3330 Euro für insgesamt drei Frauenhäuser
Weinheim, 07.05.2021
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07.05.2021 05:00
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Weinheim. Es war das erste Online-Bridgeturnier und es war sofort ein großer Erfolg, auch im Hinblick auf die Spenden in Höhe von 3330 Euro, die im Rahmen der Veranstaltung zusammenkamen. Darüber freut sich auch Anka Hunn, Weinheimer Zontian, Ideengeberin und Organisatorin des neunten Benefiz-Bridgeturniers des Zonta Clubs Weinheim. Es fand erneut in Zusammenarbeit mit dem Weinheimer Bridge Club statt unter der Leitung des Vorsitzenden Dr. Guido Koch. „Wir hatten 60 Anmeldungen – so viele wie noch nie. Die Teilnehmer kamen aus Weinheim, Hamburg, Darmstadt, Heilbronn, Freiburg, Wiesbaden und Schweden. Diese Vielfalt ist eben nur bei Online-Turnieren möglich“, sagt Hunn. 29 Paare spielten knapp drei Stunden lang, an allen Tischen wurde ein „Barometerturnier“ gespielt, also jeweils mit den gleichen Verteilungen der Karten. Nach jeweils zwei Spielen wechselten die Paare den virtuellen Tisch und spielten dadurch immer wieder gegen andere Paare.

Bei der Siegerehrung im anschließenden digitalen Treffen über Zoom überreichte Anka Hunn – ebenfalls virtuell – gelbe Zonta-Rosen an die Siegerpaare und den Turnierleiter. Platz eins belegten Dr. Ursula Renner und Heide Holm, Bridgeclub Heidelberg, Platz zwei Waltraud Dreier und Helga Träger, Bridgeclub Weinheim und Platz drei Gusti Dieterich und Andrea Prager, Bridgeclub Heilbronn. Nicht nur über ein erfolgreiches Turnier mit außergewöhnlich vielen Teilnehmern freuten sich die Zontians.

Die 3330 Euro, die durch Spenden der Spieler und der Zontians selbst zusammenkamen, kommen Frauen zugute. So kann Zonta auch in diesem Jahr einen großzügigen Betrag spenden, der dem Frauen- und Kinderschutzhaus Heckertstift, Caritas Mannheim, dem Mannheimer Frauenhaus, dem Frauenhaus Heidelberg sowie „Frauen helfen Frauen“ zugutekommt, erläutert Zonta-Präsidentin Ruth Syren bei der Siegerehrung.

„Gerade in Zeiten der Pandemie mit Lockdown und Ausgangsbeschränkungen gab es etwa in Mannheim bereits im vergangenen Jahr nach Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik vom Februar 2021 um über 60 Prozent mehr Fälle häuslicher Gewalt“, berichtet sie. Auch in den Frauenhäusern verzeichneten die Mitarbeiterinnen eine erhöhte Nachfrage nach Beratungsleistungen und Unterstützung, ergänzt Syren, die Leiterin des Heckertstiftes ist.

Sie gibt damit auch die Erfahrungen ihrer Kolleginnen aus Mannheim und Heidelberg wieder. Vor diesem Hintergrund können alle Frauenhäuser den Spendenbetrag sehr gut für „besondere Ausgaben“, die auch in diesem Jahr sicher noch auf die Einrichtungen zukommen werden, einsetzen, schreibt der Zonta-Club in seiner Pressemitteilung. ist

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07.05.2021 05:00
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