13 Pinguinküken im Frankfurter Zoo geschlüpft
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Demnächst dürfte es auf der Pinguinanlage im Frankfurter Zoo noch lebhafter als sonst zugehen: In dieser Brutsaison sind nach Angaben des Zoos bisher 13 Küken geschlüpft. Die meisten von ihnen halten sich allerdings noch überwiegend in den Bruthöhlen der Anlage auf, ein Jungtier lässt sich seit einer knappen Woche auch auf dem Gelände blicken und taucht munter durchs Becken der knapp 2000 Quadratmeter großen Anlage.
«Es ist schön zu sehen, dass es wieder Jungtiere bei den Humboldt-Pinguinen im Zoo gibt», sagte die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). «Dass die Tiere für Nachwuchs sorgen, zeigt uns, dass sie sich auf der großen naturnah gestalteten Anlage sehr wohlfühlen.»
In der ersten Brutsaison der 2019 eröffneten Anlage gab es fünf Jungtiere. Mittlerweile haben sich mehr Paare zusammengefunden. Insgesamt gibt es 27 erwachsene Tiere - und damit auch «Singles», die sich noch zu Paaren zusammenschließen könnten. Pinguine gelten als überwiegend monogam.
Die in Frankfurt lebenden Humboldt-Pinguine sind ursprünglich an den Küsten Chiles und Perus beheimatet und kommen daher auch mit wärmeren Temperaturen klar. Ein Kältehaus benötigen die Tiere nicht - bei sommerlichen Temperaturen werde die Beckentemperatur aber derzeit dennoch täglich überprüft, sagte Tierpflegerin Anna Schäfer. Werde das Wasser zu warm, werde kühles Brunnenwasser hinzugefügt, damit die Tiere ausreichend Abkühlung finden würden.