Tür war blockiert

Bahn prüft Rassismus-Vorwurf in Regionalexpress

Ein Zugbegleiter soll in einer Bahn nach Frankfurt per Durchsage rassistische Beleidigungen ausgesprochen haben. Das Unternehmen will den Vorgang nun prüfen und entsprechend aufklären.

In einem Regionalexpress soll ein Zugbegleiter Fahrgäste rassistisch beleidigt haben. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa
In einem Regionalexpress soll ein Zugbegleiter Fahrgäste rassistisch beleidigt haben. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Deutsche Bahn prüft Rassismus-Vorwürfe gegen einen Zugbegleiter. Das Unternehmen nehme die Vorwürfe sehr ernst und werde den Fall genau prüfen, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Das Portal hessenschau.de hatte zuvor von den Vorwürfen berichtet. 

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Der Zugbegleiter soll sich demnach am Freitag im Regionalexpress von Mannheim nach Frankfurt bei einem Zwischenhalt in Darmstadt via Durchsage über Menschen beschwert haben, die die Zugtüren blockierten. Dabei seien rassistische Beleidigungen für alle hörbar gefallen. So soll der Mann unter anderem Frauen beleidigt haben, die Kopftücher tragen.

«Die Schilderung des Vorfalls macht uns betroffen», teilte die Bahnsprecherin mit. «Das beschriebene Verhalten unseres Mitarbeiters klingt völlig inakzeptabel und absolut nicht so, wie es sein soll.» Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würden Konsequenzen folgen.