Woche junger Schauspieler findet zum 25. Mal statt
Bensheim, 11.02.2020
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11.02.2020 05:00
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Bensheim. Das Bensheimer Theater-Festival feiert Jubiläum: Vom 4. bis zum 31. März findet zum 25. Mal die Woche junger Schauspieler statt: Anlass für einen Rückblick und ein Resümee der zurückliegenden Jahre mit zwei zusätzlichen Veranstaltungsformaten. Zum einen wird eine Ausstellung im Foyer des Parktheaters Bensheim alle in 25 Jahren gezeigten Vorstellungen und Gastspiele sowie ab 2003 auch die Preisträger in Erinnerung rufen – dabei lassen sich unter anderem einige Schauspieler entdecken, die als vielversprechender Nachwuchs bei der „Woche“ gastierten und einige Jahre später nach Bensheim zurückkehrten, um den renommierten Gertrud-Eysoldt-Ring entgegenzunehmen.

Zum anderen werden junge und erfahrene Theaterschaffende – darunter Dörte Lyssewski, EysoldtRing-Trägerin 2003 sowie der diesjährige Kurt-Hübner-Regiepreisträger Florian Fischer – am 13. März an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Alleskönner oder Dienstleister? – Schauspielkunst im zeitgenössischen Theater“ teilnehmen. Thema sind die veränderten Anforderungen an den Schauspielberuf im Lauf der letzten 25 Jahre.

Die Auftaktveranstaltung zur Woche junger Schauspieler findet am 4. März im Gertrud-Eysoldt-Foyer des Parktheaters statt. Nach der Vorstellung des Programms werden Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt zusammen mit Prof. Dagmar Borrmann (Ausbildungsdirektorin HfMdK Frankfurt) mit kurzen Spielszenen unterhaltsame und erhellende Einblicke in ihre Ausbildung gewähren.

Auch in diesem Jahr liegt der Fokus des Theaterfestivals wieder ganz auf dem Können der jungen Darsteller. Der mit 3000 Euro dotierte Günther-Rühle-Preis, um den die fünf Gastspiele mit außergewöhnlichen Spielweisen konkurrieren, zeichnet die beste schauspielerische Leistung im Rahmen der „Woche“ aus. Das Programm startet mit zwei Hochschulinszenierungen aus Graz und Hamburg, gefolgt von drei in Bensheim mittlerweile gut bekannten Häusern: dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Nationaltheater Mannheim.

Zusammengestellt wurde der Spielplan von Dagmar Borrmann, Marlene Anna Schäfer (freie Regisseurin) und Michael Letmathe (Schauspieldramaturg Theater Münster). Veranstalter der Woche junger Schauspieler ist die Stadt Bensheim gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Sparkasse Bensheim und dem Land Hessen.

Weitere Info: Akademie der Darstellenden Künste, Telefon 06151/9699046, www.darstellendekuenste.de sowie Stadtkultur Bensheim, Telefon 06251/177817; www.stadtkultur-bensheim.de

Das Programm:
Zur 25. Woche junger Schauspieler werden auch in diesem Jahr im Parktheater wieder rund um die Verleihung des Gertrud-Eysoldt-Rings fünf Stücke gezeigt. Somit ist die Zeit vom 4. bis 31. März wieder ein großes Theaterfestival, das ganz den jungen Schauspielern gewidmet ist.

Mittwoch, 4. März, 19 Uhr: Bei der Auftaktveranstaltung im Gertrud-Eysoldt-Foyer stellen Dagmar Borrmann, Marlene Schäfer und Michael Letmathe im Gespräch mit den Akteuren das Programm vor. Parallel wird die Ausstellung „25 Jahre Woche junger Schauspieler“ in Bensheim gezeigt. Im Anschluss ab 20.15 Uhr: Ein Einblick in die Schauspielausbildung heute – Gespräch und Szenen. Prof. Dagmar Borrmann erläutert gemeinsam mit Absolventen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt Aspekte der Ausbildung.

Montag, 9. März, 19.30 Uhr: Kunstuniversität Graz – „Malade oder woanders ist auch noch“ von Rebekka David, Frieder Langenberger, Mario Lopatta.

Sonntag, 15. März, 19.30 Uhr: Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater in Kooperation mit dem Thalia Theater – „Besiegt am Feld des Lebens“, eine psychedelische Revue nach Daniil Charms.

Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr: Düsseldorfer Schauspielhaus – „Antigone“ von Sophokles / Rap und Spoken-Word-Texte von Aylin Celik und Ugur Kepenek aka Busy Beast.

Sonntag, 22. März, 19.30 Uhr: Badisches Staatstheater Karlsruhe – „How to Date a Feminist“, Komödie von Samantha Ellis.

Dienstag, 31. März, 19.30 Uhr: Nationaltheater Mannheim – „Liebe / Eine argumentative Übung“ von Sivan Ben Yishai. Im Anschluss ab 22 Uhr: Bekanntgabe der Günther-Rühle-Preisträger, des Publikums- und des Schülervotums.

Tickets gibt es im Kartenshop der DiesbachMedien, Friedrichstraße 24, Weinheim, Telefon 06201/81345 oder unter der E-Mail-Adresse kartenshop@diesbachmedien.de, in der Geschäftsstelle der OZ in Fürth, Erbacher Straße 4, Telefon 06253/4363 und unter wnoz.reservix.de sowie unter www.stadtkultur-bensheim.de; für die Auftaktveranstaltung am 4. März ist der Eintritt frei.

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11.02.2020 05:00
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