Verordnung kommt später
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14.09.2021 09:02
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Region. 58 Neuinfektionen am Samstag, 70 am Sonntag und 32 am Montag – also insgesamt 160 – meldete das Gesundheitsamt für den Rhein-Neckar-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 89,9; vor einer Woche hatte sie noch 104,9 betragen. Für den hessischen Kreis Bergstraße meldete das Robert-Koch-Institut gestern einen Wert von 97,4 (Vorwoche: 113,3).

Eigentlich sollte am Montag die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft treten, die den Fokus auf die Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Coronapatienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Hospitalisierungsinzidenz) legt, aber auch die Belegung der Intensivbetten im Blick hat. Doch die Änderung des Infektionsschutzgesetzes führt zu einer Verzögerung um eine Woche.

Demnach gelten erst ab dem 20. September in Baden-Württemberg die neuen Grenzwerte: Sobald die Hospitalisierungsinzidenz den Wert 8,0 erreicht oder 250 Coronapatienten auf den Intensivstationen behandelt werden, gilt die „Warnstufe“. Dann benötigen Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, für zahlreiche Bereiche des öffentlichen Lebens einen PCR-Test. Erreicht die Hospitalisierungsinzidenz den Wert 12,0 oder befinden sich 390 Coronapatienten auf Intensivstationen der Kliniken in Baden-Württemberg, dann gilt die „Alarmstufe“. Fortan würde in vielen Bereichen nur noch die 2G-Regel (geimpft oder genesen) gelten.

Nach Auskunft des Landesgesundheitsamtes lag am Montag die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,2. Auf den Intensivstationen befanden sich 204 Covid-19-Patienten. 

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