„Bundesweit einzigartig“
Weinheim/Stuttgart, 23.02.2019
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23.02.2019 05:00
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Weinheim/Stuttgart. Das Land Baden-Württemberg und die Weinheimer Hector Stiftung verlängern die Zusammenarbeit in der Begabtenförderung für Grundschulkinder um weitere fünf Jahre. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Dr. h.c. Hans-Werner Hector, Gründer der Hector Stiftung, haben am Freitag in Stuttgart eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Kultusministeriums hervor. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hector Stiftung bis zum Schuljahresende 2024/25 rund 23,5 Millionen Euro für die Hector Kinderakademien im Land sowie für die wissenschaftliche Begleitung der Begabtenförderung zur Verfügung stellt. Das Land Baden-Württemberg verpflichtet sich im Gegenzug dazu, die Arbeit der Akademien zu koordinieren und administrative Unterstützung zu leisten.

„Damit führen wir gemeinsam ein bundesweit einzigartiges Programm fort. Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass die Hector Stiftung ihr Engagement verlängert. Die Hector Kinderakademien sind ein fester Eckpfeiler des außerunterrichtlichen Förderangebots in Baden-Württemberg“, so die Ministerin. Mit 66 Standorten hat sich deren Zahl seit dem Start im Jahr 2010 fast verdreifacht. „Das spricht für den herausragenden Erfolg der Kinderakademien“, sagte Eisenmann. „Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass die besonderen Begabungen der Kinder so früh wie möglich erkannt werden und kein Potenzial verloren geht“, sagte Hector und fügte hinzu: „Ganz besonders wichtig ist mir, dass wir mit dem Programm Kinder aus allen sozialen Schichten erreichen.“

In Weinheim gibt es seit 2011 eine Hector Kinderakademie an der Friedrich-Grundschule. Alle Kinderakademien fördern besonders begabte und hochbegabte Kinder in außerunterrichtlichen Kursangeboten. Die Kurse sind dabei speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten und gehen deutlich über den regulären Unterrichtsstoff der Grundschule hinaus. Die Förderung hat zum Ziel, dass die Kinder ihre persönlichen Begabungen entdecken, ihre Interessensschwerpunkte vertiefen und sich neue Wissensgebiete erschließen. Der Themenschwerpunkt der Kurse liegt auf den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im vergangenen Schuljahr konnten an den 66 Akademien rund 23 500 Kinder aus über 2000 Grundschulen über den Unterricht hinaus gefördert fördern. Die Kultusministerin dankte auch den Städten und Gemeinden für ihre Unterstützung, beispielsweise durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten. Dadurch werde ein nahezu flächendeckendes Angebot er-möglicht.

Bundesweit einzigartig ist auch, dass das Förderprogramm wissenschaftlich begleitet wird. Dafür zuständig sind das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung sowie das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Die bislang vorliegenden Ergebnisse bestätigen die positive Förderwirkung der Hector Kinderakademien.

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