Karussell und Co. in der Weststadt
Weinheim, 11.09.2020
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11.09.2020 05:00
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Weinheim. Keine Frage, ohne Schausteller wäre das Leben ärmer – vor allem für die Kinder, die in diesem Jahr auf „ihre“ Kerwe mit Süßigkeiten-Buden, Karussells, der Schiffschaukel und anderen Jahrmarkt-Fahrgeschäften verzichten mussten. Im Coronajahr gehören die Schausteller zu den Branchen, die am meisten betroffen sind – große Jahrmärkte und Volksfeste werden wohl noch eine Weile ausfallen. Das schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung.

Kampf ums Überleben

Manche Kommunen suchen daher im Moment nach Auswegen: für die Kinder, die dieses Jahr auch mehr als sonst in den Ferien zuhause sind – und für die Schausteller, die ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. Und das alles nach den Corona-Verordnungen. Zu diesen Kommunen gehört auch Weinheim.

Stadt macht den Weg frei

Die Stadt macht den Weg frei für eine kleine Schaustellerei des Weinheimer Schaustellers Edgar Heckmann. Zunächst waren Karussell und Co. in der Weinheimer Innenstadt stationiert, seit 1. September bis zum 20. September in der Weststadt auf der Grünfläche in der Nähe der OEG-Haltestelle Blumenstraße, werktags jeweils von 13 Uhr bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils schon ab 11 Uhr.

In der Weststadt wird das Angebot in bewährter Weise vom Weststadtverein „Pro West“ gefördert; auch dessen Weststadtfest im Juni musste ja wegen Corona abgesagt werden. Oberbürgermeister Manuel Just hatte schon vor Kurzem im Gemeinderat bekräftigt, dass die Schausteller auf solche wirtschaftsfördernden Maßnahmen der Stadt angewiesen seien und auf ihre Stadt zählen können.

Zusammenarbeit mit „Pro West“

Die Vorsitzende des Weststadtvereins, Stella Kirgiane-Efremidou, und Edgar Heckmann haben ein Konzept erarbeitet, das eine Einhaltung der Corona-Regeln gut möglich macht. Die Geschäfte stehen weit genug voneinander entfernt, sodass die Abstände eingehalten werden können, schreibt die Stadt abschließend.

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