigt, nachdem sie nach ihrem erfolgreich absolvierten Gartenbau-Studium in der freien Wirtschaft gearbeitet hatte. Am 1. Oktober 2003 wurde Nicole Gross zur Landwirtschaftsoberinspektorin ernannt. Unterbrochen von einer 16-monatigen Abordnung zum Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in den Jahren 2014/2015 arbeitete sie seit 2000 beim Regierungspräsidium Karlsruhe.

Dort wurde sie am 1. September 2017 zur Landwirtschaftsrätin ernannt, ehe sie zum 1. Juni 2018 an das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis abgeordnet und zur stellvertretenden Amtsleiterin des Amtes für Landwirtschaft und Naturschutz bestellt wurde. Nach ihrer Versetzung am 1. April 2019 zum Rhein-Neckar-Kreis als unterer Landwirtschaftsbehörde konnte sie am 12. Mai vergangenen Jahres bei der Kreisbehörde ihr 25. Dienstjubiläum feiern.

Landrat Stefan Dallinger beglückwünschte die Neckargemünderin zur neuen Aufgabe. Man freue sich auf die künftige Zusammenarbeit und wisse, dass sich Nicole Gross viel vorgenommen habe. „Die Landwirtschaft steht in einem dichtbesiedelten Gebiet wie dem Rhein-Neckar-Kreis zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Mich reizt an dieser Stelle die Möglichkeit, ein einvernehmliches Miteinander von Landwirtschaft, Naturschutz und Bevölkerung im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft mitgestalten und verbessern zu können.“

Die Themen Klima-, Natur- und Tierschutz haben in den vergangenen Jahren einen immer größeren Stellenwert bekommen. „Damit einhergehend scheinen in der Bevölkerung aber immer größere Wissenslücken über die Vorgänge in der Natur und in der Landwirtschaft zu klaffen. Somit ist ein Teil unserer Aufgaben heute auch, diese Wissenslücken durch Aufklärung zu schließen“, sagt sie. Eine weitere Herausforderung sei die Tatsache, dass in ihrem Amt die Untere Landwirtschaftsbehörde und die Untere Naturschutzbehörde vereint sind. „Das führt natürlich gelegentlich zu Interessenskollisionen. Die Herausforderung hierbei ist, rechtskonforme Entscheidungen zu fällen unter sachgemäßer Ausübung der vorhandenen Ermessensspielräume“, so Gross.

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