Verhalten des Kreises ist für FW „inakzeptabel“
Hirschberg, 24.02.2020
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24.02.2020 05:00
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Hirschberg. Auf der ersten Vorstandssitzung der Freien Wähler im neuen Jahr wurde eine neue Ehrungsordnung besprochen und verabschiedet. Neben dem Ersten Vorsitzenden werden sich künftig auch die amtierenden Gemeinderäte an den Besuchen der Jubilare beteiligen.

Einer Anfrage der Partei „Freie Wähler“ mit der Bitte um Kontaktaufnahme sowie der Aufnahme von Gesprächen, erteilten die Freien Wähler Hirschberg eine Absage. Die Freien Wähler Hirschberg sind keine Partei, sondern ein eingetragener Verein. Die örtlichen Freien Wähler wollen eine Alternative zu den Parteien in den Kommunen und im Kreis bleiben. Als unabhängig agierender Verein werde man mit keiner Partei über eine wie auch immer geartete Kooperation oder Zusammenarbeit sprechen, bekräftigte der Vorstand.

Fraktionsvorsitzender Werner Volk informierte über vielerlei Beschlüsse des Gemeinderates und die Durchführung einzelner Projekte der Gemeinde, die im Jahr 2020 anstehen. Themen waren unter anderem die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer, die „Insellösung“ bei der Grundschule und Anfragen zur Ampelschaltung an der Kreuzung Lindenstraße/B 3 und beim Autobahnzubringer Schriesheim/ B 3. Das Landratsamt habe in dieser Sache seit über einem Jahr nichts unternommen: Das sei ein inakzeptabler Vorgang, sagte Werner Volk und erhielt Rückendeckung von Alexander May, der zudem die Schaltphasen der Ampelanlage an der Kreuzung Autobahnzubringer/B 3 in Großsachsen bemängelte.

Volk berichtete ferner, dass für den Fußweg im „Eck“ zum „Kapellenweg“ 50 000 Euro in den Haushalt eingestellt wurden. Ein Controller werde für den Neubau des evangelischen Kindergartens und die Sanierung des Spielplatzes am Landwehrhagener Platz eingesetzt. Dies werde 30 000 Euro kosten. Die Neugestaltung des Spielplatzes am Landwehrhagener Platz betrage rund 400 000 Euro. Zur Verbindung des Großsachsener Friedhofs mit der OEG-Haltestelle Großsachsen-Süd soll ein neuer Weg eingerichtet werden.

Themen waren auch die neue Bestuhlung der Trauerhalle in Großsachsen, die geplanten Sanierungsmaßnahmen in der „Alten Villa“ und dem Sportzentrum sowie die Klimaschutzmaßnahmen der Gemeinde. Von einem Mitglied kam eine Anfrage zu behindertengerechten Gehwegsübergängen in der Gemeinde. Auch erinnerte er mit Blick auf das Grundstück gegenüber der Markthalle in Leutershausen an die Pflicht zur Grundstückspflege. Diskutiert wurde ferner über den Verbleib im Landesverband der Freien Wähler und dessen Angebot.

Volker Barzyk informierte über die Wiedereinführung einer öffentlichen Fraktionssitzung, bei der alle Themen mit Ausnahme der nichtöffentlichen behandelt würden. Positiv bewertet und begrüßt wurde die Restaurierung einer Ruhebank in Großsachsen und die Aufnahme von zwei neuen Mitgliedern. In der Planung sind für das laufende Jahr der Besuch des Wasserwerks am Oberen Häuselberg und eine Begehung im Ortswald. Ins Auge gefasst haben die Freien Wähler auch, ein landwirtschaftliches Wiesenprojekt mit zu unterstützen. Fest eingeplant ist das traditionelle „Heringsessen“ am kommenden Mittwoch, eine historische Ortsbegehung am 26. April in Großsachsen und das Markthallenfest mit der Live-Übertragung des DFB-Pokalfinales auf einer Großbildleinwand am 23. Mai. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet am Donnerstag 19. März, im Gasthaus „Zur Rose“ statt. WB

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