ADAC-Pannenhilfe mit fast 350.000 Einsätzen in Hessen
Batterie leer, Motor kaputt, Reifen platt? Hessens ADAC-Helfer wurden im vergangenen Jahr zu 349.782 Einsätzen auf Hessens Straßen gerufen - auch von Fahrradfahrern.
München/Frankfurt (dpa/lhe) - Die Zahl der Einsätze des ADAC bei Pannen ist leicht gestiegen. So rückten die Pannenhelfer im vergangenen Jahr zu 349.782 Einsätzen auf hessischen Straßen aus. Das war etwa ein Prozent mehr als 2024. Wie der Automobilclub weiter mitteilte, gab es in Hessen im Schnitt 958 Einsätze pro Tag.
Auch bundesweit stiegen die Zahlen an - und zwar auf rund 3,7 Millionen Einsätze. «Im Schnitt hilft der ADAC alle neun Sekunden bei einer Panne», hieß es.
Was waren die häufigsten Gründe für eine Panne?
Die häufigste Ursache war laut den Angaben - wie in den Jahren zuvor - eine defekte Starterbatterie. Dahinter folgten etwa Pannen durch Motorschäden.
«Mit der steigenden Anzahl und dem zunehmenden Lebensalter der Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen», hieß es. Bundesweit wurden die Helfer 50.445 Mal von E-Auto-Besitzern gerufen, was einem Plus von 15 Prozent entsprach. Auch hier sei eine defekte Starterbatterie die häufigste Ursache gewesen.
Auch Fahrradfahrer rufen den ADAC
Laut den Angaben können ADAC-Mitglieder, die mit dem Fahrrad oder E-Bike liegen bleiben, seit Sommer 2022 ebenfalls auf Pannenhilfe zurückgreifen. «Der Service gilt rund um die Uhr für Fahrräder und E-Bikes überall dort, wo die Pannenhelfer mit ihren Einsatzfahrzeugen nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung hinkommen», erklärt Oliver Reidegeld, Sprecher des ADAC Hessen-Thüringen. Hessenweit wurden die Helfer demnach in 1.419 Fällen zur Fahrrad-Pannenhilfe gerufen. Bundesweit stiegen die Zahlen um 15 Prozent (19.455 Einsätze).