Kräftig gegen die Wand fahren lassen
Kreis Bergstraße, 14.01.2017
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14.01.2017 05:00
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Leserbrief
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Kreis Bergstraße. „Wenn Bürgermeister Rolf Reinhard davon spricht, die FDP handele mit ihrem Antrag auf Bildung eines Akteneinsichtausschusses zerstörerisch, dann hat er Ursache und Wirkung nicht verstanden“, erklären die Bergsträßer Liberalen in einer Pressemitteilung zum Thema Solardraisinenbahn. Nicht die FDP-Kreistagsfraktion habe die augenscheinlich vorliegende Schieflage bei der Überwaldbahn gGmbH erzeugt, sondern andere hätten die Draisine ganz kräftig gegen die Wand fahren lassen. Dies und die Verantwortlichkeiten offen zu legen, sei Aufgabe der Untersuchung des von ihnen beantragten Ausschusses.

„Vielleicht muss sich dann auch Bürgermeister Reinhard ungemütliche Fragen zu seiner Tätigkeit als Gesellschaftervertreter der Gemeinde Abtsteinach gefallen lassen“, so Christopher Hörst, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Sein Stellvertreter Frank Sürmann, der Mitglied des nun eingerichteten Akteneinsichtsausschusses im Kreistag ist, fügt hinzu: „Wir haben uns seinerzeit und ich persönlich als Landtagsabgeordneter dafür eingesetzt, dass die Trasse erhalten, die Solardraisine mit EU-Mitteln entwickelt und der Betrieb der Draisine ausgeschrieben wird. Die dramatischen Meldungen bis hin zur Insolvenz kamen vom Kreis Bergstraße, 50-prozentiger Gesellschafter des Draisinenbetriebes, selbst. Die Ausschreibung ist nie erfolgt und der Staat nicht der bessere Unternehmer – wenn da die Parlamentarier nicht nachhaken, würden sie ihren Job nicht machen.“

Wenn Reinhard jetzt darstelle, da wäre an der Meldung des Kreises nichts dran, dann sollte er in der Gesellschafterversammlung Richtigstellung vom Kreis Bergstraße fordern, fordern die Liberalen in ihrer Pressemitteilung.

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