Kindheitstraum erfüllt sich
Heidelberg/Weinheim, 25.07.2022
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25.07.2022 16:41
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Heidelberg/Weinheim. Mit Alexander Föhr (41) wird der Bundestagswahlkreis Heidelberg/Weinheim ab Februar 2023 durch einen weiteren Abgeordneten in Berlin vertreten sein. Föhr rückt für den Nürtinger Abgeordneten Michael Hennrich nach, der angekündigt hat, sein Mandat niederzulegen und beruflich eine Geschäftsführerposition in Berlin zu übernehmen.

Föhr, der seit 2014 Heidelberger Stadtrat ist, freut sich darauf, Heidelberg und die Region Bergstraße/Neckar in Berlin zu vertreten. „Das ist schon ein Kindheitstraum, der nun in Erfüllung geht“, teilte er in einer Stellungnahme mit. Er werde bei seiner politischen Arbeit an den Bundestagswahlkampf im vergangenen Jahr anknüpfen und Wert auf eine hohe persönliche Präsenz im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim legen. „Ich möchte da sein, zuhören, verstehen und diese Impulse mit in die parlamentarische Arbeit nach Berlin nehmen“, so Föhr weiter.

Föhr hatte bei der Bundestagswahl im September 2021 den Einzug ins Parlament verpasst. Das Direktmandat holte Dr. Franziska Brantner von den Grünen mit 30,17 Prozent der Erststimmen. Föhr landete mit 24,1 Prozent der Erststimmen nur auf dem zweiten Platz – das waren 8,6 Prozentpunkte weniger als bei der vorangegangenen Bundestagswahl, bei der Dr. Karl A. Lamers mit 32,7 Prozent der Erststimmen zum vierten Mal hintereinander das Direktmandat für die CDU im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim gewonnen hatte. Neben Brantner vertritt den Wahlkreis derzeit in Berlin auch Dr. Malte Kaufmann (AfD), der zwar nur 6,1 Prozent der Erststimmen holte, aber über die Landesliste den Sprung ins Parlament schaffte.

Aus Föhrs Sicht steht Deutschland vor gewaltigen Herausforderungen. „Wir erleben gerade hautnah, wie schnell sich Dinge verändern können. Ob bei der Energieversorgung, der inneren und äußeren Sicherheit oder der Inflationsbekämpfung.“

Zudem liegt Föhr, der seit zehn Jahren für die größte gesetzliche Krankenversicherung im Land arbeitet, das Thema Gesundheitspolitik besonders am Herzen. „Es geht um Versorgungssicherheit, Finanzierbarkeit, die Teilhabe am medizinischen Fortschritt und die Frage, wie wir ein leistungsfähiges Gesundheitswesen gestalten, an dem alle teilhaben können und in dem Fachkräfte gerne arbeiten. Ich helfe gerne mit, hier politisch die richtigen Weichen zu stellen.“

Der scheidende CDU-Abgeordnete Michael Hennrich wünscht Alexander Föhr für die neue Aufgabe alles Gute: „Mit Alexander Föhr bekommt die Fraktion nicht nur Verstärkung durch einen langjährig engagierten Kommunalpolitiker, sondern durch einen Christdemokraten, der als Familienvater und beruflich mitten im Leben steht. Ich bin überzeugt, dass er alles mitbringt, um ein guter Abgeordneter zu werden, und wünsche ihm dabei viel Erfolg.“ pro/–

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