Mittelalterlicher Lerngang von Oberflockenbach nach Weinheim
Weinheim/Oberflockenbach, 21.05.2019
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21.05.2019 05:00
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Leserbrief

Weinheim/Oberflockenbach. Da wir in Sachkunde gerade das Mittelalter behandeln und auch in Deutsch einen Krimi über das Mittelalter lesen, machten wir, die vierte Klasse der Theodor-Heuss-Grundschule, mit unserer Klassenlehrerin Frau Schmitt einen mittelalterlichen Lerngang in die Weinheimer Altstadt. Mit dem Bus ging es Richtung Weinheim. Dort trafen wir uns am Brunnen des Marktplatzes mit Matthias Wildmann, unserem Stadtführer. Von ihm erfuhren wir, dass der Marktplatz in einer mittelalterlichen Stadt sehr wichtig war. Um ihn herum bildeten sich Städte, man konnte einkaufen und auf ihm fanden Hinrichtungen statt. Wildmann zeigte uns Münzen aus dem Mittelalter. Der nächste Stopp war an der Stadtkirche. Dort erklärte er uns, dass nur Adeligen, Nonnen und Mönche schreiben konnten. Geschrieben wurde mit Gänsefedern auf Pergament. Die Schrift sah sehr kompliziert aus. Weiter ging es dann zum Hexenturm. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Halt, um die Windeck zu betrachten. Wir durften eine echte Speerspitze anfassen. Am Hexenturm berichtete Wildmann, dass der Kurfürst der Kurpfalz nicht an Hexen glaubte und es daher in Weinheim zum Glück keine Hexenverfolgung gab. Im Hexenturm waren „normale“ Verbrecher eingesperrt. Ziemlich verfroren konnten wir uns anschließend im Weinheimer Museum aufwärmen und stärken, bevor wir tolle Talismane aus Speckstein, Knochen, Perlen und Lederbändern bastelten. Pünktlich um 13 Uhr waren wir wieder zurück in Oberflockenbach. Es war sehr lehrreich und hat uns richtig viel Spaß gemacht.

Die 4. Klasse der Theodor-Heuss-Grundschule

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