Eine Feier, die niemand vergisst
Weinheim, 04.08.2020
Diesen Artikel
04.08.2020 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
33

Weinheim. An der Helen-Keller-Schule musste der gesamte Prüfungsablauf verändert und zeitlich weiter Richtung Schuljahresende verschoben werden. Fand zunächst ab Mitte März ausschließlich digitaler Unterricht statt, so war vor und nach den Pfingstferien doch wieder – bevorzugt für die jeweiligen Abschlussklassen – auch Präsenzunterricht in der Schule möglich. Insgesamt 304 Schülerinnen und Schüler konnten an Weinheims größter beruflicher Schule ihre jeweiligen Schul- oder Berufsabschlüsse feiern.

Üblicherweise wäre die Aula im beruflichen Schulzentrum des Rhein-Neckar-Kreises wieder an mehreren Tagen von den Vollzeitschularten, wie dem sozialwissenschaftlichen Gymnasium, den Altenpflege- und Erzieherausbildungsabsolventen belegt und berstend voll gewesen. Programmpunkte wie Gesangsvorträge, Schauspieleinlagen und Ähnliches durften leider nicht sein.

Die Zeugnisübergabe fand diesmal in kleinerem, aber dennoch würdigem Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, also auch ohne Eltern, Freunde und Bekannte, statt.

Oberstudiendirektorin Andrea Haushalter nahm diese Tatsache zum Anlass, einen Blick in die Zukunft zu werfen: „Hoffen wir darauf, dass das kommende Schuljahr einigermaßen normal, also mit regelmäßigem Präsenzunterricht ablaufen kann. Dann wären in einem Jahr auch wieder die üblichen Prüfungsabläufe mit hoffentlich entsprechenden Abschlussfeiern gewährleistet.“ Dies stelle zwar für den aktuellen Jahrgang nur einen schwachen Trost dar, aber: „Diese besonderen Maßnahmen und Vorkehrungen werden mit Sicherheit allen Beteiligten aus diesen besonderen Zeiten vom Abschluss 2020 in Erinnerung bleiben.“

Folgende Abschlüsse wurden absolviert: 78 Erzieher, 54 Mal Abitur über das berufliche Gymnasium, 11 Mal Abitur über die Berufsoberschule für Sozialwesen, 24 Mal Fachhochschulreife und zusätzlich Assistent in Gesundheits- und Sozialwesen über das Berufskolleg Gesundheit und Pflege II, 23 Mal Weiterbildung Pflege, 44 Altenpflegerinnen und Altenpfleger, 25 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer, 30 Mal Fachschulreife über die zweijährige Berufsfachschule, 15 Mal Hauptschulabschluss über die Ausbildungsvorbereitung dual. Fn

SOCIAL BOOKMARKS
04.08.2020 05:00
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns

Durchsuchen Sie unser Archiv!

Artikel der letzten 7 Tage