Kriminalität

66 Menschen eingeschleust – Polizei nimmt Verdächtigen fest

Mit Videos in Handy-Chats warb ein 30-Jähriger für Schleusungen nach Deutschland. Jetzt sitzt er in U-Haft.

Mindestens 66 Menschen sollen über die polnische Grenze nach Deutschland eingeschleust worden sein. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa
Mindestens 66 Menschen sollen über die polnische Grenze nach Deutschland eingeschleust worden sein. (Symbolbild)

Rottenburg am Neckar (dpa/lsw) - Weil er für Geld Dutzende Menschen nach Deutschland eingeschleust haben soll, hat die Polizei einen 30 Jahre alten Mann festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Bundespolizei mitteilten, werden dem 30-Jährigen derzeit 15 Taten vorgeworfen, bei denen mindestens 66 Menschen über die polnische Grenze eingeschleust worden sein sollen. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

Der in Rottenburg am Neckar (Kreis Tübingen) wohnende 30-Jährige soll einen Messenger-Dienst für die Organisation der Schleusungen genutzt haben. Dafür seien Videos von Schleusungen für Werbezwecke in Chatgruppen geschickt worden.

Die Ermittler durchsuchten am Dienstag die Wohnung des Mannes. Dabei wurden das Handy und weitere Beweismittel sichergestellt.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.