Museen

«Amt 45 i» in Frankfurt als besondere Ausstellung gewürdigt

Passanten gehen an einer Fensterscheibe vorbei, in der sich das Museum für Moderne Kunst spiegelt. Foto: Marc Tirl/dpa/Archivbild
Passanten gehen an einer Fensterscheibe vorbei, in der sich das Museum für Moderne Kunst spiegelt.

Berlin/Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Ausstellung «Amt 45 i» des US-Künstlers Cameron Rowland zu Sklaverei und Kolonisierung am Museum für Moderne Kunst in Frankfurt ist als besondere Ausstellung des Jahres 2023 gewürdigt worden. Der von Kunstkritikerinnen und -kritikern getragene AICA-Verband begründete dies am Mittwoch damit, dass Rowland «eine intellektuell stimulierende, radikal zugespitzte Präsentation» entwickelt habe. Hintergrund dafür seien seine Recherchen zu historischen Verstrickungen Frankfurter Finanzinstitute in den transatlantischen Sklavenhandel gewesen. Die Ausstellung war zwischen Februar und Oktober 2023 in Frankfurt zu sehen.

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Impressum

Als Museum des Jahres 2023 wurde das Berliner Brücke-Museum mit seiner Expressionismus-Sammlung geehrt, als Ausstellung des Jahres sieht der Verband «Re-Connect. Kunst und Kampf im Bruderland» des Museums der bildenden Künste in Leipzig zur Einwanderungsgeschichte der DDR und den damit verbundenen Folgen.