Sharks knacken 100-Punkte-Marke
Weinheim, 11.02.2020
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11.02.2020 05:00
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Weinheim. Mit immer noch ordentlich Wut im Bauch gingen die Oberliga-Basketballer der BG Viernheim/Weinheim in ihr Heimspiel gegen den CVJM Lörrach. Die unglückliche Niederlage im Spitzenspiel bei der KuSG Leimen saß noch tief und gegen die Südbadener wollten die Sharks ein klares Zeichen setzen, dass mit ihnen im Kampf um die Aufstiegsplätze weiter gerechnet werden muss. Und das Zeichen wurde ein dickes Ausrufezeichen. Am Ende besiegte man die Gäste deutlich mit 101:67.

Von Beginn an entfaltete die BG vor heimischem Publikum vor allem in der Offensive viel Druck. Besonders die großen Center um Sal Baragiola und Victor Habrich stellten die Lörracher Abwehr immer wieder vor große Probleme. Zusätzlich fielen auch immer wieder die Distanzwürfe, sodass die Gastgeber bereits im ersten Viertel 30 Punkte erzielten und nach zehn Minuten deutlich mit 30:20 führten.

Den Vorsprung bauten die Sharks bis zur Halbzeit noch auf 51:38 aus und zeigten dabei immer wieder ansprechenden Offensiv-Basketball. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann höchstens die 38 Punkte, die man dem Gegner erlaubt hatte. Aber auch da legten die Gastgeber im dritten Viertel noch eine Schippe drauf, ganze zehn Punkte ließ man zu. Nach 30 Minuten war die Partie beim 77:48 praktisch entschieden.

BG-Coach Zimmermann rotierte im letzten Viertel viel, gab seinen Nachwuchsspielern die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Und es war dann auch der in dieser Saison neu in den Kader gekommene Arne Grobrügge, der in der Schlussminute den umjubelten 100. Punkt für die Sharks markierte.

Aufgrund der knappen 62:64-Niederlage der KuSG Leimen bei der SG Mannheim II bleiben die Sharks trotz des überzeugenden Siegs Tabellendritter, nun wieder punktgleich mit Leimen und nur einen Sieg hinter dem neuen Spitzenreiter aus Mannheim.

Sieg gegen den Tabellenführer

In der Relegationsrunde der Jugend-Basketball-Bundesliga gelang den Rhein-Neckar Metropolitans ihr zweiter Sieg in Folge. Gegen den Tabellenführer der Gruppe 3, die Young Gladiators Trier, gab es in einem hitzigen und kämpferischen Spiel aufgrund einer sehr starken Defensivleistung einen 65:53-Sieg. Headcoach Ali Kocak hob nach dem Spiel, das seinen Akteuren alles abverlangte, hervor, dass es den Metropolitans gelungen ist, zum zweiten Mal in Folge ihren Gegner unter 60 Punkten zu halten. Das sei der Schlüssel zum Erfolg für sein Team. Die Metropolitans konnten sich damit auf den sechsten Tabellenplatz verbessern. JR

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