Über 80 Punkte erreicht
Weinheim, 27.10.2020
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27.10.2020 05:00
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Weinheim. Die Auszubildenden Moritz Reufsteck (22) und André Großmann (21) haben einiges gemeinsam: Beide wurden bei Freudenberg ausgebildet, beide starten danach in ein Studium und gehören in ihren Berufen als Informatikkaufmann und Physiklaborant zu den Prüfungsbesten der IHK Rhein-Neckar.

Normalerweise werden die Prüfungsbesten im Mannheimer Rosengarten gefeiert. Das muss coronabedingt ausfallen. Geehrt wurden sie trotzdem: Im Radiosender bigFM wurden sie namentlich in einer Medienaktion genannt. Außerdem luden Dr. Rainer Kuntz, Leiter des Bildungszentrums, und Bildungsreferentin Evelyn Frey die erfolgreichen Auszubildenden nach Weinheim ein und gratulierten.

Kuntz ist stolz auf die Erfolge der Azubis. „Es bestätigt die hohe Qualität unserer Ausbildung“, sagt er und betont, dass Fachwissen heutzutage eine kurze Halbwertzeit hat. „Deshalb wird es immer wichtiger, sich neue Kompetenzen durch Eigeninitiative anzueignen und sich immer weiter zu entwickeln.“ Das strukturierte Herangehen an unbekannte Probleme und die Zusammenarbeit in fachübergreifenden Teams seien ebenfalls wichtig.

Reufsteck absolvierte bei der Freudenberg Service KG drei Jahre lang die Ausbildung zum Informatikkaufmann. Großmann wurde dort zum Physiklaboranten ausgebildet. Um Prüfungsbester oder Prüfungsbeste zu werden, müssen in der Abschlussprüfung mindestens 80,5 Punkte erreicht werden. Das haben beide Freudenberg-Auszubildende geschafft.

Bei den Informatikkaufleuten hatten drei diese Schwelle überschritten, Reufsteck mit den meisten Punkten. „Mir hat die Ausbildung gezeigt, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe“, sagt Reufsteck, der nun Cyber Security an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim studiert. Von Freudenberg fühlte er sich in den drei Jahren gut unterstützt und gefördert. So konnte er sich etwa im Bildungszentrum (BIZ) Software ausleihen und zu Hause am Tablet üben.

Großmann schätzt die Vielseitigkeit seines Berufs. „Das ist eine gute Basis für Ingenieurberufe.“ Zudem habe er gelernt, gewissenhaft und strukturiert zu arbeiten. Auch er hat im Herbst ein Studium aufgenommen: Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Universität Darmstadt.

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